Mittwoch, 22. Juli 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax startet leicht im Plus - Anleger im Abwartemodus
Evers sieht Leihmutterschaft-Debatte als Frauensache
Brauer-Bund warnt vor Brauereisterben in Deutschland
Russische Fregatte führt Schießübung vor britischer Küste durch
Fallzahlen bei Sexualdelikten an Minderjährigen bleiben sehr hoch
Tatverdächtiger von Stade ist tot
Trump verhängt neue Zölle auf kanadische Importe
GdP drängt auf Modernisierung von Polizei und Justiz
TKMS zieht sich aus Bieterrennen um German Naval Yards zurück
Studie: Geringqualifizierte nutzen Weiterbildung selten

Newsticker

06:48CSU-Europaabgeordnete fordert Rückzahlung von Corona-Hilfen
06:28SPD-Generalsekretär fordert Spritpreisdeckel
06:09Schulze: Steinmeier-Nachfolger sollte aus Politik kommen
02:05Spahn-Nachfolge: Merz und Söder beanspruchen Vorschlagsrecht
01:00SPD bringt Aussetzen der Schuldenregel ins Spiel
00:00Drogenbeauftragter erhebt schwere Vorwüfe gegen Tabaklobby
00:00Kommunen verlangen Finanzierungszusagen für Schutzraumkonzept
00:00Wohnungslosenhilfe kritisiert geplantes Alkoholverbot an Bahnhöfen
22:54Selenskyj entlässt Armeechef Syrskyj
22:18US-Börsen legen zu - Öl deutlich teurer
21:38Streit um Methanverordnung: Schneider widerspricht Reiche
21:04Kretschmer kritisiert Brandmauer
20:46Tatverdächtiger von Stade erhängte sich mit Kleidungsstück
20:28Gewinnzahlen Eurojackpot vom Dienstag (21.07.2026)
18:48Union und SPD wollen mehr Personal für Alkoholverbot an Bahnhöfen

Börse

Am Dienstag hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.011 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,7 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start legte der Dax bis zum Mittag zu. Am Nachmittag rutschte er jedoch kurz wieder ins Minus, bevor er schließlich das Niveau vom Mittag übertraf. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Söder kritisiert Habeck für geplantes Wasserstoffkernnetz


Markus Söder (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat heftige Kritik am Wasserstoffkernnetz geübt und Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) vorgeworfen, den Süden systematisch zu benachteiligen. "Die Vorstellung des Wasserstoffkernnetzes ist für Bayern und den gesamten Süden sehr enttäuschend", sagte der CSU-Chef den Zeitungen der Mediengruppe Bayern. "Es ist eher ein Nordnetz statt ein Südnetz geworden."

Bayern habe 20 Prozent der Landesfläche und liefere fast 25 Prozent der industriellen Wertschöpfung in Deutschland, bekomme aber nur rund elf Prozent Anteil am Wasserstoffnetz, führte Söder weiter aus.

"Wichtige Industriebereiche wie der Chemie- und Glasindustrie oder auch Zentren der Autoindustrie werden erst einmal nicht angeschlossen sein, weil für die Leitungen keine Vorhabenträger da sind. Dieses Netz und vor allem seine Rahmenbedingungen müssen komplett überarbeitet werden."

Söder kündigte Änderungen im Falle einer Regierungsbeteiligung im Bund an. "Die Regelungen können so nach der Bundestagswahl keinen Bestand haben, wenn die Union die Wahl gewinnt. Diese einseitige Benachteiligung Bayerns und Süddeutschlands nehmen wir nicht hin."

Söder vermisst auch einen "ernsthaften Plan, wie vom Süden aus Wasserstoffimporte nach Deutschland und Bayern organisiert werden können". Zusammen mit Baden-Württemberg und Sachsen, die ebenfalls benachteiligt würden, will Söder zu einem "Schulterschluss" kommen und Änderungen an den bisherigen Regelungen erwirken.

Söder sieht in den Plänen eine systematische Benachteiligung seines Bundeslandes durch die Bundesregierung. "Wenn Wirtschaftsminister Habeck erklärt, alle Bundesländer seien angeschlossen, klingt das wie Hohn. Für drei von vier für Bayern geplante Leitungen gibt es kein Unternehmen, das sich verbindlich bereit erklärt, die Leitung zu bauen", beklagte Söder. "Vergleicht man jetzt die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit von Bremen oder Mecklenburg-Vorpommern mit Bayern oder Baden-Württemberg? Die Grünen wollen den Süden austrocknen und eine neue wirtschaftliche Wachstumsverteilung vornehmen - allen voran Robert Habeck."

Probleme sieht der bayerische Ministerpräsident auch für die künftige Kraftwerksstrategie. "Dieses Wasserstoffkernnetz hat auch dramatische Konsequenzen für die geplante Kraftwerksstrategie", sagte Söder. "Bayern bräuchte zwölf Gaskraftwerke, wird aber vermutlich mit diesem Wasserstoffnetz kein einziges bekommen, da die Kraftwerksbetreiber selbst das Risiko dafür tragen sollen, dass Wasserstoff für sie frühzeitig zur Verfügung steht."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 22.10.2024 - 16:20 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung