Sonntag, 23. August 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Thüringen verlangt mehr Transparenz bei Bonitätsbewertung
Ministerium plant Vorhalteverträge mit Rüstungsindustrie
DFB-Pokal: Leverkusen und Augsburg lösen Pflichtaufgaben in Runde 1
Merz wollte Waldbrandgebiet im Hürtgenwald schon früher besuchen
Formel 1: Russell gewinnt Sprint-Rennen in den Niederlanden
Mario Voigt als Thüringer CDU-Chef wiedergewählt
DFB-Pokal: Großaspach siegt gegen Bielefeld im Elfmeterschießen
VW-Chef will Zusammenhalt in Branchenkrise
Supercup: Bayern siegen gegen Dortmund
Merz will Kabinett auf Wachstumskurs einschwören

Newsticker

09:48Thüringen verlangt mehr Transparenz bei Bonitätsbewertung
08:48Rotkäppchen-Mumm warnt vor Erhöhung der Schaumweinsteuer
07:31Handelskonflikt zwischen USA und Kanada spitzt sich zu
01:00Klein ruft Israel zur Mäßigung im Nahen Osten auf
00:00Linnemann will Schnellverfahren nach Attacken auf Klinikpersonal
00:00Pro Bahn fordert überjährige Finanzierung für Sanierungen
00:00EVG droht mit bundesweitem Sicherheitsstreik bei Regionalbahnen
00:00VW-Chef will Zusammenhalt in Branchenkrise
00:00Linnemann gegen Sparen bei Rentenansprüchen pflegender Angehöriger
00:00Merz will Kabinett auf Wachstumskurs einschwören
22:34Supercup: Bayern siegen gegen Dortmund
20:54DFB-Pokal: Großaspach siegt gegen Bielefeld im Elfmeterschießen
20:14DFB-Pokal: RB Leipzig feiert 6:0-Kantersieg gegen Trier
19:41AfD meldet Brandanschlag auf Auto der Partei in Darmstadt
19:36Lottozahlen vom Samstag (22.08.2026)

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 26.137 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,6 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start gab der Dax bis zum Mittag einen Teil seiner Zugewinne ab, bevor er am Nachmittag weiter zulegte. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Söder kritisiert Habeck für geplantes Wasserstoffkernnetz


Markus Söder (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat heftige Kritik am Wasserstoffkernnetz geübt und Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) vorgeworfen, den Süden systematisch zu benachteiligen. "Die Vorstellung des Wasserstoffkernnetzes ist für Bayern und den gesamten Süden sehr enttäuschend", sagte der CSU-Chef den Zeitungen der Mediengruppe Bayern. "Es ist eher ein Nordnetz statt ein Südnetz geworden."

Bayern habe 20 Prozent der Landesfläche und liefere fast 25 Prozent der industriellen Wertschöpfung in Deutschland, bekomme aber nur rund elf Prozent Anteil am Wasserstoffnetz, führte Söder weiter aus.

"Wichtige Industriebereiche wie der Chemie- und Glasindustrie oder auch Zentren der Autoindustrie werden erst einmal nicht angeschlossen sein, weil für die Leitungen keine Vorhabenträger da sind. Dieses Netz und vor allem seine Rahmenbedingungen müssen komplett überarbeitet werden."

Söder kündigte Änderungen im Falle einer Regierungsbeteiligung im Bund an. "Die Regelungen können so nach der Bundestagswahl keinen Bestand haben, wenn die Union die Wahl gewinnt. Diese einseitige Benachteiligung Bayerns und Süddeutschlands nehmen wir nicht hin."

Söder vermisst auch einen "ernsthaften Plan, wie vom Süden aus Wasserstoffimporte nach Deutschland und Bayern organisiert werden können". Zusammen mit Baden-Württemberg und Sachsen, die ebenfalls benachteiligt würden, will Söder zu einem "Schulterschluss" kommen und Änderungen an den bisherigen Regelungen erwirken.

Söder sieht in den Plänen eine systematische Benachteiligung seines Bundeslandes durch die Bundesregierung. "Wenn Wirtschaftsminister Habeck erklärt, alle Bundesländer seien angeschlossen, klingt das wie Hohn. Für drei von vier für Bayern geplante Leitungen gibt es kein Unternehmen, das sich verbindlich bereit erklärt, die Leitung zu bauen", beklagte Söder. "Vergleicht man jetzt die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit von Bremen oder Mecklenburg-Vorpommern mit Bayern oder Baden-Württemberg? Die Grünen wollen den Süden austrocknen und eine neue wirtschaftliche Wachstumsverteilung vornehmen - allen voran Robert Habeck."

Probleme sieht der bayerische Ministerpräsident auch für die künftige Kraftwerksstrategie. "Dieses Wasserstoffkernnetz hat auch dramatische Konsequenzen für die geplante Kraftwerksstrategie", sagte Söder. "Bayern bräuchte zwölf Gaskraftwerke, wird aber vermutlich mit diesem Wasserstoffnetz kein einziges bekommen, da die Kraftwerksbetreiber selbst das Risiko dafür tragen sollen, dass Wasserstoff für sie frühzeitig zur Verfügung steht."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 22.10.2024 - 16:20 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung