Samstag, 14. März 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Digitalminister warnt vor Auswirkungen von KI auf Arbeitsmarkt
Dax lässt nach - Zalando gefragt
Flixbus-Fahrer nach tödlichem Unfall verurteilt
Biontech-Geldgeber wollen in neue Sahin-Türeci-Firma investieren
Trump meldet schweren Angriff auf iranische Insel im Golf
Finanzministerium: Keine Mehreinnahmen durch höhere Spritpreise
2. Bundesliga: Magdeburg holt Remis gegen Darmstadt - Fürth siegt
Regierungsberater kritisieren Stand bei Modernisierungsagenda
Scharfe Kritik an Klingbeils Plänen für private Altersvorsorge
Wagenknecht pocht auf Importe von russischem Öl und Spritpreisdeckel

Newsticker

10:59Kaum eine Corona-Klage hatte vor Gericht Erfolg
10:11Koalition uneins über Marinemission in der Straße von Hormus
09:13Formel 1: Mercedes holt Doppelpole beim Großen Preis von China
08:18Dittrich verlangt mehr Zugeständnisse von Älteren bei Rentenreform
07:00Digitalminister warnt vor Auswirkungen von KI auf Arbeitsmarkt
01:00Wagenknecht pocht auf Importe von russischem Öl und Spritpreisdeckel
01:00Klingbeil offen für niedrigere Kostengrenze für Altersvorsorgedepot
01:00Sondervermögen: Beirat rechnet mit Erfüllung von Investitionsquote
00:08Trump meldet schweren Angriff auf iranische Insel im Golf
00:01Scharfe Kritik an Klingbeils Plänen für private Altersvorsorge
00:00Verkehrsministerium will Förderung für Magnetschwebebahnen
00:00Ministerium will Finanzierung von unabhängiger Asylberatung stoppen
22:35Bundesliga: Gladbach schlägt St. Pauli
21:41US-Börsen lassen nach - Richter stoppt Ermittlungen gegen Powell
20:352. Bundesliga: Magdeburg holt Remis gegen Darmstadt - Fürth siegt

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax nachgelassen. Der Index wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 23.447 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,6 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start drehte der Dax bis zum frühen Nachmittag ins Plus, bevor er am späten Nachmittag wieder ins Minus rutschte. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

IG Metall droht mit Streiks in kommender Tarifrunde


Stahlproduktion (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die IG Metall will ihre Lohnforderungen für vier Millionen Beschäftigte gegebenenfalls per Arbeitskampf durchsetzen. "Wenn nötig, streiken wir intensiv", sagte Gewerkschaftschefin Christiane Benner der "Süddeutschen Zeitung". "Wir sind in der Tarifrunde selbstverständlich auf alles vorbereitet: Nicht nur auf Warnstreiks, sondern auch auf 24-Stunden-Streiks und auf Urabstimmungen für unbefristete Streiks."

Der Vorstand der IG Metall präsentiert kommenden Montag seinen Vorschlag für Lohnerhöhungen.

Benner weist die Forderung der baden-württembergischen Arbeitgeber nach einer Nullrunde zurück: "Das ist ein Schlag ins Gesicht der Arbeitnehmer." Diese hätten während der Corona-Pandemie und den unruhigen Zeiten der Teuerungswelle Enormes geleistet und gleichzeitig auf viel verzichtet. "Und dann wird von ihnen jetzt eine Nullrunde verlangt. Ich finde das von den Arbeitgebern respektlos." Die Beschäftigten spürten die Teuerungswelle überall und verlangten "deutlich mehr Lohn".

Während in der Gewerkschaft dem Vernehmen nach über eine Lohnforderung von sechs bis acht Prozent diskutiert wird, argumentieren die Arbeitgeber, die Inflation gehe zurück und der Tarifabschluss 2022 habe die Teuerung weitgehend ausgeglichen. Benner nennt diese Argumentation absurd: "Die Preise sind auf ein dauerhaft hohes Niveau gestiegen, das den Arbeitnehmern immer noch zu schaffen macht."

Benner kündigt für die Tarifrunde einen Vorstoß gegen den Rechtsruck zu Parteien wie der AfD an, der sich gerade bei der Europawahl zeigte: "Wir wollen den Beschäftigten mehr Freiräume ermöglichen, sich demokratisch zu engagieren" - ob während oder außerhalb der Arbeitszeit. Benner nennt das Demokratie-Zeit. Die Firmen könnten etwa ihre Beschäftigten zeitweise freistellen, damit diese sich in Parteien und demokratischen Initiativen engagieren können.

Die Beschäftigten könnten auch zusammenkommen und mit dem Management über die Ausrichtung ihrer Firma diskutieren. "Das beste Mittel gegen rechts ist, wenn man den Leuten ermöglicht, sich an Entscheidungen über ihre Zukunft zu beteiligen, wobei es ja um ihre Arbeitsplätze geht. Wir müssen in dieser Tarifrunde diskutieren, wie genau wir diese Demokratie-Zeit für die Arbeitnehmer ausgestalten."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 15.06.2024 - 00:01 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung