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Am Donnerstag hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.118 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,9 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start drehte der Dax am Mittag kurz ins Minus, bevor er am Nachmittag wieder das Niveau vom Morgen erreichte. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Nouripour kritisiert Trumps Drohung gegen Iran


Omid Nouripour (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour (Grüne) hat die Drohung von US-Präsident Donald Trump, den Iran in der Nacht hart anzugreifen, deutlich kritisiert.

"Ich weiß nicht, was der Sinn davon ist", sagte Nouripour dem TV-Sender "Welt" am Mittwoch. Es sei eher eine Rücksichtnahme auf die Zivilbevölkerung geboten, so Nouripour. Das gelte auch deswegen, weil nicht absehbar sei, dass die USA mit einem harten Schlag tatsächlich die iranische Seite in die Knie zwingen.

Es sehe aus, als würde man jetzt einfach versuchen, Boden gut zu machen für Verhandlungen, sagte der Außenpolitiker. "Ich weiß nicht, ob das funktioniert." Es sei zwar richtig, dass man dem Regime in Teheran nicht vertrauen könne, so Nouripour. Aber auf der anderen Seite, sei es nicht realistisch, "einfach nur wahllos und willkürlich irgendwo hinbomben" und zu sagen, der Iran werde aufgeben und die Straße von Hormus aufmachen, weil man ihn geschwächt habe.

Nouripour vermutet, dass Trump ein innenpolitisches Signal senden wolle, um in den USA nicht als Verlierer des Konflikts dazustehen. Das aber helfe den Menschen im Iran nicht weiter.

"Es gibt eine Verhaftungswelle, es gibt eine Hinrichtungswelle. Das Regime hat an vielen relevanten Kreuzungen in großen Städten Checkpoints jetzt dauerhaft installiert. Und das Internet ist weiterhin massiv gedrosselt", erklärte Nouripour. "Das geht massiv auf die Knochen der Menschen im Iran."

Erneute Angriffe auf den Iran würden auch in Deutschland spürbar werden, warnte Nouripour. "Es ist relativ deutlich sichtbar, dass die Ölpreise wieder ansteigen werden. Es ist sehr schnell dann wieder spürbar auch an den Zapfsäulen bei uns in Deutschland. Deshalb betrifft uns das massiv."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 08.07.2026 - 17:53 Uhr

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