Montag, 11. Mai 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Sachsen will chinesische Autobauer für VW-Werk Zwickau
Uneinigkeit bei Bundestagsparteien über Putins Schröder-Vorstoß
Hackerangriffe nehmen deutlich zu
Lauterbach sieht keine Pandemie-Gefahr durch Hantavirus
Berlin prüft Kauf türkischer Raketen als Tomahawk-Ersatz
Christian Schmidt gibt Amt als Bosnien-Beauftragter auf
SPD-Außenpolitiker offen für Putin-Vorschlag zu Schröder
Tschechien lehnt EU-Reformpläne von Wadephul ab
Thalia plant bis zu 150 Spielwarenläden
DGB-Spitze rechnet mit Reformplänen der Regierung ab

Newsticker

10:21Sachsen-Anhalts Innenministerin will stärker auf KI setzen
09:43Fahimi als DGB-Vorsitzende wiedergewählt
09:32Dax startet leicht im Minus - Risikoaversion nimmt wieder zu
09:20Hubig kritisiert Söder für Absage der "Entlastungsprämie"
09:06Immobilienpreise steigen zum Jahresbeginn
08:29Überbelegungsquote in Deutschland steigt weiter
08:11Schweiz weiter Top-Auswanderungsziel der Deutschen in Europa
08:06Inlandstourismus legt im März zu
07:41Ifo: Jedes zwölfte Unternehmen sieht eigenen Fortbestand gefährdet
07:34IW-Studie: Bayern wirtschaftlich weiter vorn
07:06VW-Tochter Scout sieht Börsengang als Option
06:41Familiensoziologin kritisiert Sparmaßnahmen der Regierung
05:00Über 100 Stellen im "Digitalministerium" unbesetzt
05:00Rasmussen fordert europäische Nato
02:00Berlin prüft Kauf türkischer Raketen als Tomahawk-Ersatz

Börse

Der Dax ist am Montag mit leichten Verlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.310 Punkten berechnet und damit 0,1 Prozent unter dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten SAP, Infineon und die Commerzbank, am Ende Gea, die Hannover Rück und MTU. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wirtschaftsvertreter bemängeln Fachkräfte-Einwanderungsgesetz


Frau mit Kopftuch und Frau ohne Kopftuch / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Vertreter der Wirtschaft und Migrations- sowie Arbeitsmarktforscher fordern Nachbesserungen am von der Ampel-Koalition geplanten Fachkräfte-Einwanderungsgesetz. "Zwischen Bundesagentur für Arbeit, Ausländerbehörden im Inland und den Konsulaten im Ausland sowie den Anerkennungsstellen für Berufsabschlüsse gibt es immer wieder unterschiedliche Bewertungen des jeweiligen Falls mit den entsprechenden Entscheidungen. Das muss besser werden", sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Achim Dercks, der "Welt" (Donnerstagsausgabe).

Die erste Schwachstelle bei der Arbeitskräftegewinnung zeigt sich bereits häufig beim ersten Versuch einer Kontaktaufnahme von Arbeitswilligen mit deutschen Stellen. Ehsan Vallizadeh vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sagte dazu: "Oft hakt es daran, im Ausland überhaupt einen Termin bei einem Konsulat zu bekommen, um ein Visum zu beantragen." Manche müssten darauf monatelang warten. Ein neues Gesetz reiche also nicht. "Die Konsulate und Ausländerbehörden müssen darauf auch eingestellt sein, mit Schulungen für die Mitarbeiter, digitaler Ausstattung und zusätzlichem Personal", so Vallizadeh. Ansonsten drohten die Bemühungen um neue Arbeitskräfte aus dem Ausland zu scheitern - wie in der Vergangenheit überwiegend. "In den vergangenen Jahren war die deutsche Migrationspolitik vor allem auf Abwehr und Abschreckung eingestellt, ohne jede Willkommenskultur, dafür mit umso restriktiveren Regeln." Tobias Heidland, Forschungsdirektor Internationale Entwicklung am Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW), begrüßt das geplante Punktesystem für Zuwanderer als "die wohl wichtigste Reform des Einwanderungsgesetzes". Heidland sagte: "Es orientiert sich an dem Kanadas und Neuseelands, die damit sehr gute Erfahrungen gemacht haben. Die Maßstäbe für die Punktevergabe müssen natürlich an die jeweilige Situation und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen angepasst werden, die dürfen nicht in Stein gemeißelt sein." Der Dozent an der Kieler Christian-Albrechts-Universität macht allerdings einen Schwachpunkt an dem Koalitionsplan aus: "Ich sehe nicht, dass das Gesetz, so wie es jetzt geplant ist, wirklich die nötige Zahl an Menschen mit handwerklicher Ausbildung oder der Bereitschaft, sich in Deutschland darin ausbilden zu lassen, anzieht", bemängelte Heidland. "Dafür sind die Maßnahmen zu unspezifisch, und es sollte bei der Ausarbeitung sichergestellt werden, dass hier wirklich effektive Regelungen geschaffen werden."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 30.11.2022 - 20:38 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung