Samstag, 13. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Rheinmetall fürchtet Scheitern von Panzerprojekt mit Frankreich
BDA-Präsident fordert Reformbeschlüsse bis Mitte Juli
Offenbar tiefe Gräben bei Reformgipfel im Kanzleramt
Mélenchon hält Nato für "nutzlos"
Zahl der Straftaten gegen Obdachlose 2025 um 17 Prozent gestiegen
Koalitionsabgeordnete fordern mehr Macht des Staats bei KNDS
Ulla Schmidt fordert höheres Renteneintrittsalter
Wirtschaftsweise Grimm kritisiert Reformpläne der Regierung
Anthropic stoppt neues KI-Modell wegen Sicherheitsbedenken
Bericht: Kanadisches Konsortium will Uniper-Anteile kaufen

Newsticker

19:46Insa: Union und SPD legen leicht zu
19:35Lottozahlen vom Samstag (13.06.2026)
19:31Trump will Iran-Abkommen am Sonntag unterzeichnen - Teheran bremst
18:41Bericht: Bund und Länder kurz vor Einigung auf Finanzreform
17:29SPD und Union kritisieren DB-Management bei Streckensanierung
17:02Schwedische Armee fängt russische Kampfjets über Ostsee ab
15:52CDU-Sozialflügel weist Überlegungen zu AfD-Gesprächen zurück
15:24Pakistan erwartet USA-Iran-Friedensabkommen binnen 24 Stunden
14:51Ott zum SPD-Spitzenkandidat in NRW gewählt
14:51BSW-Politiker in Moskau von Putin-Beratern empfangen
13:44Gartenbesitzer in Deutschland fördern verstärkt Artenvielfalt
13:26Schwesig zur SPD-Spitzenkandidatin im Nordosten gewählt
12:47Dehoga warnt vor Jobverlust durch Warken-Pläne
12:03Reul kritisiert Fußballvereine für Umgang mit Stadion-Tätern
11:17CDU Sachsen-Anhalt läutet auf Parteitag heiße Wahlkampfphase ein

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax kräftig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.635 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem sehr freundlichen Tagesstart hielt sich der Dax stabil im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Warken will Honorarkürzung für Psychotherapeuten nicht beanstanden


Klinik für Psychiatrie (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) wird die beschlossene Honorarkürzung für Psychotherapeuten nicht beanstanden. Das geht aus einem Papier des Bundesgesundheitsministeriums hervor, über das die "Rheinische Post" berichtet.

Demnach hat das Ressort von Warken die Entscheidung des sogenannten Erweiterten Bewertungsausschusses zur Kürzung der Honorare um 4,5 Prozent geprüft. "Nach ausführlicher Prüfung gibt es keine Anhaltspunkte für eine rechtliche Beanstandung", heißt es in dem Papier. Daraus geht zudem hervor, dass das Gesundheitsministerium zusätzliche Daten des Bewertungsausschusses angefordert hatte.

"Das Bundesministerium für Gesundheit hat die Geschäftsführung des Bewertungsausschusses im Rahmen der Beschlussprüfung um zusätzliche Informationen und ergänzende Stellungnahme gebeten", heißt es im Papier. "Ziel der Nachfrage war für Nachvollziehbarkeit, ob bei der dem Beschluss zu Grunde liegenden Datengrundlage und dem angewandten Verfahren zur Berechnung der Absenkung alle maßgeblichen Daten vorlagen und berücksichtigt worden sind", heißt es darin weiter.

Der Bewertungsausschuss ist paritätisch besetzt mit jeweils drei Vertretern der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und des GKV-Spitzenverbandes. Der Ausschuss prüft jährlich, ob die Bewertungshöhe der psychotherapeutischen Leistungen angemessen ist. Zuletzt hatte die Prüfung eine Absenkung des Honorars für Therapiestunden um 4,5 Prozent ergeben. "Das Bundesministerium für Gesundheit hat bei den allermeisten Leistungserbringern im Gesundheitswesen keinen Einfluss auf die Höhe von Honoraren", heißt es im Papier zur Erläuterung.

Das Bundesministerium für Gesundheit hat demzufolge über die Beschlüsse des Bewertungsausschusses die Rechtsaufsicht. "Diese beschränkt sich auf die Prüfung von möglichen Gesetzesverstößen, insbesondere verfassungswidrige Regelungen, das Handeln im Rahmen der geltenden Rechtsgrundlagen. Rein fachliche Gründe oder Bedenken unterliegen nicht der Rechtsaufsicht des Ministeriums", heißt es im Papier.

Den Angaben des Ministeriums zufolge nehmen aktuell 41.937 psychologische und ärztliche Psychotherapeuten einschließlich Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten an der vertragsärztlichen Versorgung teil. Gegenüber dem Jahr 2014 sei das ein Zuwachs von rund 54,61 Prozent. Der Anstieg gehe dabei maßgeblich auf die stark steigende Anzahl der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten zurück.

"Trotz dieser wachsenden Versorgungskapazitäten gibt es anhaltend Kritik an Wartezeiten. Das nimmt das Bundesministerium für Gesundheit sehr ernst", heißt es im Papier. Warkens Haus kündigte an, "in einem geeigneten Gesetzgebungsverfahren" die gesetzlichen Voraussetzungen für die gesonderte Bedarfsplanung psychotherapeutisch tätiger Ärzte sowie Psychotherapeuten, die überwiegend oder ausschließlich Kinder und Jugendliche behandeln, zu schaffen. Und weiter heißt es, dass mit diesem Vorhaben weitere Niederlassungsmöglichkeiten für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten entstehen und Wartezeiten auf ein wohnortnahes Therapieangebot verringert würden.

Zuletzt hatte es breite Proteste von Psychotherapeuten gegen die Honorarkürzungen gegeben.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 02.06.2026 - 13:56 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung