Donnerstag, 28. Mai 2026
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Am Mittwoch hat der Dax geringfügig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.178 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von wenigen Punkten im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start baute der Dax seine Zugewinne ab und drehte schließlich leicht ins Minus. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
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Klüssendorf pocht auf Reform der Erbschaftsteuer
Angesichts der wachsenden Zahl von Superreichen in Deutschland dringt SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf auf eine Reform der Erbschaftsteuer und eine gerechte Balance bei den geplanten Sozialreformen. "Nur rund 5.000 Menschen besitzen ein Viertel allen Vermögens in Deutschland: unvorstellbare 3,4 Billionen Euro", sagte Klüssendorf der "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). In der Mehrheit der Fälle hätten sie dieses Vermögen nicht aus eigener Kraft aufgebaut, sondern bereits riesige Vermögen meist gänzlich steuerfrei vererbt bekommen und dann vermehrt. "Es gilt: Wer schon extrem viel hat, kann einfach sein Geld für sich arbeiten lassen und wird immer und immer reicher", kritisierte der SPD-Politiker. Für Menschen ohne Startkapital komme der Vermögensaufbau dagegen einem unbezwingbaren Marathon gegen steigende Mieten und hohe Lebensmittel- und Mobilitätskosten gleich. "Am Monatsende ist dann schlicht kein Spielraum mehr für ein Aktiendepot oder einen Immobilienkredit. Das ist zutiefst ungerecht und führt die Frage gleicher Chancen in unserer Gesellschaft ins Absurde", so Klüssendorf. Um diese sich weiter dramatisierenden Verhältnisse zu verändern, müsse man zum einen endlich die Erbschaftsteuer reformieren, damit auch die Erben größter Vermögen ihren Beitrag leisteten. Mit den Einnahmen daraus könne man mit Investitionen in Bildung und Betreuung für mehr Chancengleichheit sorgen. Und zweitens müsse man bei den anstehenden Reformen dafür sorgen, dass all die Menschen, die nicht über solche horrenden Vermögen verfügten, am Ende des Monats ihr Leben aus eigener Kraft finanzieren könnten und nicht zusätzlich belastet würden. "Wer diese radikale Ungleichheit mit einseitigen Kürzungen und Belastungen weiter verschärft, setzt endgültig den gesellschaftlichen Zusammenhalt aufs Spiel", mahnte Klüssendorf. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 28.05.2026 - 00:00 Uhr
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