Samstag, 29. November 2025
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Landtechnik-Riese unter Druck: Krone kürzt Personal

Die Krone-Gruppe aus dem emsländischen Spelle reagiert auf die angespannte Wirtschaftslage mit deutlichen Einsparungen im Personalbereich. "Es ist richtig, dass wir in den vergangenen zwei Jahren Zeitarbeitnehmer abgebaut haben, sowohl im Nutzfahrzeugbereich als auch in der Landtechnik. Allein hier in Spelle sind das über 450 Zeitarbeitsmitarbeiter weniger als noch in 2023", sagte Bernard Krone, Chef des Landmaschinen- und Lkw-Trailer-Herstellers, der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). "Wir müssen bereit sein, in schwierigen Zeiten schwierige Entscheidungen zu treffen." Ebenso prüfe sein Unternehmen gerade "sehr genau, ob und wie wir befristete Verträge, Studenten oder Auszubildende in der aktuellen Situation übernehmen können", fügt Krone hinzu und bekräftigt den Handlungsdruck: "Uns soll es nicht wie anderen Unternehmen aus Nordwestdeutschland ergehen." Auch drastischere Schritte schließt Krone nicht aus: "Sollte sich die allgemeine Situation in den nächsten Monaten noch verschlechtern, werden wir weitere Optionen prüfen." [Weiter...]

 

Rüstungsunternehmen EOS plant Produktionsaufbau in Deutschland

Das australische Rüstungsunternehmen EOS will seine Präsenz in Europa deutlich ausbauen und erwägt eine Verlagerung der Firmenzentrale nach Deutschland. "Wir planen, erst die Produktion in Deutschland aufzubauen und danach auch den Firmensitz nach Europa, wahrscheinlich Deutschland, zu holen", sagte Vorstandschef Andreas Schwer der "Welt am Sonntag". Zuvor habe EOS bereits die Patentrechte für seine Lasertechnologie in die deutsche Tochtergesellschaft eingebracht. Eine Verlagerung würde auch bedeuten, die Börsennotierung von Sydney an die Frankfurter Börse zu verschieben. Mit den Schritten reagiert das Unternehmen auf das Bestreben Deutschlands, bei der militärischen Aufrüstung bevorzugt heimische Anbieter zu beauftragen. [Weiter...]

 

Wirtschaftsministerin Reiche kritisiert Frührente

Nach dem Kompromiss der Koalition zur Rentenreform lobt Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) die Haltung der Jungen Gruppe innerhalb der Unionsfraktion und fordert weitere Reformschritte. "Die Junge Gruppe hat diese wichtige Debatte mit guten Argumenten geführt und dadurch viel erreicht", sagte Reiche der "Welt am Sonntag". "Es zeigt, wie wichtig es ist, diese Debatten zu führen, auch wenn sie unbequem sind. Dabei geht es auch um hohe Teilzeitquoten oder Frühverrentungsprogramme, die für Unternehmen rentenmathematisch attraktiv sind. All das gehört auf den Tisch." Wenn Unternehmen einerseits über Fachkräftemangel klagten, andererseits aber Menschen früher aus dem Betrieb nähmen, passe das nicht zusammen, kritisierte Reiche. [Weiter...]

 

Bürgergeld: GKV-Spitzenverband reicht erste Klagen gegen Bund ein

Der Konflikt um die Bürgergeld-Kosten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) spitzt sich zu. Nach Informationen der "Rheinischen Post" (Samstag) hat nun der GKV-Spitzenverband die ersten Klagen gegen den Bund eingereicht, nachdem dieser Schritt im September angekündigt worden war. "Ab jetzt rollt die Klagewelle und wir lassen nicht locker", sagte der Co-Verwaltungsratsvorsitzende Uwe Klemens der "Rheinischen Post". "Immer und immer wieder haben wir die Politik auf die rechtswidrige Unterfinanzierung bei den Beiträgen für Bürgergeldbeziehende hingewiesen - und immer und immer wieder ist zwar viel versprochen, aber bis heute nichts eingehalten worden." [Weiter...]

 

US-Börsen nach Thanksgiving-Pause fester - technische Probleme

Die US-Börsen haben am Freitag nach Thanksgiving zugelegt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 47.716 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,6 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.850 Punkten 0,5 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 25.435 Punkten 0,8 Prozent im Plus. Für eine Besonderheit sorgte eine Störung beim Börsenbetreiber CME Group, die den Future-Handel auf Aktien, Währungen und Rohstoffe stundenlang lahmgelegt hatte. Im Laufe des Handelstages lief das Treiben auf dem virtuellen Parkett dann aber wieder schrittweise an. Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagabend etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1603 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8618 Euro zu haben. Der Goldpreis verzeichnete starke Zuwächse, am Abend wurden für eine Feinunze 4.252 US-Dollar gezahlt (+2,2 Prozent). [Weiter...]

 

Dax arbeitet sich nach Inflationsdaten ins Plus

Zum Wochenausklang hat der Dax leicht zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.836 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste rangierten die Deutsche Börse, Infineon und Volkswagen. Weniger erfreulich sah es für die Aktien von Rheinmetall, Daimler Truck und Qiagen aus. Die Zahl des Tages war sicherlich die bundesweite Inflationsrate. [Weiter...]

 

Lieferando entlässt 1.500 Kuriere

Der Lieferdienst Lieferando hat seine im Juli angekündigten Entlassungspläne eingegrenzt. Durch die Nicht-Nachbesetzung offener Stellen seien noch knapp 1.500 Kuriere von Kündigungen betroffen, sagte Lennard Neubauer, Geschäftsführer von Lieferandos Marktplatz, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstagsausgabe). "Dabei hat auch die normale Fluktuation vom Sommer in den Winter geholfen." Im Juli hatte Lieferando angekündigt, fünf Prozent der Auslieferungen an Drittunternehmen auszulagern und deshalb ab Ende des Jahres bis zu 2.000 seiner festangestellten Kuriere zu entlassen. Das hätte einer Reduzierung der Flottengröße um 20 Prozent entsprochen. Jetzt betreffen die Entlassungen 15 Prozent der Fahrer. [Weiter...]

 

Inflationsrate bleibt im November unverändert bei 2,3 Prozent

Die Inflationsrate in Deutschland bleibt im November voraussichtlich wie im Vormonat bei 2,3 Prozent. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilte, sinken die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat allerdings um 0,2 Prozent. Die Energiepreise sanken dabei im Vorjahresvergleich um 0,1 Prozent, Nahrungsmittel verteuerten sich um 1,2 Prozent. Preistreiber waren dagegen Dienstleistungen, die um 3,5 Prozent zulegten. Die Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, oftmals auch als "Kerninflation" bezeichnet, beträgt im November voraussichtlich +2,7 Prozent. Das Statistische Bundesamt veröffentlicht die endgültigen Zahlen für die Teuerungsrate Mitte des kommenden Monats. Dabei gibt es aber nur selten Veränderungen. [Weiter...]

 

Inflationsrate im November bei 2,3 Prozent

Die Inflationsrate in Deutschland bleibt laut Schätzung des Statistischen Bundesamtes im November bei 2,3 Prozent. Die dts Nachrichtenagentur sendet gleich weitere Details. [Weiter...]

 

Dax bleibt am Mittag in Deckung

Der Dax ist am Mittag verhalten geblieben. Kurz nach 12:30 Uhr stand der Index bei rund 23.760 Punkten und damit etwa auf Vortagesniveau. Die Handelsspanne halte sich "in engen Grenzen", sagte Marktexperte Andreas Lipkow am Freitagmittag. "Zum Monatsende und kurz vor Beginn des letzten Handelsmonate in diesem Jahr positionieren sich die Marktteilnehmer noch einmal für den finalen Kurstrend zum Jahresende hin". [Weiter...]

 

Länderdaten deuten auf gleichbleibende Inflation

Daten der statistischen Landesämter deuten auf eine insgesamt nahezu unveränderte Teuerungsrate, allerdings mit minimal steigender Tendenz. In Sachsen (2,2 Prozent), Rheinland-Pfalz (2,0 Prozent) und Hessen (2,5 Prozent) kletterte die Inflationsrate laut vorläufiger Angaben vom Freitag im November um jeweils 0,1 Prozentpunkte, in Berlin sogar um 0,2 Prozentpunkte auf 2,5 Prozent. In Sachsen-Anhalt (2,6 Prozent) ging die Inflation dagegen um 0,1 Prozent zurück, und die größeren Bundesländer wie NRW, Niedersachsen, Bayern und Baden-Württemberg meldeten unveränderte Inflationsraten im Vergleich zum Vormonat, ebenso das Saarland und Brandenburg. Bundesweit ist damit für November ebenfalls mit einer nominal unveränderten Inflationsrate von wahrscheinlich 2,3 Prozent zu rechnen. Das Statistische Bundesamt veröffentlicht seine offizielle Schätzung für November um 14 Uhr. [Weiter...]

 

Arbeitslosenzahl steigt im November im Vorjahresvergleich

Die Arbeitslosenzahl in Deutschland hat im November im Vorjahresvergleich erneut zugelegt. Wie die Bundesagentur für Arbeit am Freitag in Nürnberg mitteilte, kletterte die Zahl um 111.000 Personen auf 2,885 Millionen Menschen. Gegenüber dem Vormonat Oktober sank die Zahl, wie um diese Jahreszeit üblich, und zwar um 26.000 Personen, die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 6,1 Prozent. "Die Schwäche der Konjunktur hält an und der Arbeitsmarkt bleibt ohne Schwung", sagte die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA) Andrea Nahles. "Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung haben im November saisonüblich abgenommen. Die Zahl der Beschäftigten stagniert und die Arbeitskräftenachfrage bleibt verhalten." Laut der neuesten zur Verfügung stehenden Daten für September legt auch die Kurzarbeit ganz aktuell zu - im Vorjahresvergleich geht sie aber zurück. [Weiter...]

 

Arbeitslosenzahl klettert im Vorjahresvergleich - Aber typischer Rückgang gegenüber Oktober

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland hat im November im Vorjahresvergleich zugelegt. Gegenüber dem Vormonat gab es den saisonüblichen Rückgang. Die dts Nachrichtenagentur sendet umgehend weitere Details. [Weiter...]

 

Dax startet schwach - Einzelhandelsumsätze enttäuschen

Der Dax ist am Freitag verhalten in den letzten Handelstag der Woche gestartet. Gegen 9:30 Uhr standen rund 23.745 Punkte auf der Anzeigetafel im Frankfurter Börsensaal, das waren 0,1 Prozent weniger als am Vortag. Für Enttäuschung im Handelssaal sorgten neue Zahlen zu Einzelhandelsumsätzen, die laut Statistischem Bundesamt im Oktober um 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat gefallen waren, auch wenn es im Vorjahresvergleich ein Plus von 0,9 Prozent gab. "Für die deutschen Einzelhändler ist es ein verkorkster Auftakt ins 4. Quartal", kommentierte Thomas Gitzel von der VP Bank. [Weiter...]

 

Billige Energie lässt Importpreise weiter sinken

Die Importpreise in Deutschland waren im Oktober um 1,4 Prozent niedriger als im letzten Jahr. Das teilte das Statistische Bundesamt am Freitag mit. Im September hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -1,0 Prozent gelegen, im August 2025 bei -1,5 Prozent. Gegenüber dem Vormonat stiegen die Einfuhrpreise im Oktober allerdings leicht um 0,2 Prozent. Die Exportpreise lagen im Oktober um 0,5 Prozent höher als im Vorjahr. [Weiter...]

 

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