Mittwoch, 22. April 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bundeswehr soll neu ausgerichtet werden
Bundesregierung kappt Konjunkturprognose
Länder wollen mehr Geld vom Bund für Aufnahme Geflüchteter
Dax dreht ins Minus - Investoren bleiben an den Seitenlinien
Strahlenschutzbehörde wappnet sich für kriegsbedingte Risiken
Junge Deutsche verlassen Elternhaus im Schnitt mit 24,1 Jahren
Trump verkündet Verlängerung der Waffenruhe im Iran
Dax startet im Plus - kaum Euphorie durch verlängerte Waffenruhe
Bundesregierung nimmt Medienappell gegen KI-Ausbeutung zur Kenntnis
BKA beobachtet veränderte Strategien von Kokain-Schmugglern

Newsticker

19:16EU-Kommission gibt Übernahme von Sky durch RTL ohne Auflagen frei
18:51Bericht: Klöckner von Phishing-Angriff auf Signal betroffen
18:28Lottozahlen vom Mittwoch (22.04.2026)
18:16Nabu sieht geringe Überlebenschancen für gestrandeten Buckelwal
18:00Hochschulverband beklagt "Noteninflation"
18:00Bundesregierung hat keine Nachfolge für IT-Sicherheitsprogramm
17:47Dax lässt nach - Ölpreis steigt trotz Waffenruhe
17:20Union Berlin: Eta will als Trainerin mit ihrer Leistung überzeugen
17:00KNDS sucht Autostandorte für den Panzerbau
16:41Elektro-Marktanteil deutscher Autohersteller in China fällt weiter
16:08EU-Kommission will Abhängigkeiten von fossilen Brennstoffen abbauen
14:39Umweltminister lehnt Reiches Stromnetz-Pläne ab
14:38Flughafen-Verband fordert "Tankrabatt für Airlines"
14:38Verfassungsschutz warnt Politik vor Informationsabfluss
14:28Regierung hält an Zeitplan für Rentenkommission fest

Börse

Am Mittwoch hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.195 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start dreht der Dax ins Minus, erholte sich zwischenzeitlich und fiel am Nachmittag erneut. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Söder kritisiert Habeck für geplantes Wasserstoffkernnetz


Markus Söder (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat heftige Kritik am Wasserstoffkernnetz geübt und Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) vorgeworfen, den Süden systematisch zu benachteiligen. "Die Vorstellung des Wasserstoffkernnetzes ist für Bayern und den gesamten Süden sehr enttäuschend", sagte der CSU-Chef den Zeitungen der Mediengruppe Bayern. "Es ist eher ein Nordnetz statt ein Südnetz geworden."

Bayern habe 20 Prozent der Landesfläche und liefere fast 25 Prozent der industriellen Wertschöpfung in Deutschland, bekomme aber nur rund elf Prozent Anteil am Wasserstoffnetz, führte Söder weiter aus.

"Wichtige Industriebereiche wie der Chemie- und Glasindustrie oder auch Zentren der Autoindustrie werden erst einmal nicht angeschlossen sein, weil für die Leitungen keine Vorhabenträger da sind. Dieses Netz und vor allem seine Rahmenbedingungen müssen komplett überarbeitet werden."

Söder kündigte Änderungen im Falle einer Regierungsbeteiligung im Bund an. "Die Regelungen können so nach der Bundestagswahl keinen Bestand haben, wenn die Union die Wahl gewinnt. Diese einseitige Benachteiligung Bayerns und Süddeutschlands nehmen wir nicht hin."

Söder vermisst auch einen "ernsthaften Plan, wie vom Süden aus Wasserstoffimporte nach Deutschland und Bayern organisiert werden können". Zusammen mit Baden-Württemberg und Sachsen, die ebenfalls benachteiligt würden, will Söder zu einem "Schulterschluss" kommen und Änderungen an den bisherigen Regelungen erwirken.

Söder sieht in den Plänen eine systematische Benachteiligung seines Bundeslandes durch die Bundesregierung. "Wenn Wirtschaftsminister Habeck erklärt, alle Bundesländer seien angeschlossen, klingt das wie Hohn. Für drei von vier für Bayern geplante Leitungen gibt es kein Unternehmen, das sich verbindlich bereit erklärt, die Leitung zu bauen", beklagte Söder. "Vergleicht man jetzt die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit von Bremen oder Mecklenburg-Vorpommern mit Bayern oder Baden-Württemberg? Die Grünen wollen den Süden austrocknen und eine neue wirtschaftliche Wachstumsverteilung vornehmen - allen voran Robert Habeck."

Probleme sieht der bayerische Ministerpräsident auch für die künftige Kraftwerksstrategie. "Dieses Wasserstoffkernnetz hat auch dramatische Konsequenzen für die geplante Kraftwerksstrategie", sagte Söder. "Bayern bräuchte zwölf Gaskraftwerke, wird aber vermutlich mit diesem Wasserstoffnetz kein einziges bekommen, da die Kraftwerksbetreiber selbst das Risiko dafür tragen sollen, dass Wasserstoff für sie frühzeitig zur Verfügung steht."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 22.10.2024 - 16:20 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung