Mittwoch, 03. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Euroraum-Inflationsrate im Mai bei 3,2 Prozent
Dax weiter im Plus - Nahost-Konflikt bleibt größtes Risiko
Warken will Honorarkürzung für Psychotherapeuten nicht beanstanden
Materialknappheit in der Industrie verschärft sich
SPD droht mit Blockade bei GKV-Reform
Besichtigung des Kölner Doms soll künftig zwölf Euro kosten
Forsa: FDP erstmals seit Ampel-Aus wieder bei fünf Prozent
Niedersachsen wirbt für neuen Religionsunterricht
Neue russische Angriffswelle auf ukrainische Städte
WMO erwartet Rückkehr von Wetterphänomen El Nino

Newsticker

01:00Enpal verdoppelt Kapazitäten von Schulungszentrum
01:00Umfrage: Jeder vierte Befragte nutzt KI für Gesundheitsfragen
00:00GdP erwartet trotz Grenzkontrollen kaum Urlaubsstaus
00:00Dröge kritisiert EU-Plan für Abschiebezentren in Drittstaaten
00:00DGB will Vermögensabgabe für "oberstes Promille" der Bevölkerung
22:32Kiesewetter kritisiert Teilnehmer von russischem Wirtschaftsforum
22:17US-Börsen legen zu - KI-Nachfrage treibt Kurse
22:00Microsoft hat mit KI tausendmal besseren Quantenchip gebaut
20:54Neue dänische Regierung verspricht Grönland Loyalität
20:30Gewinnzahlen Eurojackpot vom Dienstag (02.06.2026)
20:17Indische Armee will 500.000 Soldaten für Drohnenkrieg ausbilden
20:13Strack-Zimmermann: Kandidatur sollte Austritte aus FDP verhindern
19:23Wagenknecht will AfD mit wechselnden Mehrheiten miteinbeziehen
19:00Söder und Linnemann sollen bei Seeheimer-Veranstaltung auftreten
18:44Bericht: Belegschaft des Wirtschaftsministeriums kritisiert Reiche

Börse

Am Dienstag hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.124 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start baute der Dax Nachmittag einen Teil seiner Zugewinne wieder ab. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

DGB will Vermögensabgabe für "oberstes Promille" der Bevölkerung


Stefan Körzell (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Um die Löcher im Haushalt zu stopfen, fordert der Deutsche Gewerkschaftsbund in einem neuen Steuerkonzept eine höhere Abgabenlast für Superreiche.

"Statt für die Breite der arbeitenden Menschen den Rotstift anzusetzen und sozialstaatliche Errungenschaften in Frage zu stellen, muss die Bundesregierung endlich die Nutznießer der ungleichen Verteilung in die Pflicht nehmen", sagte der stellvertretende DGB-Vorsitzende Stefan Körzell dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Mittwochausgabe).

In seinem Steuerkonzept plädiert der Gewerkschaftsbund deshalb für eine Reaktivierung der Vermögensteuer. Sie soll für jeden Euro gelten, der über ein Nettovermögen von einer Million Euro hinausgeht. Bei Verheirateten schwebt dem DGB eine Grenze von zwei Millionen Euro vor.

Körzell pocht zudem auf eine Vermögensabgabe für die reichsten Deutschen. Der Gewerkschafter sprach vom "obersten Promille" der Bevölkerung. Diese Abgabe sollte zehn Prozent auf alle privaten Nettovermögen ab zehn Millionen Euro betragen und über 20 Jahre abgetragen werden können, erklärte er.

Er kritisierte, die immer größeren Finanzierungslücken in Bund, Ländern und Kommunen gefährdeten zentrale sozialpolitische Eckpfeiler der Gesellschaft. Gleichzeitig wachse die Zahl von Superreichen und deren Vermögen immer schneller an.

Die Vorschläge sind Teil eines größeren DGB-Steuerkonzepts. Weitere Vorschläge sind eine Finanztransaktionssteuer, eine höhere Körperschaftsteuer sowie eine Erhöhung des Grundfreibetrags bei der Einkommenssteuer von 12.348 auf 15.400 Euro. Nach Einschätzung des DGB könnte das Steuerkonzept mittelfristig insgesamt mehr als 120 Milliarden Euro jährlich in die Kassen von Bund, Ländern und Kommunen bringen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 03.06.2026 - 00:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung