Dienstag, 19. Mai 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Iran-Optimismus zieht Dax zum Wochenbeginn klar ins Plus
Verdi weitet Warnstreiks bei Deutscher Telekom und Postbank aus
Aiwanger kritisiert Lauterbachs Klimanotstand-Vorschlag
Uniper-Chef begrüßt Verkaufspläne des Bundes
Ardian investiert in Windparkprojekt in Sachsen
SPD-Politiker fordern eine Billion Euro Privatkapital für KI
ASB fordert Grundfinanzierung des Zivilschutzes aus Bundeshaushalt
Deutschland und Frankreich wollen Pharmaindustrie stärken
China baut in Europa so viele Fabriken wie nie zuvor
Grüne bringen eigenes Gesetz zur Aussetzung der Diätenerhöhung ein

Newsticker

14:14Caritas-Präsidentin kritisiert geplante Pflegereform
13:47EU-Parlament stoppt Ermittlungen gegen CSU-Abgeordnete Niebler
13:23Bouffier sieht Merz als "Opfer seiner eigenen Ankündigungspolitik"
13:16Uniper-Betriebsrat fordert Börsengang vom Bund
13:08Bericht: China bildet russische Soldaten für Ukraine-Krieg aus
12:38Forsa: AfD erreicht neues Allzeithoch
12:33Ahmetovic fordert "Demut und Klarheit" von Merz
12:30Dax baut Gewinne aus - Lage im Nahen Osten bleibt fragil
12:17Waldzustand hat sich stabilisiert
12:10Studie: Studenten nutzen KI mit gemischten Gefühlen
11:55Haus in Görlitz eingestürzt - Suche nach drei Vermissten
11:47Linke kritisiert Uniper-Verkaufsabsichten des Bundes
11:43Linke bietet CDU in Sachsen-Anhalt Hilfe gegen AfD an
11:35Merz setzt auf engere Beziehungen zwischen EU und Schweiz
11:01JP-Morgan-Managerin beobachtet Deal-Boom

Börse

Der Dax hat sich am Dienstag nach einem bereits freundlichen Start bis zum Mittag weiter in den grünen Bereich vorgekämpft. Gegen 12:30 Uhr stand der Index bei 24.635 Punkten und damit 1,4 Prozent über dem Schlussniveau des vorherigen Handelstags. An der Spitze der Kursliste rangierten SAP, Rheinmetall und Qiagen, am Ende Infineon, Continental und Mercedes-Benz. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Bouffier sieht Merz als "Opfer seiner eigenen Ankündigungspolitik"


Volker Bouffier (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Der ehemalige hessische Ministerpräsident Volker Bouffier kritisiert das Erwartungsmanagement des CDU-Vorsitzenden und Bundeskanzlers Friedrich Merz.

"Friedrich Merz ist Opfer seiner eigenen Ankündigungspolitik", sagte der CDU-Politiker der FAZ. Es sei ein Fehler gewesen, als CDU-Vorsitzender alles anders machen zu wollen. Das habe einerseits Erwartungen bei seinen Anhängern geweckt, die nur enttäuscht werden konnten, andererseits hätten sich jene abgewandt, die die bisherige Regierungsarbeit der CDU schätzten.

Nach langer Zeit in Koalitionen und vielen Kompromissen habe es nach dem Abschied von Angela Merkel einen "Überdruck in der Partei" gegeben, so Bouffier. Daraus sei das Missverständnis entstanden, dass "CDU pur" die Verballhornung eines Wunsches nach programmatisch reiner Lehre sei. Das tauge aber nicht zum Regieren. Zum Selbstverständnis der CDU gehöre immer auch die Regierungsfähigkeit. "Wenn Sie ein Land führen wollen, müssen Sie kompromissfähig sein. Die Königsformel kann nicht sein, den eigenen Erfolg an der Umsetzung des Wahlprogramms zu messen. Eine Partei, die das nicht versteht, ist am besten in der Opposition aufgehoben." Kompromisse gehörten dazu. Einen "Herbst der Reformen" auszurufen, sei daher "zumindest fahrlässig" gewesen.

Auch der Vorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft, Dennis Radtke, bekräftigte in der FAZ seine Kritik am Kurs der Parteiführung. Was im und nach dem Wahlkampf 2025 als "CDU pur" verkauft worden sei, habe nicht einmal für 30 Prozent der Wählerstimmen gereicht, heute stehe die Union in Umfragen noch schlechter da, sagte der CDU-Politiker. Radtke erinnerte daran, dass zum Gründungsverständnis der Union zähle, dass sie auch, aber nicht nur konservativ sei. "Aber ihr Markenkern ist nicht das Konservative, sondern das christliche Menschenbild." Seit Jahrzehnten sei es das Erfolgsgeheimnis der CDU, dass sie unterschiedliche Sichtweisen wie jene ihrer CDA oder der Mittelstandsvereinigung MIT zusammenbringe. "Die Union ist von ihrem Selbstverständnis her eine Kompromissmaschine", so Radtke.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 19.05.2026 - 13:23 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung