Mittwoch, 06. Mai 2026
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Am Mittwoch hat der Dax kräftig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.919 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 2,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start konnte der Dax bis zum Mittag weitere Zugewinne verzeichnen, die er am Nachmittag teilweise wieder abbaute. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
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Dax legt kräftig zu - Hoffnung auf Entspannung zwischen USA und Iran
Am Mittwoch hat der Dax kräftig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.919 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 2,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start konnte der Dax bis zum Mittag weitere Zugewinne verzeichnen, die er am Nachmittag teilweise wieder abbaute. "Die Anleger haben bei den europäischen Aktienindizes ein Kursfeuerwerk entzündet, nachdem die Nachricht über einen kurz bevorstehenden Deal zwischen den USA und dem Iran über die Ticker gelaufen ist", kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. "Demnach sollen sich beide Parteien auf einen 14-Punkte-Plan geeinigt haben, der den Krieg im Iran zu einem Ende bringen soll. Die staatlichen Medien im Iran haben zudem gemeldet, dass es eine Durchfahrtspassage in der Straße von Hormus für die zivile Schifffahrt geben soll." In den kommenden Wochen müsse sich zeigen, welche konjunkturellen Auswirkungen der Iran-Krieg haben werde und welche Einflüsse sich bei der Inflationsentwicklung aufzeigen werden. "Für Europa sprachen heute die bereits veröffentlichten Einkaufsmanagerindizes und die Erzeugerpreise eine klare Sprache", so Lipkow. "Das Konjunkturumfeld stellt sich weiterhin als angespannt dar und die Erzeugerpreise sind mit 3,4 Prozent leicht über den Erwartungen gestiegen." Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von MTU an der Spitze der Kursliste in Frankfurt, gefolgt von den Continental- und Airbus-Aktien. Am Tabellenende landeten die Papiere von Zalando und BASF. Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Juni kostete 44 Euro und damit sechs Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund neun bis elf Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben. Der Ölpreis sank stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 98,33 US-Dollar, das waren 1.154 Cent oder 10,5 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags. Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1751 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8510 Euro zu haben. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 06.05.2026 - 17:42 Uhr
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