Freitag, 10. Juli 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

BAGFW: Steigende Mieten setzen soziale Träger unter Druck
Dave Eggers fordert KI-Verbot an Schulen
Merz verkündet Einigung bei Tomahawk-Kauf
Linke kritisiert VW-Sparpläne scharf
Dax legt zu - Qiagen-Aktien gefragt
Bericht: Russland und China entwickeln gemeinsame Raketenabwehr
CSU-Landesgruppe erwartet Einigung bei Wahlrechtsreform
Exporte im Mai gestiegen - Importe gehen zurück
Pistorius sieht US-Zusage für Tomahawk-Kauf als starkes Zeichen
Zahl mautpflichtiger Lkws auf Autobahnen im Juni gesunken

Newsticker

01:00Studie: Jeder Dritte verzichtet nach KI-Einschätzung auf Arztbesuch
01:00Hubig pocht auf "Nur Ja heißt Ja" im Sexualstrafrecht
00:01Frankreich gewinnt WM-Viertelfinale gegen Marokko
00:00Flix sieht Nachteile für Deutsche Bahn durch Italo-Einstieg
00:00Landtagswahlen: BDI warnt vor AfD-Regierungsbeteiligung
00:00Städtetag fürchtet Mehrkosten für Kommunen durch Wohngeld-Reform
00:00Luxemburgs Premier rät von Sozialkürzungen für Rüstung ab
00:00Luxemburgs Premierminister widerspricht Trump zu Ukraine-Frieden
00:00Hausärzte drängen auf Stopp von Gesundheitsreform
00:00BDI verteidigt Reformpaket der Bundesregierung
22:15US-Börsen legen zu - Erleichterung über US-Arbeitsmarktdaten
19:00Merz telefoniert mit Netanjahu
18:02Melnyk strebt zweite Amtszeit als Ukraine-Botschafter in Berlin an
17:43Dax legt zu - Qiagen-Aktien gefragt
17:39Ukrainischer Ex-Botschafter sieht Schröder als möglichen Vermittler

Börse

Am Donnerstag hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.118 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,9 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start drehte der Dax am Mittag kurz ins Minus, bevor er am Nachmittag wieder das Niveau vom Morgen erreichte. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Aiwanger will kein fixes Datum mehr für Klimaneutralität


Hubert Aiwanger (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) will künftig kein fixes Datum mehr angeben, zu dem der Freistaat die Klimaneutralität erreicht haben muss. "Wir brauchen eine realistische Wirtschafts- und Klimapolitik und müssen wegkommen von fixen Jahreszahlen, die wir am Ende doch nicht einhalten können", sagte der Freie-Wähler-Chef der Mediengruppe Bayern (Samstagausgaben). Sowohl das Verbrenner-Aus, das bis 2035 geplant ist, als auch die starren Daten für die Klimaneutralität - egal ob diese nun für 2040, 2045 oder 2050 angepeilt werde - seien nicht zielführend, sondern schädlich für die Wirtschaft und für das politische Klima, erklärte Aiwanger.

Der Vize-Ministerpräsident hatte am Donnerstag gesagt, dass das Klimaschutzgesetz bereits dahingehend "kassiert" worden sei, dass nicht mehr die Klimaneutralität bis 2040 das Ziel sei.

In Artikel 2, Absatz 2 des Gesetzes heißt es zwar weiter: "Spätestens bis zum Jahr 2040 soll Bayern klimaneutral sein." Der Bayerische Rundfunk berichtet jedoch, dass das Kabinett bereits im Herbst die Abkehr vom Klimaziel beschlossen haben soll.

Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist Deutschland zur Einhaltung des Pariser Klimaabkommens verpflichtet. Das Gericht setzt in seinem Urteil nicht auf Jahreszahlen für die Erreichung von CO2-Neutralität, sondern auf ein CO2-Budget, das nicht überschritten werden darf. Wird der Treibhausgasausstoß besonders schnell reduziert, reicht das Budget für längere Zeit. Nach den aktuellen wissenschaftlichen Berechnungen des Sachverständigenrats für Umweltfragen müsste Deutschland 2040 CO2-neutral sein, wenn der CO2-Ausstoß linear reduziert wird.

Aiwanger erklärte nun, natürlich strebe man an, fossile Energieträger möglichst schnell durch erneuerbare Energien zu ersetzen. "Aber eben nicht so schnell, dass die Wirtschaft kaputtgeht", sagte er. Die Wahrheit sei doch, dass die energieintensive Industrie, der Verkehr, das Gewerbe sowie Häuser und Wohnungen nicht in 15 bis 20 Jahren klimaneutral werden könnten, weil es so viel grünen Strom gar nicht geben werde. "Wenn unsere Vorgaben dann nur dazu führen, dass unsere Industrie nach Amerika abwandert, weil es dort keine Vorgabe gibt, 2045 kein Erdgas mehr verwenden zu dürfen oder nur noch mit vielen zusätzlichen und teuren Einschränkungen, dann ist das eine staatlich verordnete Deindustrialisierung", behauptete er. Aiwanger beklagte in diesem Zusammenhang zudem, dass andere Länder auch Atomkraft nutzen könnten, um die Klimaneutralität schneller zu erreichen, dies aber hierzulande nicht mehr möglich sei.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 11.01.2025 - 02:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung