Freitag, 28. August 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Ukrainischer Drohnenkommandeur fordert Transformation der Bundeswehr
Dax am Mittag leicht im Plus - Unsicherheit bei US-Geldpolitik
Dax legt zu - Nvidia-Euphorie verpufft wegen Inflationssorgen
Sorge um Norwegens König - Store sagt Deutschland-Besuch ab -
"Balkan-Schlächter" Ratko Mladic tot
Österreich will Spionage gegen Deutschland künftig verfolgen
EU-Nettozahler halten Vorschlag für EU-Haushalt für zu teuer
Zwei Tote nach Gewalttat an Schule in Brandenburg
Trauer nach Schießerei an Brandenburger Schule mit 2 Toten
SPD verordnet sich umfassendes Sparprogramm

Newsticker

12:10Trotz Trump-Verfügung: Bundesregierung sagt weiter "Ontariosee"
11:52Ukrainischer Drohnenkommandeur fordert Transformation der Bundeswehr
10:46Grüne fordern Million neue Straßenbäume bis 2030
10:39Anklage nach Amokfahrt in Leipzig erhoben
10:34Wetterdienst warnt vor schweren Gewittern in Süddeutschland
10:14Höckes Misstrauensvotum im Thüringer Landtag gescheitert
10:12++ EILMELDUNG ++ Misstrauensvotum im Thüringer Landtag gescheitert
10:02Übergewinnsteuer: Klingbeil droht Gegenwind in der EU
09:58Eintracht Frankfurt verpflichtet Noah Atubolu
09:55Arbeitsmarkt zeigt im August kaum Dynamik
09:55++ EILMELDUNG ++ Im August 36.000 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr
09:45Ökonomin Schnitzer drängt auf Abschaffung der Rente mit 63
09:32Dax startet positiv - Fed-Rede erwartet
09:11Politbarometer: AfD in Sachsen-Anhalt "nur" bei 40 Prozent
09:02Handwerk: Stimmung trübt sich weiter ein

Börse

Der Dax ist am Freitagmorgen positiv in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 26.500 Punkten berechnet, 0,5 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Söder kritisiert Habeck für geplantes Wasserstoffkernnetz


Markus Söder (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat heftige Kritik am Wasserstoffkernnetz geübt und Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) vorgeworfen, den Süden systematisch zu benachteiligen. "Die Vorstellung des Wasserstoffkernnetzes ist für Bayern und den gesamten Süden sehr enttäuschend", sagte der CSU-Chef den Zeitungen der Mediengruppe Bayern. "Es ist eher ein Nordnetz statt ein Südnetz geworden."

Bayern habe 20 Prozent der Landesfläche und liefere fast 25 Prozent der industriellen Wertschöpfung in Deutschland, bekomme aber nur rund elf Prozent Anteil am Wasserstoffnetz, führte Söder weiter aus.

"Wichtige Industriebereiche wie der Chemie- und Glasindustrie oder auch Zentren der Autoindustrie werden erst einmal nicht angeschlossen sein, weil für die Leitungen keine Vorhabenträger da sind. Dieses Netz und vor allem seine Rahmenbedingungen müssen komplett überarbeitet werden."

Söder kündigte Änderungen im Falle einer Regierungsbeteiligung im Bund an. "Die Regelungen können so nach der Bundestagswahl keinen Bestand haben, wenn die Union die Wahl gewinnt. Diese einseitige Benachteiligung Bayerns und Süddeutschlands nehmen wir nicht hin."

Söder vermisst auch einen "ernsthaften Plan, wie vom Süden aus Wasserstoffimporte nach Deutschland und Bayern organisiert werden können". Zusammen mit Baden-Württemberg und Sachsen, die ebenfalls benachteiligt würden, will Söder zu einem "Schulterschluss" kommen und Änderungen an den bisherigen Regelungen erwirken.

Söder sieht in den Plänen eine systematische Benachteiligung seines Bundeslandes durch die Bundesregierung. "Wenn Wirtschaftsminister Habeck erklärt, alle Bundesländer seien angeschlossen, klingt das wie Hohn. Für drei von vier für Bayern geplante Leitungen gibt es kein Unternehmen, das sich verbindlich bereit erklärt, die Leitung zu bauen", beklagte Söder. "Vergleicht man jetzt die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit von Bremen oder Mecklenburg-Vorpommern mit Bayern oder Baden-Württemberg? Die Grünen wollen den Süden austrocknen und eine neue wirtschaftliche Wachstumsverteilung vornehmen - allen voran Robert Habeck."

Probleme sieht der bayerische Ministerpräsident auch für die künftige Kraftwerksstrategie. "Dieses Wasserstoffkernnetz hat auch dramatische Konsequenzen für die geplante Kraftwerksstrategie", sagte Söder. "Bayern bräuchte zwölf Gaskraftwerke, wird aber vermutlich mit diesem Wasserstoffnetz kein einziges bekommen, da die Kraftwerksbetreiber selbst das Risiko dafür tragen sollen, dass Wasserstoff für sie frühzeitig zur Verfügung steht."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 22.10.2024 - 16:20 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung