Dienstag, 02. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bericht: Meta-KI half bei Hack von Promi-Instagram-Konten
FDP-Präsidiumsmitglied Teutrine ruft Strack-Zimmermann zur Ordnung
Telekom plant doppelte Leistung für KI-Rechenzentrum in München
Wohnungswirtschaft warnt vor Minusrekord am Bau
IAB-Direktor warnt vor Ende des Acht-Stunden-Tags
Verhandlungsstopp des Iran zieht Dax zum Wochenstart ins Minus
Wildberger fordert europäisches KI-Spitzenmodell
Australien will stärker gegen Chinas Einfluss im Pazifik vorgehen
Iran setzt Gespräche mit USA wegen Israels Angriffen im Libanon aus
Rentenversicherung rechnet mit stärkerem Anstieg der Beiträge

Newsticker

12:43Standortfreigabe in Beziehungen: Jeder Siebte teilt dauerhaft
12:42Bericht: Meta-KI half bei Hack von Promi-Instagram-Konten
12:33WMO erwartet Rückkehr von Wetterphänomen El Nino
12:31Dax weiter im Plus - Nahost-Konflikt bleibt größtes Risiko
12:09Niedersachsen wirbt für neuen Religionsunterricht
12:04Schwimmmeister fordern bundesweite Bronze-Pflicht in Freibädern
11:48SPD weist Unionsforderungen zur Pflegefinanzierung zurück
11:41Besichtigung des Kölner Doms soll künftig zwölf Euro kosten
11:34Reiche holt neuen Leitungschef ins Wirtschaftsministerium
11:06Inflation im Euroraum klettert im Mai auf 3,2 Prozent
11:02++ EILMELDUNG ++ Euroraum-Inflationsrate im Mai bei 3,2 Prozent
10:52Antidiskriminierungsstelle verzeichnet erneut Rekordanfragen
10:36Großeinsatz in Rendsburg - Berichte über Mann mit Schusswaffen
09:57Zahl der Erwerbstätigen sinkt - Arbeitszeit steigt
09:39SPD droht mit Blockade bei GKV-Reform

Börse

Der Dax hat sich am Dienstag nach einem bereits freundlichen Start bis zum Mittag weiter im grünen Bereich gehalten. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.260 Punkten berechnet, 1,0 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Infineon, Scout24 und Zalando, am Ende Bayer, Heidelberg Materials und die Hannover Rück. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Schwimmmeister fordern bundesweite Bronze-Pflicht in Freibädern


Schwimmbad (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Angesichts der schlechten Schwimmfähigkeiten von Kindern und Jugendlichen fordert der Bundesverband Deutscher Schwimmmeister (BDS) eine bundesweite Bronze-Pflicht für Unter-16-Jährige.

"Die Regelung sollte bundesweit von den kommunalen und privaten Freibad-Betreibern übernommen werden", sagte Präsident Peter Harzheim dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Hintergrund ist die Debatte um eine entsprechende Umsetzung in mehreren Bädern in Nordrhein-Westfalen, in der Kinder und Jugendliche ohne Bronze-Abzeichen nur in Begleitung eines Elternteils Zutritt erhalten. "Das ist eine gute und saubere Idee. Das Bronzeabzeichen gewährleistet, dass die Kinder wirklich sicher im Schwimmen sind", so Harzheim.

Harzheim sieht in der Zugangsbeschränkung keine Schikane, sondern eine Chance, das sichere Schwimmen wieder stärker in den gesellschaftlichen Fokus zu rücken. Sie sei zudem ein "Weckruf an die Eltern", ihrer Pflicht nachzukommen und Kinder frühzeitig an das Wasser zu gewöhnen.

Die Präsidentin der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Ute Vogt, zeigte Verständnis für eine solche Überlegung. "Die Verantwortung für Kinder und Jugendliche liegt bei den Erziehungsberechtigten. Diese Verantwortung lässt sich nicht auf das Personal im Schwimmbad übertragen", sagte sie dem RND. Auch der Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen (DGfdB), Christian Mankel, findet entsprechende Regeldiskussionen vor allem im Hinblick auf die Sommermonate mit sehr vollen Freibädern "nachvollziehbar".

Die Grünen-Politikerin und Mitglied im Bundestags-Innenausschuss, Schahina Gambir, sieht in einer potenziellen Bronze-Pflicht dagegen ein Ausschlusskonzept, das vor allem sozial schwächere Familien träfe. Zwar sei der Sicherheitsgedanke nachvollziehbar, die Regelung löse aber das eigentliche Problem nicht. "Wer flächendeckend eine Bronze-Pflicht einführen will, muss gleichzeitig dafür sorgen, dass alle Kinder überhaupt die Chance haben, schwimmen zu lernen", so Gambir. Sie warnte, eine solche Regelung könne "mittelbar diskriminierend" wirken.

DGfdB-Geschäftsführer Mankel warnt zudem vor potenziellen Ausweichbewegungen. Zwar sei die abnehmende Schwimmfähigkeit der Jugend ebenso alarmierend wie die sinkende Aufmerksamkeit vieler Eltern am Beckenrand. Dennoch berge ein strenges Einlassverbot Risiken: "Je höher die Eintrittsbarrieren, desto wahrscheinlicher weichen Nichtschwimmer und nicht sichere Schwimmer auf unüberwachte Badestellen aus, die eine hohe Gefährdung für diese Personengruppe aufweisen können."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 02.06.2026 - 12:04 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung