Donnerstag, 17. September 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Von der Leyen will an EU-Klimazielen festhalten
Buyx warnt vor unkontrollierbaren KI-Risiken
Regierungssprecher kritisiert Umfrageinstitute
Mansoori will E-Auto-Prämie an Europa knüpfen
Von der Leyen schlägt Kanada "assoziierte" EU-Mitgliedschaft vor
Hubig plant härtere Strafen bei Angriffen auf Bahn-Mitarbeiter
Dax legt zu - Aktien von Siemens und Continental gefragt
Bericht: Marktstart von elektrischem Audi A4 auf 2029 verschoben
Stimmung im deutschen Wohnungsbau deutlich verbessert
Sieben Länderchefs wollen Bund-Länder-AG für AfD-Verbotsprüfung

Newsticker

05:00Landkreistag unterstützt Bas` Aktionsplan gegen Sozialmissbrauch
05:00Bericht: Präsidialamtschefin soll Vize-Direktorin des WFP werden
04:00CSU will große Orientierungsrede von Steinmeier
04:00Holetschek will Moratorium bei Pflegereform
01:00Experten bewerten Medienbildung an Schulen als mangelhaft
00:01Lieberknecht sieht AfD-Sieg als Plebiszit ostdeutscher Befreiung
00:00Ates hält Zehn-Punkte-Plan gegen Islamismus für unzureichend
00:00Energiepreise: Linke will 470 Euro Hilfe pro Kopf
22:55Europa League: Leverkusen schlägt NK Celje
22:22US-Börsen nach Zinsentscheid uneinheitlich - Dow deutlich schwächer
20:55Dobrindt kündigt "klare Kante gegenüber Sozialbetrügern" an
20:21SPD will drei Sofortmaßnahmen gegen hohe Spritpreise
20:19Federal Reserve erhöht Leitzins erstmals seit 2023
20:03++ EILMELDUNG ++ US-Notenbank erhöht Leitzins um 0,25 Prozentpunkte
18:51Mittelstandskreis stellt sich hinter Merz

Börse

Am Mittwoch hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.538 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start baute der Dax bis zum Mittag seine Zugewinne ab, bevor er im Anschluss wieder zulegte. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Söder kritisiert Habeck für geplantes Wasserstoffkernnetz


Markus Söder (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat heftige Kritik am Wasserstoffkernnetz geübt und Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) vorgeworfen, den Süden systematisch zu benachteiligen. "Die Vorstellung des Wasserstoffkernnetzes ist für Bayern und den gesamten Süden sehr enttäuschend", sagte der CSU-Chef den Zeitungen der Mediengruppe Bayern. "Es ist eher ein Nordnetz statt ein Südnetz geworden."

Bayern habe 20 Prozent der Landesfläche und liefere fast 25 Prozent der industriellen Wertschöpfung in Deutschland, bekomme aber nur rund elf Prozent Anteil am Wasserstoffnetz, führte Söder weiter aus.

"Wichtige Industriebereiche wie der Chemie- und Glasindustrie oder auch Zentren der Autoindustrie werden erst einmal nicht angeschlossen sein, weil für die Leitungen keine Vorhabenträger da sind. Dieses Netz und vor allem seine Rahmenbedingungen müssen komplett überarbeitet werden."

Söder kündigte Änderungen im Falle einer Regierungsbeteiligung im Bund an. "Die Regelungen können so nach der Bundestagswahl keinen Bestand haben, wenn die Union die Wahl gewinnt. Diese einseitige Benachteiligung Bayerns und Süddeutschlands nehmen wir nicht hin."

Söder vermisst auch einen "ernsthaften Plan, wie vom Süden aus Wasserstoffimporte nach Deutschland und Bayern organisiert werden können". Zusammen mit Baden-Württemberg und Sachsen, die ebenfalls benachteiligt würden, will Söder zu einem "Schulterschluss" kommen und Änderungen an den bisherigen Regelungen erwirken.

Söder sieht in den Plänen eine systematische Benachteiligung seines Bundeslandes durch die Bundesregierung. "Wenn Wirtschaftsminister Habeck erklärt, alle Bundesländer seien angeschlossen, klingt das wie Hohn. Für drei von vier für Bayern geplante Leitungen gibt es kein Unternehmen, das sich verbindlich bereit erklärt, die Leitung zu bauen", beklagte Söder. "Vergleicht man jetzt die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit von Bremen oder Mecklenburg-Vorpommern mit Bayern oder Baden-Württemberg? Die Grünen wollen den Süden austrocknen und eine neue wirtschaftliche Wachstumsverteilung vornehmen - allen voran Robert Habeck."

Probleme sieht der bayerische Ministerpräsident auch für die künftige Kraftwerksstrategie. "Dieses Wasserstoffkernnetz hat auch dramatische Konsequenzen für die geplante Kraftwerksstrategie", sagte Söder. "Bayern bräuchte zwölf Gaskraftwerke, wird aber vermutlich mit diesem Wasserstoffnetz kein einziges bekommen, da die Kraftwerksbetreiber selbst das Risiko dafür tragen sollen, dass Wasserstoff für sie frühzeitig zur Verfügung steht."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 22.10.2024 - 16:20 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung