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Der Dax hat sich am Donnerstag nach einem bereits verhaltenen Start bis zum Mittag weiterhin kaum vom Fleck bewegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 25.555 Punkten berechnet, ein Minus von 0,1 Prozent im Vergleich zum Schlussniveau des vorherigen Handelstags. An der Spitze der Kursliste rangierten die Münchener Rück, die Hannover Rück und die Commerzbank, am Ende Hochtief, SAP und Adidas. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Klingbeil rät SPD von Personaldebatten ab


SPD-Logo (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

SPD-Chef Lars Klingbeil hat seiner Partei von Personaldebatten abgeraten. Die SPD sei immer dann stark, wenn sie sich auf die Probleme der Menschen in diesem Land konzentriere und sich nicht um sich selbst drehe, sagte Klingbeil dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Mittwochausgaben).

Die Menschen an den Küchentischen in Deutschland machten sich Gedanken darüber, ob ihr Arbeitsplatz sicher sei und ihre Kinder eine gute, sichere Zukunft hätten. Darum gehe es und dafür arbeite er jeden Tag.

Angesichts der schlechten Umfragewerte der Partei wenige Wochen vor mehreren Landtagswahlen gibt es in Teilen der SPD erheblichen Unmut auch über die Parteivorsitzenden Klingbeil und Bärbel Bas. Mit der Forderung nach einem Sonderparteitag steht die Frage ihrer Ablösung im Raum. Als mögliche Nachfolgerin gilt in Teilen der Partei Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, die bei der Landtagswahl Ende September ihr Regierungsamt verteidigen will.

Klingbeil nannte Schwesig als Vorbild, insbesondere im Umgang mit der in Teilen rechtsextremen AfD. Da müsse man es machen wie Manuela Schwesig, sagte er. "Zuallererst die eigene Politik, mit der sie als Ministerpräsidentin ihr Bundesland stark macht, nach vorne stellen. Und dann knallhart sagen, was ein AfD-Programm für das Land bedeuten würde."

Schwesig sei eine hervorragende Ministerpräsidentin, sagte Klingbeil. Er arbeite gerne mit ihr zusammen. Und alle in der SPD seien froh, dass man so eine starke Persönlichkeit in den eigenen Reihen habe.

Auf die Frage nach seiner Zukunft als Parteichef sagte Klingbeil: "Ich bin sehr gerne Parteivorsitzender." Auf parteiinterne Forderungen nach einer Kursänderung der SPD sagte Klingbeil, es sei wichtig, deutlich zu machen, wofür die SPD stehe und wofür nicht. So sei etwa die umstrittene Kürzung beim Unterhaltsvorschuss kein SPD-Vorschlag. Die SPD werde dem auch so nicht zustimmen. Grundsätzlich sei aber der Reformkurs der Bundesregierung richtig.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 18.08.2026 - 20:55 Uhr

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