Mittwoch, 08. Juli 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Justizministerin will bei IFG-Reform auf Transparenz pochen
Suchtberatungsstellen wollen Werbeverbot für Sportwetten
Dax lässt deutlich nach - Angst vor Ende von KI-Rally
Schuldenbremsen-Kommission: Dritter Reformvorschlag geplant
Ifo-Institut kritisiert Buchungstricks im Bundeshaushalt
Bericht: Wegner führte am Morgen des Stromausfalls keine Telefonate
Frankreich: Le Pen will zur Präsidentschaftswahl 2027 antreten
USA attackieren über 80 Ziele im Iran - Teheran antwortet
Umfrage: Mangelndes Wissen bremst Interesse an Altersvorsorgedepot
Grüne kritisieren Elterngeld-Pläne scharf

Newsticker

16:06Justizministerin will bei IFG-Reform auf Transparenz pochen
15:15IWF schraubt Wachstumsprognose für Deutschland runter
15:03Hubig hält hohe Kosten nach IFG-Änderung für "Spekulation"
15:00SPD-Spitzenkandidat in NRW drängt auf AfD-Verbotsverfahren
14:49EU verschiebt Google-Strafe aus Rücksicht auf Trump
14:47Nato-Mitglieder sagen Ukraine 70 Milliarden Euro für 2026 zu
13:43Palliativarzt wegen Patientenmorden zu Höchststrafe verurteilt
12:59Studie: Elterngeld seit Einführung deutlich entwertet
12:36Ende des Tankrabatts treibt Kraftstoffpreise in die Höhe
12:32Dax rutscht tiefer ins Minus - Panik nach Trump-Aussage
12:21Bundespolizei soll biometrische Gesichtserkennung erhalten
12:07Funke-Verlegerin: Merz beschwerte sich über Weihnachtsbaum-Foto
11:52Becker: "Wer auf Döpfner und Merz zielt, muss bewaffnet sein"
11:37Wadephul zeigt Verständnis für neue US-Angriffe gegen den Iran
11:26Widerstand aus SPD-Fraktion gegen Aufweichung des IFG

Börse

Der Dax hat am Mittwoch nach einem bereits schwachen Start bis zum Mittag weiter nachgegeben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 24.885 Punkten berechnet, dies entspricht einem Minus von 2,3 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Hubig hält hohe Kosten nach IFG-Änderung für "Spekulation"


Stefanie Hubig am 08.07.2026 / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) ist Kritik über weitreichende Einschränkungen des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG) entgegengetreten. Bei möglichen Änderungen werde genau darauf geachtet, dass der Grundkonsens über Zweck und Bedeutung des IFG erhalten bleibe, sagte Hubig am Mittwoch bei der Regierungsbefragung im Deutschen Bundestag.

Der Koalitionsvertrag sehe eine Reform des Gesetzes vor, die den Bürgern zugutekommen und das Gesetz schlagkräftiger machen solle. Mutmaßungen über Gebühren in Höhe von künftig mehreren Zehntausend Euro für IFG-Anfragen wies die Ministerin scharf zurück. Solche Überlegungen fänden sich "nirgendwo" und seien reine Spekulation.

Zunächst bleibe ein Gesetzentwurf des zuständigen Ressorts abzuwarten. Dieser werde innerhalb der Bundesregierung geprüft. Sie zeigte sich überzeugt, dass auch künftig sichergestellt werde, dass die Bundesregierung transparent über ihr Handeln Rechenschaft ablege.

Die letzte Woche im Koalitionsausschuss vereinbarten Pläne sehen vor, dass IFG-Anfragen nur noch von Privatpersonen und bei nachgewiesenem "berechtigtem Interesse" gestellt werden können. Organisationen und Medienunternehmen sind dagegen ausgeschlossen. Außerdem soll der bisherige Gebührendeckel von 500 Euro entfallen, stattdessen sollen die Gebühren "kostendeckend" erhoben werden. Die Regierung begründet dies mit "Bürokratieabbau" und dem Schutz kritischer Infrastruktur. Zahlreiche Organisationen und Medien sprechen von einem "Angriff auf die Pressefreiheit".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 08.07.2026 - 15:03 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung