Dienstag, 15. September 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Benzinpreis klettert auf neues Allzeithoch
Ifo-Präsident hält KI-Verlangsamung für "kaum umsetzbar"
Bundesanwaltschaft klagt Unternehmerin wegen Spionage an
Schwesig drängt auf Spritpreisdeckel
Bericht: Pistorius ordnet Verpflichtungen für Litauen-Brigade an
Studie: Europäische Firmen kaum auf Taiwan-Konflikt vorbereitet
Umfrage: Mehrheit sieht KI als Gefahr für Demokratie
Fast jeder dritte Freiwillige nicht fit genug für neuen Wehrdienst
Ministerium bestätigt Verpflichtungen für Litauen-Brigade
Union schließt neue Maßnahmen gegen hohe Spritpreise nicht aus

Newsticker

04:00Berliner Linke will Kampf gegen Organisierte Kriminalität stärken
04:00Eralp: Auftritt von Rapper Dahabflex war ein Fehler
01:00Sozialverband fordert Spritpreisdeckel
01:00Grüne fordern Transparenz-Garantie bei Heizkosten
01:00VKU-Umfrage: Kommunale Wärmeversorger zweifeln an Klimaziel 2045
01:00JU-Chef Winkel hatte vor CDU-Eintritt Zweifel an Partei
01:00Bilger offen für Zugangskontrollen an großen Bahnhöfen
00:01Mehrheit der Deutschen lehnt AfD-Landesregierung ab
00:00Rehlinger fordert Spritpreisdeckel und Übergewinnsteuer
00:00Politiker fordern weltweite Standards für Künstliche Intelligenz
00:00Grüne: Keine Einwände gegen Litauen-Brigade-Verpflichtung
00:00Mineralölkonzerne erwarten erst 2027 Normalisierung der Spritpreise
00:00OECD-Botschafter Klein: Deutschland nutzt OECD-Wissen zu wenig
00:00Energieexperte Frondel warnt vor Spritpreisdeckel
00:00Zahl wehrfähiger Ukrainer in Deutschland gestiegen

Börse

Zum Wochenstart hat der Dax leicht nachgegeben. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.440 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,5 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Söder kritisiert Habeck für geplantes Wasserstoffkernnetz


Markus Söder (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat heftige Kritik am Wasserstoffkernnetz geübt und Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) vorgeworfen, den Süden systematisch zu benachteiligen. "Die Vorstellung des Wasserstoffkernnetzes ist für Bayern und den gesamten Süden sehr enttäuschend", sagte der CSU-Chef den Zeitungen der Mediengruppe Bayern. "Es ist eher ein Nordnetz statt ein Südnetz geworden."

Bayern habe 20 Prozent der Landesfläche und liefere fast 25 Prozent der industriellen Wertschöpfung in Deutschland, bekomme aber nur rund elf Prozent Anteil am Wasserstoffnetz, führte Söder weiter aus.

"Wichtige Industriebereiche wie der Chemie- und Glasindustrie oder auch Zentren der Autoindustrie werden erst einmal nicht angeschlossen sein, weil für die Leitungen keine Vorhabenträger da sind. Dieses Netz und vor allem seine Rahmenbedingungen müssen komplett überarbeitet werden."

Söder kündigte Änderungen im Falle einer Regierungsbeteiligung im Bund an. "Die Regelungen können so nach der Bundestagswahl keinen Bestand haben, wenn die Union die Wahl gewinnt. Diese einseitige Benachteiligung Bayerns und Süddeutschlands nehmen wir nicht hin."

Söder vermisst auch einen "ernsthaften Plan, wie vom Süden aus Wasserstoffimporte nach Deutschland und Bayern organisiert werden können". Zusammen mit Baden-Württemberg und Sachsen, die ebenfalls benachteiligt würden, will Söder zu einem "Schulterschluss" kommen und Änderungen an den bisherigen Regelungen erwirken.

Söder sieht in den Plänen eine systematische Benachteiligung seines Bundeslandes durch die Bundesregierung. "Wenn Wirtschaftsminister Habeck erklärt, alle Bundesländer seien angeschlossen, klingt das wie Hohn. Für drei von vier für Bayern geplante Leitungen gibt es kein Unternehmen, das sich verbindlich bereit erklärt, die Leitung zu bauen", beklagte Söder. "Vergleicht man jetzt die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit von Bremen oder Mecklenburg-Vorpommern mit Bayern oder Baden-Württemberg? Die Grünen wollen den Süden austrocknen und eine neue wirtschaftliche Wachstumsverteilung vornehmen - allen voran Robert Habeck."

Probleme sieht der bayerische Ministerpräsident auch für die künftige Kraftwerksstrategie. "Dieses Wasserstoffkernnetz hat auch dramatische Konsequenzen für die geplante Kraftwerksstrategie", sagte Söder. "Bayern bräuchte zwölf Gaskraftwerke, wird aber vermutlich mit diesem Wasserstoffnetz kein einziges bekommen, da die Kraftwerksbetreiber selbst das Risiko dafür tragen sollen, dass Wasserstoff für sie frühzeitig zur Verfügung steht."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 22.10.2024 - 16:20 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung