Dienstag, 18. August 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Am Dienstag hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 26.128 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start baute der Dax am Nachmittag seine Verluste aus. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
Wadephul weist Lawrows Drohungen zurück
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat scharf auf Drohungen des russischen Außenministers Sergej Lawrow reagiert. "Angesichts der in Russland immer schmerzhafter spürbaren wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen des erfolglosen Eroberungskrieges gegen die Ukraine versucht der Kreml verzweifelt, die internationalen Unterstützer der Ukraine durch Drohungen und Desinformation unter Druck zu setzen", sagte er der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwochausgabe). "Keine der russischen Aktivitäten wird Erfolg haben. Wir werden stets die richtigen Antworten finden. Wir zeigen europäische Geschlossenheit", erklärte der CDU-Politiker. Lawrow hatte vergangene Woche im Staatsfernsehen gesagt, Russland werde seine "Methoden deutlich verschärfen, um all das zu zerstören, was Kiews Kriegsmaschinerie aus dem Westen speist". Hinzugefügt hatte er: "Und wir tun dies bereits". Dies war als mögliches Eingeständnis interpretiert worden, dass Russland entgegen offizieller Dementis hinter dem missglückten Drohnenangriff auf den Leipziger Flughafen steht. Im Auswärtigen Amt hält man sich mit einer Einschätzung dazu bedeckt, Wadephul reagierte nun aber mit einer Gegenbotschaft auf die Drohungen aus Moskau. "Gemeinsam mit ihren internationalen Unterstützern hat die Ukraine den längeren Atem. Daran kann keine auch noch so absurde Propaganda etwas ändern", sagte Wadephul. Der Osteuropa-Beauftragte der Grünen im Bundestag, Robin Wagener, plädierte dafür, die russische Führung beim Wort zu nehmen und schon jetzt entsprechend zu reagieren. "Es kommt jetzt darauf an, klar zu kommunizieren. Das russische Regime hat entschieden, diesen Konflikt zu führen, und führt ihn. Wenn man tatenlos zuschaut, ist das die Einladung, immer weiter zu eskalieren", sagte Wagener der Zeitung. Drei konkrete Forderungen nennt der Grünen-Politiker: "Das Russische Haus schließen, die Schattenflotte stoppen und Vermögenswerte einziehen." Das seien "Maßnahmen, die im Kreml Eindruck hinterlassen und Entschlossenheit demonstrieren", so Wagener. "Man muss es nur wollen." Der außenpolitische Sprecher der SPD im Bundestag, Adis Ahmetovic, sagte, die Vorschläge, die den Druck erhöhen sollen, wie die Schließung des Russischen Hauses oder Vorgehen gegen die russische Schattenflotte, seien "diskutabel". Aber gerade, "weil wir die Eskalationsdynamik sehen, muss es auch diplomatische Initiativen geben", so Ahmetovic. "Wir brauchen einen europäischen Sondergesandten, um Gespräche zu vermitteln", forderte er. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 18.08.2026 - 18:02 Uhr
Andere News
Iran-Krieg: Donald Trump droht Oman mit Vernichtung wegen Straße von Hormus
Südkorea: Donald Trump kürzt Militärübungen und verlangt höhere Zahlungen
Donald Trump: US-Präsident veröffentlicht Karte mit Straße von Hormus als US-Territorium
News des Tages: BSW, Sahra Wagenknecht, Gianni Infantino, Raketenabwehr der Ukraine
München: Lufthansa-Maschine setzt zu früh auf bei Landung am Flughafen München
| ||