Dienstag, 01. September 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Keir Starmer hört auch als Abgeordneter auf
Gesamtmetall fordert "massive Einsparungen" im Gesundheitswesen
Dax zum Wochenbeginn schwach - Konsolidierungskurs nach Rekordjagd
Festnahme nach Axtangriff in Hattingen
NRW-Landesregierung lehnt Mikrohandel in Suchthilfezentren ab
Merz plant keine rechtlichen Schritte nach TV-Streit mit Ärztin
Merz: Gibt zu Wählern in Sachsen-Anhalt "keine Brandmauer"
Messi tritt aus argentinischer Nationalmannschaft zurück
Grünen-Spitzenkandidat will weniger Autoverkehr in Berlin
Schwer verletzter Mann mit Axt im Kopf in Hattingen gefunden

Newsticker

14:06NRW-Spitzenkandidat von SPD-Politik in Berlin genervt
14:03Prien warnt nach Merz-Kritik vor Verrohung der Debatte
13:58Waffenverkäufer nach tödlichen Schüssen in Stade festgenommen
13:52Grünen-Spitzenkandidat will weniger Autoverkehr in Berlin
13:47NRW-Landesregierung lehnt Mikrohandel in Suchthilfezentren ab
13:45Polizei entdeckt Sprengvorrichtungen an Umspannwerk in Brandenburg
13:37Keir Starmer hört auch als Abgeordneter auf
13:19Union fordert schnelles Gesetz zum Gebäudetyp E
12:58Studie: Personalmangel im öffentlichen Dienst durch Vollzeit lösbar
12:47Maier: AfD-Innenminister wäre Sicherheitsrisiko
12:33Dax kämpft am Mittag mit 26.000er-Marke
12:33IWH: AfD könnte Arbeitskräftemangel in Sachsen-Anhalt verschärfen
12:27Anklage gegen Unterstützer der "Letzten Verteidigungswelle" erhoben
12:16Wirtschaftsministerium drängt auf Abbau der kalten Progression
12:01Seehäfen-Beschäftigte lehnen Tarifangebot ab

Börse

Der Dax ist am Dienstag nach einem bereits schwachen Start in den Handelstag bis zum Mittag weiter in den roten Bereich abgerutscht. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 26.020 Punkten berechnet, 0,9 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Söder kritisiert Habeck für geplantes Wasserstoffkernnetz


Markus Söder (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat heftige Kritik am Wasserstoffkernnetz geübt und Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) vorgeworfen, den Süden systematisch zu benachteiligen. "Die Vorstellung des Wasserstoffkernnetzes ist für Bayern und den gesamten Süden sehr enttäuschend", sagte der CSU-Chef den Zeitungen der Mediengruppe Bayern. "Es ist eher ein Nordnetz statt ein Südnetz geworden."

Bayern habe 20 Prozent der Landesfläche und liefere fast 25 Prozent der industriellen Wertschöpfung in Deutschland, bekomme aber nur rund elf Prozent Anteil am Wasserstoffnetz, führte Söder weiter aus.

"Wichtige Industriebereiche wie der Chemie- und Glasindustrie oder auch Zentren der Autoindustrie werden erst einmal nicht angeschlossen sein, weil für die Leitungen keine Vorhabenträger da sind. Dieses Netz und vor allem seine Rahmenbedingungen müssen komplett überarbeitet werden."

Söder kündigte Änderungen im Falle einer Regierungsbeteiligung im Bund an. "Die Regelungen können so nach der Bundestagswahl keinen Bestand haben, wenn die Union die Wahl gewinnt. Diese einseitige Benachteiligung Bayerns und Süddeutschlands nehmen wir nicht hin."

Söder vermisst auch einen "ernsthaften Plan, wie vom Süden aus Wasserstoffimporte nach Deutschland und Bayern organisiert werden können". Zusammen mit Baden-Württemberg und Sachsen, die ebenfalls benachteiligt würden, will Söder zu einem "Schulterschluss" kommen und Änderungen an den bisherigen Regelungen erwirken.

Söder sieht in den Plänen eine systematische Benachteiligung seines Bundeslandes durch die Bundesregierung. "Wenn Wirtschaftsminister Habeck erklärt, alle Bundesländer seien angeschlossen, klingt das wie Hohn. Für drei von vier für Bayern geplante Leitungen gibt es kein Unternehmen, das sich verbindlich bereit erklärt, die Leitung zu bauen", beklagte Söder. "Vergleicht man jetzt die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit von Bremen oder Mecklenburg-Vorpommern mit Bayern oder Baden-Württemberg? Die Grünen wollen den Süden austrocknen und eine neue wirtschaftliche Wachstumsverteilung vornehmen - allen voran Robert Habeck."

Probleme sieht der bayerische Ministerpräsident auch für die künftige Kraftwerksstrategie. "Dieses Wasserstoffkernnetz hat auch dramatische Konsequenzen für die geplante Kraftwerksstrategie", sagte Söder. "Bayern bräuchte zwölf Gaskraftwerke, wird aber vermutlich mit diesem Wasserstoffnetz kein einziges bekommen, da die Kraftwerksbetreiber selbst das Risiko dafür tragen sollen, dass Wasserstoff für sie frühzeitig zur Verfügung steht."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 22.10.2024 - 16:20 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung