Mittwoch, 27. Mai 2026
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Der Dax ist am Mittwoch mit Kursgewinnen in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.335 Punkten berechnet und damit 0,6 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Adidas, Continental und Daimler Truck, am Ende RWE, Eon und die Deutsche Börse. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
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Dax startet im Plus - KI-Interesse noch nicht gesättigt
Der Dax ist am Mittwoch mit Kursgewinnen in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.335 Punkten berechnet und damit 0,6 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Adidas, Continental und Daimler Truck, am Ende RWE, Eon und die Deutsche Börse. "Angesichts wachsender Hoffnung auf einen Friedens-Deal im Nahostkonflikt könnte der Dax einen Versuch wagen, aus der nunmehr einjährigen Seitwärtsspanne nach oben auszubrechen", sagte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. Wenn sich die Hinweise auf einen Friedens-Deal mit dem Iran verdichten, sei ein neuer Rekordstand im Dax möglicherweise nicht mehr in allzu weiter Ferne. "Europäische Aktien wurden vor allem wegen des Risikos steigender Energiepreise von internationalen Investoren gemieden. Das könnte sich wieder ändern, wenn der Ölpreis dauerhaft unter 100 Dollar sinkt." "Die geopolitischen Spannungen sind zuletzt auf ein Maß gesunken, das es den Anlegern erlaubt, sich vollends auf die Expansion der KI-Investitionen und das daraus entstehende Gewinnwachstum zu konzentrieren", so Stanzl. "Während auf der einen Seite also die geopolitische Risikoprämie sinkt, scheint das Interesse an KI-Aktien noch nicht gesättigt zu sein." Deren Momentum sei "atemberaubend". Angesichts der Geschwindigkeit der Aufwärtsbewegung bei KI-Aktien entstünden neue Billionen-Dollar-Unternehmen nahezu wie Pilze aus dem Boden, und Milliardenbewertungen würden in Windeseile aufgebaut. "Für Anleger ist die Versuchung, dort mitzuspielen, zu groß, um auf ein finales Ende des Irankriegs warten zu können", so der Marktexperte. Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochmorgen etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1646 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8587 Euro zu haben. Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 97,17 US-Dollar; das waren 241 Cent oder 2,4 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 27.05.2026 - 09:37 Uhr
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