Sonntag, 30. November 2025
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Vorfall am Freitag: Nato-Luftverteidigung reagiert auf Kampfjets
Ostbeauftragte will neue Vermögensverteilung zwischen Ost und West
Agrarminister fordert Ernstfall-Übungen auch für Bauernhöfe
Städtetag warnt vor Finanz-Kollaps
DHL erwartet über 12 Millionen Pakete pro Tag zur Weihnachtszeit
SPD und Grüne wollen volle Drohnen-Kompetenz im Innenministerium
CDU-Politiker Ziemiak lobt designierten BSW-Generalsekretär Ruhnert
Drogenbeauftragter warnt vor synthetischen Drogen
Frei ruft Junge Gruppe zu verantwortungsvollem Vorgehen auf
Grüne setzen Parteitag fort - Antragsberatung im Fokus

Newsticker

16:22Union weist Taurus-Vorstoß der Grünen zurück
15:41Dobrindt erwartet Hinwendung der AfD-Jugend zum Extremismus
15:322. Liga: Dresden schlägt Düsseldorf und verlässt Abstiegsränge
15:04Notaufnahmen verzeichnen mehr Schwerverletzte durch Messergewalt
14:06Netanjahu bittet um Begnadigung durch israelischen Präsidenten
13:17Rhein fordert Distanzierung von Gewalt in Gießen
12:36Schweizer stimmen gegen Bürgerdienst und neue Erbschaftsteuer
12:12Özdemir wirbt für Dialog mit Autobranche
10:51Studie: 300.000 Kitaplätze für Unter-Dreijährige fehlen
10:29Brantner will "neuen Generationenvertrag"
10:08Grüne setzen Parteitag fort - Antragsberatung im Fokus
09:27Drogenbeauftragter warnt vor synthetischen Drogen
08:28Städtetag warnt vor Finanz-Kollaps
00:01Ostbeauftragte will neue Vermögensverteilung zwischen Ost und West
00:00Agrarminister fordert Ernstfall-Übungen auch für Bauernhöfe

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax leicht zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.836 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

CDU weist Finanzierungs-Kritik an Agenda 2030 zurück


Thorsten Frei (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Thorsten Frei (CDU), hat die Kritik an der wirtschaftspolitischen Agenda 2030 seiner Partei zurückgewiesen.

Der Vorwurf lautete, dass die geplanten Steuerentlastungen fast 100 Milliarden Euro kosten würden und finanziell nicht realisierbar seien. Frei sieht das anders. "Diese Lücke gibt es nicht und nur weil Wirtschaftsprofessoren sie behaupten, wird sie trotzdem nicht reell", sagte der Unions-Geschäftsführer am Montag in Berlin den Sendern RTL und ntv.

So verwies er auf geplante Erleichterung bei den Netzentgelten und der Senkung der Stromsteuer. Diese würden über die CO2-Abgabe finanziert.

Auch die Einkommensteuerreform sei durchgerechnet, sagte der CDU-Politiker. Sie werde bis zu 41 Milliarden Euro Entlastung für die Menschen bringen, werde aber in vier Stufen realisiert. Parallel dazu würde das Wirtschaftswachstum stimuliert. "Wenn sie jetzt nur mal die erste Stufe zum 1. Januar 2026 nehmen, da wird seine Entlastungswirkung von etwa zehn Milliarden Euro geben. Die Hälfte davon zahlt der Bund über seinen Haushalt. Also sind es fünf Milliarden in einem Haushalt mit etwa 475 Milliarden Euro", rechnete Frei vor und folgerte daraus: "Es ist doch ein Treppenwitz zu behaupten, dass so etwas nicht zu finanzieren wäre, wenn man es denn politisch wollte."

Die Union sei bereit, politische Prioritätensetzungen vorzunehmen, anders als die Ampel-Koalition. Man werde sagen, was besonders wichtig sei. "Und wir werden eben auch sagen, wo wir Kürzungspotenziale sehen", so Frei.

Frei präzisierte zudem den Vorstoß von Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz zur Regulierung Sozialer Plattformen weiter. Merz habe darauf hingewiesen, dass man so wie im ganz normalen analogen gesellschaftlichen Zusammenleben Regeln brauche. "Im digitalen Bereich haben wir diese Regeln teilweise viel zu schwach ausgeprägt", sagte Frei.

Als prominentes Beispiel einer Fehlentwicklung nannte er die Entscheidung des Meta-Konzerns, künftig auf Faktenkontrolle und Moderation von Inhalten zu verzichten. "Es geht nicht darum, dass zensiert wird", sagte er. Auch die Meinungsfreiheit solle nicht beeinträchtigt werden. Im Gegenteil, das sei der "Nukleus von Freiheit und Demokratie". Aber es gebe auch Grenzen. Frei nannte "Grenzen der Beleidigung" und "strafrechtlich gezogene Grenzen". Diese müssten auch im Netz durchgesetzt werden.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 13.01.2025 - 10:21 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung