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Finanzmärkte aktuell:

Fahrradindustrie erleidet fünften Absatzrückgang in Folge


Fahrräder (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die krisengeplagte Fahrradindustrie kommt nicht in Tritt. "Die erhoffte Wende ist ausgeblieben. Die Absätze sind 2025 noch einmal gefallen", sagte Burkhard Stork, Geschäftsführer des Zweirad-Industrie-Verbands (ZIV), dem "Handelsblatt".

Für einige Unternehmen sei die Liquiditätssituation noch immer angespannt. "Da könnten noch manche in Nöte geraten."

Viele in der Branche hatten für 2025 auf die Wende gehofft. Im Jahr zuvor war die Zahl der verkauften Fahrräder zum vierten Mal in Folge um 2,5 Prozent auf 3,85 Millionen Stück gesunken. Das Umfeld ist weiter schwierig. "Wirtschaftliche Unsicherheiten, hohe Bürokratie und fehlende politische Impulse bremsen die Erholung, während hohe Lagerbestände weiterhin Druck erzeugen", sagte Thomas Heckrath-Rose, Geschäftsführer bei Rose Bikes, dem "Handelsblatt".

Von einer Illusion muss sich die Industrie wohl verabschieden: "Es war vielleicht etwas naiv von manchen, die sprunghaft gestiegene Nachfrage zu Beginn der Pandemie nicht für vorgezogene Käufe zu halten, sondern für den Sprung auf ein neues Niveau", sagte Verbandschef Stork. Damals seien plötzlich fünf statt der im Durchschnitt üblichen vier Millionen Fahrräder verkauft worden. Viele in der Branche dachten, das sei das neue Normalniveau, von dem es weiter aufwärts geht. Stork sagte dazu: "Vielleicht lassen sich in Deutschland derzeit einfach nicht mehr als vier Millionen Fahrräder im Jahr verkaufen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 02.01.2026 - 11:42 Uhr

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