Donnerstag, 04. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Volksbank warnt vor Vergesellschaftung von Wohnungen
Dax am Mittag weiter schwach - neue Zollängste belasten
Preisrückgang an Tankstellen setzt sich fort
Uniper-Betriebsrat droht mit Widerstand gegen Verkauf
RKI: Jeder dritte Erwachsene leidet unter Schlafproblemen
Bundesregierung steht weiter hinter Olympia in Deutschland
CDU-Präsidiumsmitglied pocht auf Bafög-Erhöhung
USA streichen zahlreiche Militärfähigkeiten aus Nato-Planung
Eli Lilly halbiert Milliarden-Investition in Deutschland
Hubertz verteidigt geplante Wohngeld-Kürzungen

Newsticker

11:40EuGH erlaubt Ermittlungen bei Scheinehe-Verdacht nach Einbürgerung
11:19Linnemann warnt vor Belastung der Mittelschicht
11:05Personalrat des Kanzleramts warnt vor Stellenabbau
10:49Kämpfe in Mogadischu: Streit um Wahlverschiebung eskaliert
10:45Merz plant mehrere bilaterale Treffen bei EU-Westbalkan-Gipfel
10:38Bericht: Apple nutzt Nvidia-Chips für neue KI-Version von Siri
10:25Studie: Jede dritte deutsche Erfindung in ausländischer Hand
10:12Deutschland setzt Reiseerleichterung für Inder in Kraft
10:01SPD-Abgeordnete fordern härteren Kurs gegen Israel
09:48Boeing-Chef sieht Konzern auf Erholungskurs
09:32Dax startet im Plus - ausgedünnte Tagesagenda
09:21Mittelstand kritisiert Reformgipfel im Kanzleramt
09:06Bauministerin will Obdachlosigkeit bis 2030 überwinden
09:00Mittelstandsverband kritisiert Feiertagsdebatte
08:18Röwekamp: Europa muss US-Fähigkeiten ersetzen

Börse

Der Dax ist am Donnerstag mit Kursgewinnen in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.910 Punkten berechnet und damit 0,5 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten SAP, Scout24 und Heidelberg Materials, am Ende Infineon, RWE und Eon. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Kämpfe in Mogadischu: Streit um Wahlverschiebung eskaliert


Somalia (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

In der somalischen Hauptstadt Mogadischu ist es zu heftigen Schusswechseln zwischen Regierungstruppen und bewaffneten Oppositionsanhängern gekommen. Hintergrund ist der eskalierende Streit um die Verschiebung von Wahlen.

Die Amtszeit von Präsident Hassan Sheikh Mohamud war am 15. Mai ausgelaufen, wurde jedoch vom Parlament um ein Jahr verlängert. Die Opposition bezeichnet diesen Schritt als verfassungswidrig und hatte für Donnerstag zu Protesten aufgerufen. Die Schießereien in mehreren Stadtteilen sollen Berichten zufolge über die gesamte Nacht angedauert haben. Die Polizei erklärte, sie führe eine großangelegte Sicherheitsoperation gegen schwer bewaffnete Milizen durch, die in einigen Gebieten Mörserangriffe verübt hätten.

Gespräche zwischen der Regierung und der Opposition nach dem Ende der Amtszeit des Präsidenten waren zuvor ohne Ergebnis geblieben. Der Präsident strebt eine Demokratisierung des Wahlprozesses an. Derzeit wählen noch Clan-Älteste die Abgeordneten, die wiederum den Präsidenten bestimmen. Die letzten allgemeinen Wahlen mit einer Stimme pro Bürger fanden 1969 statt. Seit über 30 Jahren wird das Land von einem Bürgerkrieg erschüttert.

Der frühere Premierminister Hassan Ali Khaire erklärte, er sei von Regierungstruppen angegriffen worden, während er sich mit anderen Oppositionsführern auf die geplanten Demonstrationen vorbereitet habe. Die Verantwortung für etwaige Opfer oder Schäden liege beim Präsidenten, dessen Amtszeit abgelaufen sei. Der Angriff sei ein schwerer Verstoß gegen die verfassungsmäßigen Rechte der Bürger und ein Versuch, friedliche Versammlungen zu unterdrücken. Er fordere Somalias internationale Partner nachdrücklich auf, unverzüglich zu handeln.

Wie viele Menschen bei den Auseinandersetzungen verletzt oder getötet wurden, war zunächst unklar.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 04.06.2026 - 10:49 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung