Mittwoch, 15. April 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Großhandelspreise im März deutlich gestiegen
Berlin und Kiew vereinbaren Austausch digitaler Gefechtsdaten
IWF senkt Konjunkturprognose für Deutschland und Weltwirtschaft
Studie zeigt positive Effekte des Deutschlandtickets
Durchbruch bei Sondierungen von Grünen und CDU in Baden-Württemberg
Studie warnt vor weltweiter Trinkwassergefährdung in Küstennähe
Dax weiter im Plus - Anleger setzen auf baldiges Kriegsende
Bericht: Merz sieht keine Möglichkeit für gezielte Hilfen für Arme
Bafin warnt Banken vor Risiken durch neues KI-Modell
SPD stellt sich in Baden-Württemberg neu auf

Newsticker

06:10DGB ruft Merz zu Benzingipfel mit Ölkonzernen auf
00:01Studie: Mehrwertsteuererhöhungen treffen Geringverdiener stärker
00:00Beamtenbund will 1.000-Euro-Prämie auch für Öffentlichen Dienst
00:00Union und SPD streiten über Mieterschutz bei Heizungsgesetz-Reform
22:46Dobrindt plant 3,5 Milliarden Mehrkosten für Beamte pro Jahr
22:18Gewinnzahlen Eurojackpot vom Dienstag (14.04.2026)
22:13US-Börsen legen zu - Ölpreis sinkt stark
20:38Spitzentreffen in Villa Borsig drohte ohne Ergebnis zu enden
20:36Lufthansa-Piloten kündigen weitere Streiks an
19:17Bericht: Merz sieht keine Möglichkeit für gezielte Hilfen für Arme
19:02Bericht: Reiche verteidigt Ausmaß der Entlastungsmaßnahmen
18:47Bafin warnt Banken vor Risiken durch neues KI-Modell
18:36Merz will Freihandelsabkommen mit der Afrikanischen Union
17:51Klingbeil will schnell Entlastungen umsetzen
17:45Dax legt kräftig zu - Anleger hoffen auf Kriegsende

Börse

Am Dienstag hat der Dax kräftig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.044 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem sehr freundlichen Start baute der Dax im Tagesverlauf seine Zugewinne weiter aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Söder kritisiert Habeck für geplantes Wasserstoffkernnetz


Markus Söder (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat heftige Kritik am Wasserstoffkernnetz geübt und Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) vorgeworfen, den Süden systematisch zu benachteiligen. "Die Vorstellung des Wasserstoffkernnetzes ist für Bayern und den gesamten Süden sehr enttäuschend", sagte der CSU-Chef den Zeitungen der Mediengruppe Bayern. "Es ist eher ein Nordnetz statt ein Südnetz geworden."

Bayern habe 20 Prozent der Landesfläche und liefere fast 25 Prozent der industriellen Wertschöpfung in Deutschland, bekomme aber nur rund elf Prozent Anteil am Wasserstoffnetz, führte Söder weiter aus.

"Wichtige Industriebereiche wie der Chemie- und Glasindustrie oder auch Zentren der Autoindustrie werden erst einmal nicht angeschlossen sein, weil für die Leitungen keine Vorhabenträger da sind. Dieses Netz und vor allem seine Rahmenbedingungen müssen komplett überarbeitet werden."

Söder kündigte Änderungen im Falle einer Regierungsbeteiligung im Bund an. "Die Regelungen können so nach der Bundestagswahl keinen Bestand haben, wenn die Union die Wahl gewinnt. Diese einseitige Benachteiligung Bayerns und Süddeutschlands nehmen wir nicht hin."

Söder vermisst auch einen "ernsthaften Plan, wie vom Süden aus Wasserstoffimporte nach Deutschland und Bayern organisiert werden können". Zusammen mit Baden-Württemberg und Sachsen, die ebenfalls benachteiligt würden, will Söder zu einem "Schulterschluss" kommen und Änderungen an den bisherigen Regelungen erwirken.

Söder sieht in den Plänen eine systematische Benachteiligung seines Bundeslandes durch die Bundesregierung. "Wenn Wirtschaftsminister Habeck erklärt, alle Bundesländer seien angeschlossen, klingt das wie Hohn. Für drei von vier für Bayern geplante Leitungen gibt es kein Unternehmen, das sich verbindlich bereit erklärt, die Leitung zu bauen", beklagte Söder. "Vergleicht man jetzt die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit von Bremen oder Mecklenburg-Vorpommern mit Bayern oder Baden-Württemberg? Die Grünen wollen den Süden austrocknen und eine neue wirtschaftliche Wachstumsverteilung vornehmen - allen voran Robert Habeck."

Probleme sieht der bayerische Ministerpräsident auch für die künftige Kraftwerksstrategie. "Dieses Wasserstoffkernnetz hat auch dramatische Konsequenzen für die geplante Kraftwerksstrategie", sagte Söder. "Bayern bräuchte zwölf Gaskraftwerke, wird aber vermutlich mit diesem Wasserstoffnetz kein einziges bekommen, da die Kraftwerksbetreiber selbst das Risiko dafür tragen sollen, dass Wasserstoff für sie frühzeitig zur Verfügung steht."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 22.10.2024 - 16:20 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung