Mittwoch, 11. März 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bundesumweltminister lehnt von der Leyens neuen Atomkurs ab
USA und Kanada erkennen MKS-Freiheit Deutschlands an
Neobroker drängen ETF-Anbieter zu Bestandsprovisionen
Dax legt kräftig zu - Infineon und Bayer gefragt
Weimer sagt Verleihung von Buchhandlungspreis ab
GKV-Ausgaben steigen erneut deutlich stärker als die Einnahmen
VC ruft am Donnerstag und Freitag zu Streiks bei Lufthansa auf
Dax setzt Erholungskurs am Mittag fort - Infineon vorn
Richterbund fürchtet Scheitern von Gewaltschutzgesetz
Linke fordert VW-Vorstand zur Weitergabe von Boni an Belegschaft auf

Newsticker

10:10Bahnstrecke Hamburg-Berlin erst Mitte Juni wieder regulär befahrbar
10:01Spritpreise erneut massiv gestiegen
09:51Von der Leyen will Energierechnung der Bürger verringern
09:39BGH: Keine Abgabe unbefüllter E-Zigaretten-Tanks an Minderjährige
09:32Dax startet im Minus - Nachrichtenlage bleibt volatil
09:02CDU pocht auf "harte Schuldenbremse"
08:25Beherbergungsbetriebe verzeichnen im Januar mehr Übernachtungen
08:13Schülerzahl steigt viertes Jahr in Folge
08:08Inflationsrate von 1,9 Prozent im Februar bestätigt
07:45Ifo-Präsident warnt vor vorschnellen Eingriffen bei Spritpreisen
07:33Weimer verteidigt Vorgehen bei Buchhandlungspreis
07:27Klöckner in Kiew eingetroffen - Rede im Parlament geplant
06:59Interesse internationaler Wissenschaftler an Deutschland wächst
06:26Unionsfraktionsvize sieht Chancen für Kernkraft-Comeback
01:00Richterbund fürchtet Scheitern von Gewaltschutzgesetz

Börse

Der Dax ist am Mittwochmorgen mit Verlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 23.675 Punkten berechnet, und damit 1,2 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Brenntag, Merck und FMC, am Ende Henkel, Rheinmetall und SAP. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wirtschaftsvertreter bemängeln Fachkräfte-Einwanderungsgesetz


Frau mit Kopftuch und Frau ohne Kopftuch / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Vertreter der Wirtschaft und Migrations- sowie Arbeitsmarktforscher fordern Nachbesserungen am von der Ampel-Koalition geplanten Fachkräfte-Einwanderungsgesetz. "Zwischen Bundesagentur für Arbeit, Ausländerbehörden im Inland und den Konsulaten im Ausland sowie den Anerkennungsstellen für Berufsabschlüsse gibt es immer wieder unterschiedliche Bewertungen des jeweiligen Falls mit den entsprechenden Entscheidungen. Das muss besser werden", sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Achim Dercks, der "Welt" (Donnerstagsausgabe).

Die erste Schwachstelle bei der Arbeitskräftegewinnung zeigt sich bereits häufig beim ersten Versuch einer Kontaktaufnahme von Arbeitswilligen mit deutschen Stellen. Ehsan Vallizadeh vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sagte dazu: "Oft hakt es daran, im Ausland überhaupt einen Termin bei einem Konsulat zu bekommen, um ein Visum zu beantragen." Manche müssten darauf monatelang warten. Ein neues Gesetz reiche also nicht. "Die Konsulate und Ausländerbehörden müssen darauf auch eingestellt sein, mit Schulungen für die Mitarbeiter, digitaler Ausstattung und zusätzlichem Personal", so Vallizadeh. Ansonsten drohten die Bemühungen um neue Arbeitskräfte aus dem Ausland zu scheitern - wie in der Vergangenheit überwiegend. "In den vergangenen Jahren war die deutsche Migrationspolitik vor allem auf Abwehr und Abschreckung eingestellt, ohne jede Willkommenskultur, dafür mit umso restriktiveren Regeln." Tobias Heidland, Forschungsdirektor Internationale Entwicklung am Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW), begrüßt das geplante Punktesystem für Zuwanderer als "die wohl wichtigste Reform des Einwanderungsgesetzes". Heidland sagte: "Es orientiert sich an dem Kanadas und Neuseelands, die damit sehr gute Erfahrungen gemacht haben. Die Maßstäbe für die Punktevergabe müssen natürlich an die jeweilige Situation und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen angepasst werden, die dürfen nicht in Stein gemeißelt sein." Der Dozent an der Kieler Christian-Albrechts-Universität macht allerdings einen Schwachpunkt an dem Koalitionsplan aus: "Ich sehe nicht, dass das Gesetz, so wie es jetzt geplant ist, wirklich die nötige Zahl an Menschen mit handwerklicher Ausbildung oder der Bereitschaft, sich in Deutschland darin ausbilden zu lassen, anzieht", bemängelte Heidland. "Dafür sind die Maßnahmen zu unspezifisch, und es sollte bei der Ausarbeitung sichergestellt werden, dass hier wirklich effektive Regelungen geschaffen werden."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 30.11.2022 - 20:38 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung