Donnerstag, 09. Juli 2026
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Am Donnerstag hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.118 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,9 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start drehte der Dax am Mittag kurz ins Minus, bevor er am Nachmittag wieder das Niveau vom Morgen erreichte. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
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"Love in the air" - Merz lobt Trump nach Nato-Gipfel
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat US-Präsident Donald Trump nach dem Nato-Gipfel in Ankara ausdrücklich gelobt und ihm eine offenbar überraschend konstruktive Rolle bei den Beratungen bescheinigt. Trump habe "über die gesamte Zeit ausnahmslos an den Beratungen teilgenommen", sei bis zum Ende im Sitzungssaal geblieben und habe auch den Vertretern kleinerer Nato-Mitgliedstaaten aufmerksam zugehört, hob Merz nach dem Treffen vor Journalisten hervor. Besonders überrascht habe ihn Trumps Schlusswort, sagte Merz. Der US-Präsident habe von einem "Feeling of love in the air" gesprochen. Dieser Satz habe ihn "persönlich etwas überrascht, aber auch sehr gefreut". Angesichts der schwierigen Ausgangslage des Gipfels sei dies ein versöhnlicher Abschluss gewesen. Merz zog insgesamt eine positive Bilanz des Treffens. Die Nato sei "europäischer denn je", bleibe zugleich aber "transatlantisch fest verankert". Europa übernehme künftig mehr Verantwortung für die eigene Verteidigung, ohne das Bündnis mit den USA zu schwächen. Ziel sei es, die Lasten innerhalb der Allianz gerechter zu verteilen und die Nato insgesamt zu stärken. Auch auf Kritik Trumps an einzelnen Bündnispartnern ging Merz ein. Er verwies darauf, dass der US-Präsident die Anstrengungen Spaniens in den Beratungen ausdrücklich anerkannt habe. Zwar spreche Trump öffentlich bisweilen schärfer, in den Sitzungen habe er die gestiegenen Verteidigungsausgaben der europäischen Partner jedoch mehrfach gewürdigt. Merz verteidigte zudem den wachsenden europäischen Beitrag zur Verteidigung. Die Zeit, in der Europa von den Sicherheitsleistungen der USA profitiert habe, ohne selbst ausreichend beizutragen, sei vorbei. "Die Trittbrettfahrerei der Europäer ist jetzt halt zu Ende", sagte der Kanzler. Europa erhöhe seine Verteidigungsanstrengungen nicht, um den USA einen Gefallen zu tun, sondern aus eigenem Sicherheitsinteresse. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 08.07.2026 - 16:17 Uhr
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