Mittwoch, 18. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Rechnungshof kritisiert massive Cyberrisiken bei Autobahn GmbH
Impfquote von Über-60-Jährigen verfehlt WHO-Empfehlung deutlich
Gesetzliche Pflicht zur E-Patientenakte bleibt ohne Kontrolle
US-Börsen uneinheitlich - Preise für Öl und Gold deutlich gesunken
Dax legt zu - Bayer und Vonovia gefragt
Dax startet im Plus - Nervosität hält an
Kokain-Kartelle weichen zunehmend auf kleinere Nordseehäfen aus
Warken kündigt Verbesserungen bei E-Patientenakte an
Infineon erhofft sich Umsatzschub von humanoiden Robotern
Fachkräftesituation entspannt sich etwas

Newsticker

14:20Linke warnt vor Streichung der Studienjahre bei Renten-Anrechnung
13:56Kraftstoffpreise stagnieren Mitte Februar
13:45Bundesregierung hält sich in Mehrwertsteuerdebatte bedeckt
13:24Umfrage: Viele Gastronomen wollen Preise erhöhen
13:15Baden-Württembergs AfD-Spitzenkandidat plant weitere USA-Reise
13:03Kretschmann warnt Grüne vor Zusammenarbeit mit Linkspartei
12:52Kulturstaatsminister nimmt Berlinale-Jury-Chef Wenders in Schutz
12:32Dax legt am Mittag weiter zu - Achterbahnfahrt bei Bayer
12:20Deutsche Langlauf-Frauen holen Olympia-Bronze im Teamsprint
11:40Bahn meldet Cyberattacke als Grund für IT-Störung
11:25Söder beklagt "arrogante Kampagne" gegen Mütterrente
11:10Voigt mahnt anderen Ton in Reformdebatte an
10:48Melynk zweifelt am Friedenswillen Russlands
10:34Warken kündigt Verbesserungen bei E-Patientenakte an
10:18SPD-Politiker drängen CDU zu neuem Umgang mit Linkspartei

Börse

Der Dax ist am Mittwoch nach einem bereits freundlichen Start bis zum Mittag weiter im grünen Bereich geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 25.235 Punkten berechnet, dies entspricht einem Plus von 0,9 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

CDU weist Finanzierungs-Kritik an Agenda 2030 zurück


Thorsten Frei (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Thorsten Frei (CDU), hat die Kritik an der wirtschaftspolitischen Agenda 2030 seiner Partei zurückgewiesen.

Der Vorwurf lautete, dass die geplanten Steuerentlastungen fast 100 Milliarden Euro kosten würden und finanziell nicht realisierbar seien. Frei sieht das anders. "Diese Lücke gibt es nicht und nur weil Wirtschaftsprofessoren sie behaupten, wird sie trotzdem nicht reell", sagte der Unions-Geschäftsführer am Montag in Berlin den Sendern RTL und ntv.

So verwies er auf geplante Erleichterung bei den Netzentgelten und der Senkung der Stromsteuer. Diese würden über die CO2-Abgabe finanziert.

Auch die Einkommensteuerreform sei durchgerechnet, sagte der CDU-Politiker. Sie werde bis zu 41 Milliarden Euro Entlastung für die Menschen bringen, werde aber in vier Stufen realisiert. Parallel dazu würde das Wirtschaftswachstum stimuliert. "Wenn sie jetzt nur mal die erste Stufe zum 1. Januar 2026 nehmen, da wird seine Entlastungswirkung von etwa zehn Milliarden Euro geben. Die Hälfte davon zahlt der Bund über seinen Haushalt. Also sind es fünf Milliarden in einem Haushalt mit etwa 475 Milliarden Euro", rechnete Frei vor und folgerte daraus: "Es ist doch ein Treppenwitz zu behaupten, dass so etwas nicht zu finanzieren wäre, wenn man es denn politisch wollte."

Die Union sei bereit, politische Prioritätensetzungen vorzunehmen, anders als die Ampel-Koalition. Man werde sagen, was besonders wichtig sei. "Und wir werden eben auch sagen, wo wir Kürzungspotenziale sehen", so Frei.

Frei präzisierte zudem den Vorstoß von Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz zur Regulierung Sozialer Plattformen weiter. Merz habe darauf hingewiesen, dass man so wie im ganz normalen analogen gesellschaftlichen Zusammenleben Regeln brauche. "Im digitalen Bereich haben wir diese Regeln teilweise viel zu schwach ausgeprägt", sagte Frei.

Als prominentes Beispiel einer Fehlentwicklung nannte er die Entscheidung des Meta-Konzerns, künftig auf Faktenkontrolle und Moderation von Inhalten zu verzichten. "Es geht nicht darum, dass zensiert wird", sagte er. Auch die Meinungsfreiheit solle nicht beeinträchtigt werden. Im Gegenteil, das sei der "Nukleus von Freiheit und Demokratie". Aber es gebe auch Grenzen. Frei nannte "Grenzen der Beleidigung" und "strafrechtlich gezogene Grenzen". Diese müssten auch im Netz durchgesetzt werden.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 13.01.2025 - 10:21 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung