Donnerstag, 28. Mai 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax schließt auf Vortagesniveau - Iran-Verhandlungen im Fokus
Studie: Kernenergie keine wirksame Option für Klimaschutz
Deutschland und Kanada vereinbaren Gas-Deal für 20 Jahre
Bund will im Streit zwischen Italo und Bahn nicht eingreifen
Adidas rechnet mit Absatzrekorden bei Fußball-WM
Berliner Ebola-Patient ist "stabil"
Verbände erwarten Mietwohnungsrückgang wegen Heizungsgesetz-Reform
Lina E. kommt vorzeitig frei
Von Not kritisiert Dobrindts Cybersicherheitsentwurf
Kabinett beschließt Investitionsverpflichtung für Mediendienste

Newsticker

10:57Deutsch-niederländisches Korps stärkt Nato-Präsenz im Baltikum
10:26Umfrage: Mehrheit der Deutschen durch Fake News verunsichert
10:00Schnieder dämpft Hoffnung auf Verlängerung des Tankrabatts
09:44Müntefering fordert AfD-Verbotsverfahren
09:32Dax startet im Minus - Nahostkonflikt macht Anleger weiter nervös
08:57Uniper: Gasmangellage im nächsten Winter unwahrscheinlich
08:48Kubicki: Brandmauer zur AfD ist keine Selbstverständlichkeit
08:15Stationäre Hautkrebsbehandlungen binnen 20 Jahren fast verdoppelt
08:08Monetäre Sozialleistungen des Staates legen deutlich zu
08:05Reallöhne im ersten Quartal um 1,8 Prozent gestiegen
07:46Unionsfraktionsvize für mehr Eigenbeteiligung von Pflegepatienten
07:39Geschäftsklima in Chemiebranche trübt sich weiter ein
07:35Thüringens Verfassungsschutzchef warnt vor "Geheimdienst-Polizei"
07:15Wehrbeauftragter fordert Planungssicherheit für Bundeswehr
07:10PKGr-Chef: Isolation von AfD-Landesverfassungsschutz möglich

Börse

Der Dax ist am Donnerstag mit leichten Kursverlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.145 Punkten berechnet und damit 0,1 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Infineon, Rheinmetall und Adidas, am Ende Bayer, die Hannover Rück und Siemens Energy. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Umfrage: Mehrheit der Deutschen durch Fake News verunsichert


Junge Frau mit Smartphone (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Viele Menschen in Deutschland können nicht mehr richtig erkennen, ob eine Information im Netz echt ist oder nicht.

In einer Erhebung des IT-Branchenverbandes Bitkom gaben fast zwei Drittel (63 Prozent) der Befragten an, es grundsätzlich als schwer einschätzbar zu empfinden, ob Nachrichten verlässlich sind. 41 Prozent stoßen zudem häufig auf Inhalte, bei denen sie unsicher sind, ob diese stimmen. Und 91 Prozent sind bereits auf "Fake News" gestoßen, also auf absichtlich verbreitete, falsche oder irreführende Informationen. Die Hälfte von ihnen (51 Prozent) hat schon Inhalte geteilt, obwohl sie sich nicht sicher war, ob diese stimmen.

Neun Prozent der Befragten begegnen Fake News nach eigenem Dafürhalten sogar "sehr häufig", 30 Prozent "eher häufig". 36 Prozent stoßen "eher selten" auf Fake News und 16 Prozent "sehr selten". Nur vier Prozent gaben an, dass ihm oder ihr bislang noch keine Fake News begegnet sind. Dabei ist unter den Personen, die das Internet nicht nutzen, der Anteil mit 28 Prozent ohne jegliche Fake-News-Wahrnehmung zwar höher - heißt aber, dass auch außerhalb der Online-Welt ein großer Teil davon ausgeht, mit Fake News in Kontakt gekommen zu sein. Unter den Internutzern gaben nur zwei Prozent an, noch nie Fake News wahrgenommen zu haben. Im Jahr 2023 sagten dies noch 21 Prozent der Internetnutzer.

Deepfakes sind inzwischen vielen Menschen ein Begriff: 75 Prozent haben davon gehört - 2024 waren es noch 56 Prozent. 61 Prozent sind Deepfakes nach eigener Aussage schon direkt begegnet, wobei sich 20 Prozent ganz sicher sind und 41 Prozent es zumindest vermuten. Am häufigsten wurden Deepfakes als Video wahrgenommen (87 Prozent) sowie als Bild (73 Prozent), deutlich seltener als Audio (25 Prozent). Entsprechend klar ist die Einschätzung: 89 Prozent halten Deepfakes für gefährlich. Gleichzeitig trauen sich nur 34 Prozent zu, sie zuverlässig zu erkennen.

Desinformation fällt besonders häufig dort auf, wo Themen die aktuelle Nachrichtenlage und den Alltag prägen: 74 Prozent nennen USA und US-Politik als Themenfeld, in dem ihnen Fake News aufgefallen sind. Dahinter folgen 63 Prozent mit Kriegen und internationalen Konflikten sowie 58 Prozent mit Wirtschaft und Preisen. Falschinformationen bleiben aber nicht auf "harte" Politik beschränkt: 51 Prozent nennen Prominente und Unterhaltung als Themenfeld, in dem ihnen Desinformation aufgefallen ist. 41 Prozent nennen Migration und Geflüchtete, 40 Prozent Kriminalität und Gewalt.

Auch Gesundheit sowie Umwelt und Klima tauchen häufig auf, bei jeweils 38 Prozent der Menschen, die Fake News wahrnehmen. Und das Thema reicht bis in den unmittelbaren Alltag von Familien: 26 Prozent nennen Kinder, Schule und Sicherheit, etwa Warnungen vor angeblichen Gefahren - und damit Inhalte, die auch in Gruppen- und Elternchats häufig weitergereicht werden.

Viele Menschen erwarten mit Blick auf Desinformation und Deepfakes mehr Konsequenzen: 87 Prozent der Befragten, denen Fake News begegnen, sind der Meinung, ihre wissentliche Verbreitung sollte bestraft werden. 84 Prozent fordern das auch für diejenigen, die Desinformationen gezielt erstellen. Groß ist auch der Wunsch nach Aufklärung, und zwar quer durch die Generationen: 85 Prozent wollen, dass Kinder in der Schule lernen, Desinformation und Fake News zu erkennen, und 71 Prozent sprechen sich dafür aus, ältere Menschen ohne Internet-Sozialisation besonders zu informieren.

Für die Erhebung befragte Bitkom Research zwischen der 12. und der 17. Kalenderwoche 2026 telefonisch 1.006 Personen in Deutschland ab 16 Jahren.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 28.05.2026 - 10:26 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung