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Finanzmärkte aktuell:

Erzeugerpreise im April um 1,7 Prozent gestiegen


Stahlproduktion (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte sind im April 2026 um 1,7 Prozent höher gewesen als im April 2025. Einen höheren Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat hatte es zuletzt im Mai 2023 gegeben (+2,5 Prozent), wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mitteilte. Die Erzeugerpreise stiegen im April gegenüber dem Vormonat um 1,2 Prozent.

Der Anstieg der Erzeugerpreise gegenüber dem Vorjahresmonat ist vor allem auf gestiegene Preise von Vorleistungsgütern zurückzuführen. Die Preise für Energie sind ebenfalls gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen.

Auch Investitionsgüter und Gebrauchsgüter waren teurer als vor einem Jahr, günstiger als im April 2025 waren hingegen Verbrauchsgüter. Ohne Berücksichtigung von Energie stiegen die Erzeugerpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat im April 2026 um 1,6 Prozent, gegenüber März 2026 stiegen sie um 0,7 Prozent.

Energie war im April 2026 um 2,0 Prozent teurer als im Vorjahresmonat. Gegenüber März 2026 stiegen die Energiepreise um 2,4 Prozent. Durch die anhaltenden Kriegshandlungen im Iran und Nahen Osten stiegen die Mineralölpreise im April 2026 besonders stark (+35,5 Prozent gegenüber April 2025 und +10,7 Prozent gegenüber März 2026). Hingegen gab es bei Erdgas und elektrischem Strom, auch bedingt durch das immer noch hohe Preisniveau seit Beginn des Kriegs in der Ukraine, sogar Preissenkungen gegenüber dem Vorjahresmonat.

Unter den Mineralölerzeugnissen kostete leichtes Heizöl 57,6 Prozent mehr als im April 2025 aber 1,6 Prozent weniger als im März 2026. Rohbenzin (Naphtha) kostete 47,4 Prozent mehr als vor einem Jahr und 19,9 Prozent mehr als im März 2026. Die Preise für Kraftstoffe stiegen gegenüber dem Vorjahr um 34,0 Prozent und gegenüber März 2026 um 2,2 Prozent.

Erdgas in der Verteilung kostete über alle Abnehmergruppen hinweg betrachtet 3,1 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, aber 1,6 Prozent mehr als im März 2026. Die Preise für Strom fielen gegenüber April 2025 um 4,7 Prozent und gegenüber dem Vormonat März 2026 um 2,2 Prozent, Fernwärme war 0,6 Prozent günstiger als im Vorjahresmonat.

Die Preise für Investitionsgüter waren im April 2026 um 2,0 Prozent höher als im Vorjahresmonat (+0,3 Prozent gegenüber März 2026). Maschinen kosteten 1,9 Prozent mehr, die Preise für Kraftwagen und Kraftwagenteile stiegen um 1,3 Prozent gegenüber April 2025. Gebrauchsgüter waren im April 2026 um 1,9 Prozent teurer als im Vorjahresmonat (+0,2 Prozent gegenüber März 2026).

Die in Deutschland produzierten und verkauften Verbrauchsgüter kosteten dagegen 1,0 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, aber 0,2 Prozent mehr als im März 2026. Unter den Verbrauchsgütern fielen die Nahrungsmittelpreise insgesamt um 2,5 Prozent, gegenüber März 2026 stiegen sie um 0,2 Prozent. Deutlich billiger als im April 2025 waren Butter (-38,8 Prozent) und Schweinefleisch (-11,0 Prozent). Gegenüber März 2026 stiegen die Preise für Schweinefleisch um 3,0 Prozent. Rindfleisch war 9,0 Prozent teurer als im Vorjahresmonat.

Die Preise für Vorleistungsgüter waren im April 2026 um 2,6 Prozent höher als im Vorjahresmonat (+1,2 Prozent gegenüber März 2026), so die Statistiker weiter. Für den Preisanstieg gegenüber April 2025 sorgten vor allem die höheren Preise von Metallen (+9,1 Prozent). Insbesondere die Preise für Edelmetalle (+63,6 Prozent) stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat deutlich, gegenüber März 2026 sanken die Edelmetallpreise hingegen um 5,9 Prozent. Für Kupfer und Halbzeug daraus musste 20,9 Prozent mehr bezahlt werden als im Vorjahr. Billiger als im Vorjahr waren dagegen Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen (-0,9 Prozent), darunter kostete Betonstahl allerdings 0,1 Prozent mehr.

Holz sowie Holz- und Korkwaren (+5,4 Prozent) waren ebenfalls teurer als im Vorjahresmonat, darunter Nadelschnittholz mit +8,7 Prozent und Laubschnittholz mit +2,9 Prozent. Erhebliche Preisanstiege gab es bei Pellets, Briketts und Scheiten mit +25,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, allerdings sanken die Preise gegenüber März 2026 um 3,2 Prozent.

Die Preise für chemische Grundstoffe stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,2 Prozent, allein gegenüber März 2026 stiegen diese um 5,2 Prozent. Düngemittel waren 8,4 Prozent teurer als vor einem Jahr und 5,5 Prozent teurer als im März 2026.

Die Preise für Glas und Glaswaren stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,3 Prozent. Darunter war veredeltes und bearbeitetes Flachglas 6,5 Prozent teurer, wohingegen die Preise für Hohlglas um 1,7 Prozent gegenüber April 2025 sanken.

Preisrückgänge gegenüber April 2025 gab es ebenfalls bei Papier, Pappe und Waren daraus, diese kosteten 1,7 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Futtermittel für Nutztiere (-6,1 Prozent) und Getreidemehl (-4,0 Prozent) kosteten ebenfalls deutlich weniger als im April 2025.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 20.05.2026 - 08:18 Uhr

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