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Börse

Der Dax hat sich am Donnerstag nach einem bereits verhaltenen Start bis zum Mittag weiterhin kaum vom Fleck bewegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 25.555 Punkten berechnet, ein Minus von 0,1 Prozent im Vergleich zum Schlussniveau des vorherigen Handelstags. An der Spitze der Kursliste rangierten die Münchener Rück, die Hannover Rück und die Commerzbank, am Ende Hochtief, SAP und Adidas. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Datev-Index: Gastgewerbe trotzt Mittelstandsflaute


Hotelzimmer (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Während Branchen wie das Bau- und das verarbeitende Gewerbe im Juli ein kräftiges Umsatzminus verzeichnen, liegt der Umsatz im Gastgewerbe um 5,9 Prozent höher als vor einem Jahr. Das zeigt der "Datev-Mittelstandsindex", wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Mittwochausgabe) berichtet.

Der Umsatz im gesamten Mittelstand sank demnach im Juli um zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Nachdem der Umsatz sich bis März positiv entwickelt hatte, ist die Aufwärtsentwicklung seither abgebrochen und hat ins Negative gedreht. Für viele Unternehmen bleibe die wirtschaftliche Lage herausfordernd, kommentierte Robert Mayr, der Vorstandsvorsitzende der Datev-Genossenschaft.

Die bessere Entwicklung im Gastgewerbe könnte darin gründen, dass angesichts der Kriege im Nahen Osten mehr Menschen in diesem Jahr in Deutschland Urlaub machen und nicht im Ausland. Das vermuten die Volkswirte von Datev. Einen positiven Einfluss könnte auch die Senkung der Umsatzsteuer auf Speisen in der Gastronomie im Januar auf sieben Prozent gehabt haben.

Mit einem überproportionalen Lohnwachstum von 6,5 Prozent im Juli im Gastgewerbe sinkt zugleich die Beschäftigung. Zuletzt beschäftigen die mittelständischen Unternehmen des Gastgewerbes rund ein Prozent weniger Menschen als vor einem Jahr (gemessen in Vollzeitäquivalenten).

Datev, der Informationsdienstleister für die steuerberatenden Berufe, greift für den Mittelstandsindex auf Umsatzsteuervoranmeldungen von mehr als eine Million mittelständische Unternehmen und auf die Lohn- und Gehaltsabrechnung für mehr als acht Millionen Arbeitnehmer zurück. Die Daten werden anonymisiert und aggregiert zum Mittelstandsindex, der früher und umfassender als die amtliche Statistik ein Bild der konjunkturellen Lage im deutschen Mittelstand liefern soll.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 18.08.2026 - 20:16 Uhr

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