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Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax kräftig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.635 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem sehr freundlichen Tagesstart hielt sich der Dax stabil im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Dax schließt auf Vortagesniveau - Iran-Verhandlungen im Fokus


Anzeigetafel in der Frankfurter Börse / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Am Mittwoch hat der Dax geringfügig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.178 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von wenigen Punkten im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start baute der Dax seine Zugewinne ab und drehte schließlich leicht ins Minus.

"Die Anleger hoffen weiter auf einen positiven Ausgang der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran", kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. "Das omnipräsente Thema hält die Aktienmärkte bereits seit mehreren Wochen in Atem, und umso stärker sehnen die Investoren endlich eine finale Lösung herbei."

In ihrer optimistischen Grundhaltung ignorierten sie sowohl das Risiko eines erneuten Scheiterns der Friedensgespräche als auch die inzwischen erreichten hohen Bewertungen primär im Technologiesektor, kritisierte der Analyst. "Auch wenn die Kurse heute leicht nachgeben, die Euphoriewelle hat die Halbleiterhersteller in den vergangenen Wochen fast täglich auf neue Rekordkurse getrieben. Jetzt könnten die hohen Bewertungen allerdings zunehmend zu einem Problem werden, da die Euphorie die Kennzahlen einiger Unternehmen, aber auch ganzer Branchen in exorbitante Höhen katapultiert hat", so Lipkow. "Der Dax profitiert sogar etwas davon, da sich die Investoren nach Alternativen umschauen und dabei auf deutsche Standardwerte aufmerksam werden."

Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von Adidas und Continental an der Spitze der Kursliste in Frankfurt. Das Schlusslicht bildeten die Aktien von RWE und Siemens Energy.

Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Juni kostete 46 Euro und damit zwei Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund neun bis elf Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis sank stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 96,55 US-Dollar, das waren 303 Cent oder 3,0 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochnachmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1633 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8596 Euro zu haben.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 27.05.2026 - 17:44 Uhr

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