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Der Dax hat sich am Dienstag nach einem leicht positiven Start bis zum Mittag weiter in den grünen Bereich vorgekämpft. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 25.045 Punkten berechnet, dies entspricht einem Plus von 0,6 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Gea, Siemens Energy und Rheinmetall, am Ende Volkswagen, Mercedes-Benz und BMW. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wadephul: Putin "möglicherweise" ernsthaft verhandlungsbereit


Wladimir Putin (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Außenminister Johann Wadephul (CDU) sieht eine Chance für neue Gespräche über ein Ende des Ukraine-Kriegs. Es sei möglich, dass Russlands Präsident Wladimir Putin inzwischen offener für Verhandlungen ist, sagte der CDU-Politiker in der RTL-Sendung "Nachtjournal Spezial".

"Es gibt jetzt eine Chance, glaube ich, in diesem Sommer mit Gesprächen zu beginnen", so Wadephul. Mit Blick auf Putin fügte er hinzu: "Möglicherweise ist er jetzt in einer Phase, dass er darüber ernsthaft nachdenkt." Der Krieg bringe militärisch derzeit keiner Seite entscheidende Vorteile. "Das Einzige, was geschieht, ist sterben. Jeden Tag."

Wadephul verwies auf eine Äußerung des weißrussischen Machthabers Alexander Lukaschenko, wonach weder Russland noch die Ukraine den Krieg militärisch gewinnen könne. Das sei "eine interessante Wortmeldung von einem sehr engen Verbündeten von Putin". Die Ukraine sei "schon die ganze Zeit verhandlungsbereit". Nun sei es "an Wladimir Putin, zu entscheiden, ob er verhandeln will oder weiter schießen will". Deutschland, Frankreich und Großbritannien hätten gemeinsam mit ihren europäischen Partnern die Initiative ergriffen und ein Signal nach Moskau gesandt. "Wir sind auch bereit für Gespräche", sagte Wadephul.

Der Außenminister zeigte sich vorsichtig optimistisch, dass es zu einem Kurswechsel im Kreml kommen könnte. Putin müsse erkennen, dass die Fortsetzung des Krieges wirklich keinen Sinn mache. Die Unterstützung für die Ukraine werde nicht nachlassen, zugleich belasteten Sanktionen die russische Wirtschaft. "In einem nüchternen Kalkül sollte er zu dem Ergebnis kommen, dass jetzt ein guter Zeitpunkt ist, zu verhandeln", sagte Wadephul. Es gebe eine "realistische Chance", den Konflikt auf den Weg zu einer Lösung zu bringen. "Und diese realistische Chance sollte man nutzen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 16.06.2026 - 14:37 Uhr

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