Dienstag, 18. August 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Studie: Mehrheit hält Steuerlast für ungerecht
Umfrage: Mehrheit für Einschränkungen beim Wasserverbrauch
Medienwissenschaftler sieht Meta bei Prozess in Bedrängnis
Dax startet im Minus - Rentenmärkte im Blick
Bislang kaum mehr Lkw-Verkehr trotz aufgehobenem Fahrverbot
Lauterbach: Rente nach Beitragsjahren wäre gerechter
Agrarminister verspricht Landwirten Unterstützung
Bilanz vorgestellt: Wetterextreme führen zu schwacher Getreideernte
Warnstreiks an sechs deutschen Seehäfen gestartet
Hessisches Innenministerium verbietet Verein "Palästina e.V."

Newsticker

22:27US-Börsen lassen nach - KI-Zweifel belasten Nasdaq
21:48Schneider plant Millionenhilfe für Reparatur von Tschernobyl-Hülle
21:31Güler will mehr Geld für humanitäre Hilfe
21:06Grüne wollen Einreiseverbot für Ben-Gvir
20:55Klingbeil rät SPD von Personaldebatten ab
20:30Gewinnzahlen Eurojackpot vom Dienstag (18.08.2026)
20:16Datev-Index: Gastgewerbe trotzt Mittelstandsflaute
19:19Finanzminister weist Unionskritik an Steuerreform zurück
19:09Sachsen-Anhalt: Spitzenkandidaten diskutieren über Bürokratieabbau
18:02Wadephul weist Lawrows Drohungen zurück
17:45Dax lässt nach - Steigende Ölpreise belasten Aktienmarkt
17:19Umfrage: Mehrheit will Kühltechnik für Kliniken und Pflegeheime
17:00Bericht: Dobrindt will Grenzkontrollen bis März 2027 verlängern
16:34Hitzeschutz: SPD warnt Union vor "Hickhack" bei Grundgesetzänderung
16:02Neues Technologiezentrum Drohnensicherheit eröffnet

Börse

Am Dienstag hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 26.128 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start baute der Dax am Nachmittag seine Verluste aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Güler will mehr Geld für humanitäre Hilfe


Serap Güler (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Serap Güler (CDU), Staatsministerin im Auswärtigen Amt, hat im Zuge der Beratungen im Bundestag über den Bundeshaushalt Anfang September mehr Geld für die humanitäre Hilfe gefordert. Zum Welttag der humanitären Hilfe am 19. August sagte Güler dem Hauptstadtstudio der ARD, notleidenden Menschen zu helfen, sei angesichts von Krisen und Kriegen weltweit "in unserem ureigenen sicherheitspolitischen Interesse". Es sei in einer globalisierten Welt sehr naiv zu denken, dass das uns nicht irgendwann auch einholt.

Angesichts knapper Haushaltsmittel müsse aber auch die Bundesregierung bei der humanitären Hilfe Prioritäten setzen. Ganz oben auf der Liste stünden der Sudan, Gaza und der Mittlere Osten insgesamt und nach wie vor die Ukraine, so Güler.

Seit den drastischen Kürzungen der humanitären Hilfe des Auswärtigen Amts um rund 50 Prozent im Bundeshaushalt 2025 ist für 2026 und 2027 jeweils rund eine Milliarde Euro vorgesehen. Güler bezeichnete die Einschnitte vom vergangenen Jahr als schmerzhaft, sie seien angesichts der Haushaltslage aber nicht vermeidbar gewesen. Umso wichtiger sei es, dass man jetzt im Haushalt für das nächste Jahr, wo man nach der Sommerpause in das parlamentarische Verfahren gehe, nochmal eine Schippe draufbekomme. Auch der Etat des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ist von Kürzungen betroffen.

Scharfe Kritik am Sparkurs übte der Bundestagsabgeordnete Boris Mijatovic (Grüne), Mitglied im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe. Er sagte dem ARD-Hauptstadtstudio, er fordere die Bundesregierung auf, den Titel für humanitäre Hilfe auskömmlich auszustatten, so, wie sie es auch im Koalitionsvertrag versprochen habe. Das tue sie nicht und das halte er für einen Fehler.

1970 war von der UN-Generalversammlung ein Ziel für öffentliche Entwicklungsleistungen vereinbart worden. Demnach sollen die entwickelten Länder 0,7 Prozent ihres Bruttosozialprodukts für Entwicklungsleistungen zur Verfügung stellen. 2015 wurde die Vorgabe auch in den UN-Entwicklungszielen verankert. In Deutschland lag diese sogenannte "ODA-Quote" 2025 bei 0,56 Prozent.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 18.08.2026 - 21:31 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung