Dienstag, 18. August 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Studie: Mehrheit hält Steuerlast für ungerecht
Umfrage: Mehrheit für Einschränkungen beim Wasserverbrauch
Medienwissenschaftler sieht Meta bei Prozess in Bedrängnis
Dax startet im Minus - Rentenmärkte im Blick
Bislang kaum mehr Lkw-Verkehr trotz aufgehobenem Fahrverbot
Lauterbach: Rente nach Beitragsjahren wäre gerechter
Agrarminister verspricht Landwirten Unterstützung
Bilanz vorgestellt: Wetterextreme führen zu schwacher Getreideernte
Warnstreiks an sechs deutschen Seehäfen gestartet
Hessisches Innenministerium verbietet Verein "Palästina e.V."

Newsticker

19:19Finanzminister weist Unionskritik an Steuerreform zurück
19:09Sachsen-Anhalt: Spitzenkandidaten diskutieren über Bürokratieabbau
18:02Wadephul weist Lawrows Drohungen zurück
17:45Dax lässt nach - Steigende Ölpreise belasten Aktienmarkt
17:19Umfrage: Mehrheit will Kühltechnik für Kliniken und Pflegeheime
17:00Bericht: Dobrindt will Grenzkontrollen bis März 2027 verlängern
16:34Hitzeschutz: SPD warnt Union vor "Hickhack" bei Grundgesetzänderung
16:02Neues Technologiezentrum Drohnensicherheit eröffnet
15:29Umfrage: Mehrheit sieht wirtschaftliche Lage als großes Problem
14:38Verdi droht mit Streiks in Supermärkten
14:32Jedes dritte Kleinstunternehmen automatisiert Prozesse mit KI
14:18Niclas Füllkrug kehrt zu Werder Bremen zurück
14:14Syrien wirft Israel Angriff auf Luftwaffenstützpunkt vor
14:10Forsa: AfD bleibt auf Rekordhoch
14:00Verlust historischer Denkmale setzt sich fort

Börse

Am Dienstag hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 26.128 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start baute der Dax am Nachmittag seine Verluste aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Finanzminister weist Unionskritik an Steuerreform zurück


Lars Klingbeil am 17.08.2026 / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat die Kritik aus der Union an seinem Entwurf für die geplante Einkommenssteuerreform scharf zurückgewiesen. "Der Bundeskanzler und der CSU-Chef haben das mitentschieden", sagte Klingbeil dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" mit Blick auf den Umgang mit der sogenannten kalten Progression. "Also gehe ich davon aus, dass diese Absprache gilt."

Der Steuerstreit in der Koalition dreht sich um Lohnerhöhungen, die lediglich die Inflation ausgleichen, zu einer höheren Steuerbelastung führen und die reale Kaufkraft dadurch gleichbleibt oder sogar sinkt. Unionspolitiker hatten beklagt, dass diese sogenannte kalte Progression nicht ausgeglichen werde.

Klingbeil sagte, SPD und Union hätten bewusst den Fokus auf die kleineren und mittleren Einkommen und die Familien gelegt. "Für eine Familie mit zwei Kindern erreichen wir eine Entlastung von etwa 600 Euro im Jahr", behauptete er. Das solle keiner kleinreden. "Wir haben uns im Koalitionsausschuss gemeinsam entschieden, diesen Schwerpunkt zu setzen."

Es sei allen bewusst gewesen, dass die Haushaltslage angespannt sei. "Trotzdem gleichen wir die kalte Progression zumindest zum Teil aus - nämlich für diejenigen, die kleine und mittlere Einkommen haben", sagte der SPD-Vorsitzende.

Auf die Frage, ob die Koalition noch einmal nachbessern werde, wenn sich herausstellt, dass die 600 Euro Entlastung von Teuerungen etwa in den Sozialversicherungen aufgefressen werden, antwortete er, seine Vorschläge hätten "ursprünglich mehr" vorgesehen. "Wenn nun Markus Söder oder der Bundeskanzler den Spitzensteuersatz etwas erhöhen wollen oder die Erbschaftssteuer ändern wollen, damit wir die Menschen noch mehr entlasten können, bin ich der Erste, der mitmacht."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 18.08.2026 - 19:19 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung