Mittwoch, 20. Mai 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Uniper-Chef begrüßt Verkaufspläne des Bundes
Studie: Studenten nutzen KI mit gemischten Gefühlen
Deutschland und Frankreich wollen Pharmaindustrie stärken
Makejew sieht neue Qualität der Kooperation mit Deutschland
Dax baut Gewinne aus - Lage im Nahen Osten bleibt fragil
Haus in Görlitz eingestürzt - Suche nach drei Vermissten
Dax startet im Plus - Zinsen bleiben großes Thema
Waldzustand hat sich stabilisiert
Charite nimmt Ebola-Patienten auf
Ahmetovic fordert "Demut und Klarheit" von Merz

Newsticker

06:23EU einigt sich auf Umsetzung des Zolldeals mit den USA
06:00Ifo-Chef Fuest kritisiert Bundesregierung scharf
05:00Ditib warnt vor weiteren Angriffen auf Muslime
05:00Dröge fordert Abschied von Microsoft in Behörden
05:00Ricarda Lang kritisiert Sparpläne beim Elterngeld
05:00Ditib sieht keine Möglichkeit zur eigenen Finanzierung von Imamen
04:00Bas und Wildberger kündigen digitales Sozialportal an
03:00Grünen-Politiker kritisiert Dobrindts Zivilschutz-Pläne
02:00EVP-Chef Weber: "Europa muss Atommacht werden"
01:00Wirtschaftsweiser Truger warnt vor Kommunal-Kollaps
00:01Grüne fordern Aussetzung des Umbaus von "Demokratie leben"
00:00Politikberater sieht neue AfD-Strategie bei Ost-Wahlen
00:00Sozialverband warnt vor Einschnitten in der Pflegeversicherung
00:00Wirtschaftsrat fordert europäische KI-Strategie
00:00Streeck fordert Zweckbindung von Tabaksteuer-Mehreinnahmen

Börse

Am Dienstag hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.400 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,4 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

EU einigt sich auf Umsetzung des Zolldeals mit den USA


Industrieanlagen (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Im Streit um die Umsetzung des Zolldeals zwischen der EU und den USA haben Vertreter aus dem Europaparlament und dem Rat eine Einigung erzielt. Das teilten beide Seiten in der Nacht zu Mittwoch mit.

Demnach sollen Zölle auf US-Produkte einseitig abgeschafft werden. Das betrifft unter anderem die europäischen Zölle auf US-Industriewaren wie Autos und Maschinen, die komplett abgeschafft werden. Es soll aber auch einige Sicherheitsklauseln geben. So sollen die Regelungen am 31. Dezember 2029 auslaufen. Vor diesem Datum soll die Kommission eine umfassende Bewertung der Handelsauswirkungen auf die EU-Industrie, die Landwirtschaft und kleine und mittlere Unternehmen vornehmen. Zudem soll sie die Veränderungen in den Handelsmustern mit Drittländern analysieren. Die Kommission könnte dann einen Gesetzesvorschlag zur Verlängerung der Regelung vorlegen.

Zudem ist vorgesehen, dass die Kommission Zollpräferenzen aussetzen kann, wenn die USA bis zum 31. Dezember 2026 weiterhin einen Zollsatz von mehr als 15 Prozent auf Stahl- und Aluminiumderivate aus der EU anwenden. Die Kommission soll bis zum 1. Dezember 2026 dem Europäischen Parlament und dem Rat über die Zollbehandlung dieser Derivate berichten. Auch, falls US-Präsident Donald Trump die Zölle erhöhen sollte, ist eine Aussetzung der Zollabschaffung möglich.

"Es war ein steiniger Weg, aber es hat sich gelohnt", sagte Bernd Lange, Vorsitzender des Ausschusses für internationalen Handel und ständiger Berichterstatter für die USA. "Diese Vereinbarung ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Vorhersehbarkeit in den transatlantischen Handelsbeziehungen." Mit der Einführung der Auslaufklausel und einer starken Aussetzungsklausel habe das Parlament den Vorschlag der Kommission erheblich verbessert.

Eine Abstimmung im EU-Parlament könnte im nächsten Schritt in der Plenarsitzung Mitte Juni erfolgen. Damit würde das Ultimatum von Trump, den Deal, den er mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ausgehandelt hatte, bis zum 4. Juli umzusetzen, eingehalten werden.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 20.05.2026 - 06:23 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung