Dienstag, 03. November 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

ZDF will sich mit Streaming retten
Dax legt zu - Anleger bleiben vor Apple-Zahlen vorsichtig
Wagenknecht nennt Selenskyj-Besuch "Ohrfeige" für das Volk
Gabriel befürchtet Trump-Angriff auf Iran nach Midterms
Tankstellenverband rechnet mit Preisanstieg zum Jahreswechsel
Berichte: Merz will Frau als Bundespräsidentin
Großrazzia gegen kriminelle Gruppierung in mehreren Bundesländern
BSW in Sachsen-Anhalt schließt Koalition mit AfD aus
USA führen neue Angriffe auf iranische Ziele durch
Digitalgipfel: Merz kündigt Ausbau der KI-Infrastruktur an

Newsticker

12:53Wagenknecht nennt Selenskyj-Besuch "Ohrfeige" für das Volk
12:46Röttgen und Hofreiter gegen russische Eishockey-Spieler bei WM
12:42Cyberangriff auf Supermarkt-Kühltechnik in mehreren Ländern
12:37Merz empfängt Selenskyj im Kanzleramt
12:29Dax am Mittag weiter schwach - Firmenbilanzen im Fokus
12:28Durchsuchungen in drei Bundesländern wegen "Crime-as-a-Service"
12:09VDA fordert nach Schaeffler-Werksschließungen Konsequenzen
12:06AfD: Gehandelte Kandidaten für Bundespräsidentenamt ungeeignet
12:03Experten warnen vor Trumps Pipeline-Idee für russisches Gas
11:57EU-Kommission genehmigt Ceconomy-Übernahme unter Auflagen
11:43SPD-Fraktion plant "kontroverse" Friedensveranstaltung
11:30Bundesnetzagentur vergibt Zuschläge für Reservekraftwerke
10:56Hubertz zieht positive Zwischenbilanz zum "Bau-Turbo"
10:39Litauischer Präsident im Kanzleramt empfangen
10:18Verdi will Abschaffung der Befristungsregeln in der Wissenschaft

Börse

Der Dax ist am Dienstag nach einem bereits schwachen Start bis zum Mittag weiter im roten Bereich geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 25.830 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,6 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Bayer, FMC und RWE, am Ende MTU, SAP und Zalando. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Söder kritisiert Habeck für geplantes Wasserstoffkernnetz


Markus Söder (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat heftige Kritik am Wasserstoffkernnetz geübt und Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) vorgeworfen, den Süden systematisch zu benachteiligen. "Die Vorstellung des Wasserstoffkernnetzes ist für Bayern und den gesamten Süden sehr enttäuschend", sagte der CSU-Chef den Zeitungen der Mediengruppe Bayern. "Es ist eher ein Nordnetz statt ein Südnetz geworden."

Bayern habe 20 Prozent der Landesfläche und liefere fast 25 Prozent der industriellen Wertschöpfung in Deutschland, bekomme aber nur rund elf Prozent Anteil am Wasserstoffnetz, führte Söder weiter aus.

"Wichtige Industriebereiche wie der Chemie- und Glasindustrie oder auch Zentren der Autoindustrie werden erst einmal nicht angeschlossen sein, weil für die Leitungen keine Vorhabenträger da sind. Dieses Netz und vor allem seine Rahmenbedingungen müssen komplett überarbeitet werden."

Söder kündigte Änderungen im Falle einer Regierungsbeteiligung im Bund an. "Die Regelungen können so nach der Bundestagswahl keinen Bestand haben, wenn die Union die Wahl gewinnt. Diese einseitige Benachteiligung Bayerns und Süddeutschlands nehmen wir nicht hin."

Söder vermisst auch einen "ernsthaften Plan, wie vom Süden aus Wasserstoffimporte nach Deutschland und Bayern organisiert werden können". Zusammen mit Baden-Württemberg und Sachsen, die ebenfalls benachteiligt würden, will Söder zu einem "Schulterschluss" kommen und Änderungen an den bisherigen Regelungen erwirken.

Söder sieht in den Plänen eine systematische Benachteiligung seines Bundeslandes durch die Bundesregierung. "Wenn Wirtschaftsminister Habeck erklärt, alle Bundesländer seien angeschlossen, klingt das wie Hohn. Für drei von vier für Bayern geplante Leitungen gibt es kein Unternehmen, das sich verbindlich bereit erklärt, die Leitung zu bauen", beklagte Söder. "Vergleicht man jetzt die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit von Bremen oder Mecklenburg-Vorpommern mit Bayern oder Baden-Württemberg? Die Grünen wollen den Süden austrocknen und eine neue wirtschaftliche Wachstumsverteilung vornehmen - allen voran Robert Habeck."

Probleme sieht der bayerische Ministerpräsident auch für die künftige Kraftwerksstrategie. "Dieses Wasserstoffkernnetz hat auch dramatische Konsequenzen für die geplante Kraftwerksstrategie", sagte Söder. "Bayern bräuchte zwölf Gaskraftwerke, wird aber vermutlich mit diesem Wasserstoffnetz kein einziges bekommen, da die Kraftwerksbetreiber selbst das Risiko dafür tragen sollen, dass Wasserstoff für sie frühzeitig zur Verfügung steht."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 22.10.2024 - 16:20 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung