Donnerstag, 09. Juli 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

EU verschiebt Google-Strafe aus Rücksicht auf Trump
Nato-Mitglieder sagen Ukraine 70 Milliarden Euro für 2026 zu
"Love in the air" - Merz lobt Trump nach Nato-Gipfel
Dax lässt kräftig nach - Ölpreis steigt deutlich
SPD-Spitzenkandidat in NRW drängt auf AfD-Verbotsverfahren
IWF schraubt Wachstumsprognose für Deutschland runter
Haushaltsausschuss billigt Rüstungsprojekte für 9,5 Milliarden
Experten erwarten verzögerten Start für Altersvorsorgedepot
Schwesig wirft Merz "falsche Tonlagen" vor
Hubig hält hohe Kosten nach IFG-Änderung für "Spekulation"

Newsticker

13:44SoVD kritisiert GKV-Gesetz als Belastungspaket
13:38SPD begrüßt Bundesbank-Bereitschaft zur Kapitalrente
13:37Merz stellt sich am 15. Juli der Hauptstadtpresse
13:3618.570 Visa zum Familiennachzug für Schutzberechtigte erteilt
13:31Linke wirft Regierung Verantwortungslosigkeit bei Heizgesetz vor
13:19Dave Eggers fordert KI-Verbot an Schulen
13:17Linken-Chefin wirft Merz Realitätsferne vor
13:15Verfassungsgericht weist Eilanträge gegen GKV-Gesetz zurück
13:07Geringverdiener nutzen Mobilitätsprämie immer seltener
13:03Commerzbank-Chefin: Verteidigungsstrategie nicht gescheitert
13:00Schweinehalterin warnt vor weiteren Betriebsaufgaben
12:40EU-Parlament macht Weg für Wiedereinsetzen der Chatkontrolle frei
12:33Dax rutscht am Mittag unter 25.000er-Marke - Hoffnung auf Exporte
12:08Zahl der Zwangsversteigerungen legt immer schneller zu
12:03Grüne gegen Abschaffung der Informationspflicht bei Kassenbeiträgen

Börse

Der Dax hat am Donnerstag nach einem freundlichen Start in den Handelstag bis zum Mittag seine anfänglichen Gewinne teilweise wieder abgebaut. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.950 Punkten berechnet, 0,2 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Commerzbank-Chefin: Verteidigungsstrategie nicht gescheitert


Commerzbank-Tower (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp sieht den Ausbau der Unicredit-Beteiligung auf fast 50 Prozent der Stimmrechte nicht als Scheitern der eigenen Strategie.

"Als wir im September 2024 gestartet sind, war der Aktienkurs noch nicht da, wo er sein sollte. Wir haben seither eingelöst, was wir dem Markt und den Investoren versprochen haben. Wir wollten Wert schaffen und keine Abwehrstrategie verfolgen, die Wert vernichtet. Das haben wir eindrücklich bewiesen", sagte die Managerin der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitagsausgabe). Man habe ein Rekordjahr 2025 hinter sich, sehr ambitionierte Ziele für 2026 und die Folgejahre.

Unicredit hatte nach dem Aktientauschangebot seinen Zugriff auf knapp die Hälfte der Stimmrechte ausgebaut. Nach Orlopps Darstellung stehen diese faktisch aber erst nach der Genehmigung der Europäischen Zentralbank zur Verfügung. Von einer qualifizierten Hauptversammlungsmehrheit von 75 Prozent sei Unicredit weiterhin entfernt. Orlopp sagte, die Commerzbank wolle weiter konstruktiv mit Unicredit sprechen, betonte aber zugleich die schwierige Lage, weil der italienische Großaktionär zugleich Wettbewerber sei. "Unicredit ist ein Wettbewerber, und das bringt Unruhe mit sich", sagte sie.

Für das tägliche Geschäft ändere sich zunächst aber nichts. Die Bank teile Informationen mit Unicredit wie mit anderen Investoren auch, solange es nicht um vertrauliche Themen gehe. Orlopp machte zugleich deutlich, dass Unicredit für eine vollständige Integration mehr brauche als Kontrolle, nämlich strukturelle Maßnahmen, qualifizierte Mehrheiten und die Unterstützung von Management, Aufsichtsrat, Arbeitnehmervertretern und dem Bund als zweitgrößtem Aktionär. "Solange es keinen Beherrschungsvertrag, keine Verschmelzung, keinen Squeeze-out gibt, muss ich unabhängig agieren", sagte Orlopp.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 09.07.2026 - 13:03 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung