Donnerstag, 27. August 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax dreht leicht ins Plus - Zurückhaltung vor Nvidia-Zahlen
Bedeutung von KI bei Cyberattacken nimmt weiter zu
Meta und US-Bundesstaaten einigen sich auf Milliarden-Vergleich
Infratest: AfD legt in Sachsen-Anhalt etwas zu - BSW draußen
Nach tödlicher Flut in Nepal: Unklarheit über deutsche Opfer
Klingbeil: Zuckersteuer auf Zero-Getränke wird nicht kommen
Thüringer BSW will bei Misstrauensvotum nicht für Höcke stimmen
Gästeliste für Berliner Mittagessen mit "Gleichgesinnten" steht
Geas: Nur 1,5 Prozent der eingereisten Migranten registriert
Dax legt leicht zu - Anleger zurückhaltend vor Nvidia-Zahlen

Newsticker

10:04Dax startet mit leichtem Plus - Positive Signale aus Übersee
09:13Grünen-Chefin wirft Regierung mangelnde Entschlossenheit vor
08:54CDU und Grüne fordern Stärkung des Nationalen Sicherheitsrats
08:46Warken: Merz bleibt Kanzler nach Ost-Wahlen
08:26Frei ruft Union und SPD zur Geschlossenheit auf
08:26Reallöhne im zweiten Quartal um 1,5 Prozent gestiegen
08:00Verbraucherstimmung hellt sich auf
07:36Grünen-Spitzenkandidat bevorzugt Koalition mit Linken
07:29DIW-Chef: Enteignungen wären "schwerwiegender Fehler"
07:18Japanische Künstlerin Yayoi Kusama mit 97 Jahren gestorben
07:00Trading Hub Europe: Gasmangellage im Süden Deutschlands möglich
06:48SPD will Erbschaftsteuerreform noch in dieser Wahlperiode
06:31Grünen-Spitzenkandidat will Wohnungskonzerne enteignen
06:30Beamtenbund: 631.000 Stellen im öffentlichen Dienst unbesetzt
06:22Grünen-Spitzenkandidat will Konzertbühne am Tempelhofer Feld

Börse

Der Dax ist am Donnerstag freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 10 Uhr wurde der Leitindex mit rund 26.340 Punkten berechnet und damit 0,2 Prozent höher als bei Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wirtschaftsvertreter bemängeln Fachkräfte-Einwanderungsgesetz


Frau mit Kopftuch und Frau ohne Kopftuch / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Vertreter der Wirtschaft und Migrations- sowie Arbeitsmarktforscher fordern Nachbesserungen am von der Ampel-Koalition geplanten Fachkräfte-Einwanderungsgesetz. "Zwischen Bundesagentur für Arbeit, Ausländerbehörden im Inland und den Konsulaten im Ausland sowie den Anerkennungsstellen für Berufsabschlüsse gibt es immer wieder unterschiedliche Bewertungen des jeweiligen Falls mit den entsprechenden Entscheidungen. Das muss besser werden", sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Achim Dercks, der "Welt" (Donnerstagsausgabe).

Die erste Schwachstelle bei der Arbeitskräftegewinnung zeigt sich bereits häufig beim ersten Versuch einer Kontaktaufnahme von Arbeitswilligen mit deutschen Stellen. Ehsan Vallizadeh vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sagte dazu: "Oft hakt es daran, im Ausland überhaupt einen Termin bei einem Konsulat zu bekommen, um ein Visum zu beantragen." Manche müssten darauf monatelang warten. Ein neues Gesetz reiche also nicht. "Die Konsulate und Ausländerbehörden müssen darauf auch eingestellt sein, mit Schulungen für die Mitarbeiter, digitaler Ausstattung und zusätzlichem Personal", so Vallizadeh. Ansonsten drohten die Bemühungen um neue Arbeitskräfte aus dem Ausland zu scheitern - wie in der Vergangenheit überwiegend. "In den vergangenen Jahren war die deutsche Migrationspolitik vor allem auf Abwehr und Abschreckung eingestellt, ohne jede Willkommenskultur, dafür mit umso restriktiveren Regeln." Tobias Heidland, Forschungsdirektor Internationale Entwicklung am Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW), begrüßt das geplante Punktesystem für Zuwanderer als "die wohl wichtigste Reform des Einwanderungsgesetzes". Heidland sagte: "Es orientiert sich an dem Kanadas und Neuseelands, die damit sehr gute Erfahrungen gemacht haben. Die Maßstäbe für die Punktevergabe müssen natürlich an die jeweilige Situation und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen angepasst werden, die dürfen nicht in Stein gemeißelt sein." Der Dozent an der Kieler Christian-Albrechts-Universität macht allerdings einen Schwachpunkt an dem Koalitionsplan aus: "Ich sehe nicht, dass das Gesetz, so wie es jetzt geplant ist, wirklich die nötige Zahl an Menschen mit handwerklicher Ausbildung oder der Bereitschaft, sich in Deutschland darin ausbilden zu lassen, anzieht", bemängelte Heidland. "Dafür sind die Maßnahmen zu unspezifisch, und es sollte bei der Ausarbeitung sichergestellt werden, dass hier wirklich effektive Regelungen geschaffen werden."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 30.11.2022 - 20:38 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung