Montag, 16. Februar 2026
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Der Dax hat sich am Montag nach einem halbwegs freundlichen Start bis zum Mittag wieder auf das Niveau des vorherigen Handelstags zurückbewegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.930 Punkten berechnet, 0,1 Prozent über dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten Heidelberg Materials, Zalando und die Deutsche Bank, am Ende Siemens, Brenntag und Merck. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
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US-Investmentbank Lazard ermuntert Europa zu mehr Unabhängigkeit
Peter Orszag, Chef der US-Investmentbank Lazard, hat Europa zu mehr Unabhängigkeit von den USA ermuntert. "Die europäischen Politiker müssen sich fragen, wie viel Volatilität sie aus Washington noch aushalten wollen", sagte Orszag dem "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe). Er begrüßte den Vorschlag des kanadischen Premierministers Mark Carne, ein Bündnis der Mittelmächte aufzubauen. "Warum sollte sich die EU nicht der asiatischen Freihandelszone anschließen? In einer Welt, die in die Machtblöcke USA, China sowie Russland, Iran und Nordkorea zerbricht, sollte Europa nicht ins Abseits geraten", so Orszag am Rande der Münchener Sicherheitskonferenz. Lazard ist für seinen starken Fokus auf Geopolitik und Regulierung bekannt. Orszag selbst ist aus Washington in die Finanzwelt gewechselt, er arbeitete für die demokratischen Präsidenten Barack Obama und Bill Clinton. Mit Blick auf die Trump-Regierung warnte er vor Risiken, die mit Trumps "diskretionärem Staatskapitalismus" verbunden seien. Die Regierung hat sich unter US-Präsident Donald Trump an einer Reihe von Unternehmen beteiligt - ein für die USA ungewöhnlicher Schritt, bei dem es keine klaren Regeln gebe, sondern viel "auf individuellen Entscheidungen als auf einem umfassenden Regelwerk" basiere, so Orszag. "Langfristig führt dieser Ansatz zu mehr Lobbyismus und dem Risiko von unangemessenem Verhalten einzelner Firmen, weil sie viel verlieren könnten, wenn sie in Ungnade fielen." Die Gewaltenteilung ("Checks and Balances") hält der Lazard-CEO für geschwächt. "Insgesamt lässt sich sagen, dass es derzeit weniger Kontrollmechanismen gibt als viele gerne hätten, aber das bedeutet nicht, dass es keine gibt", stellte er klar. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 16.02.2026 - 13:09 Uhr
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