Donnerstag, 07. Mai 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

AfD-Vizechef Gottschalk lobt Wärmepumpen und E-Autos
Familienunternehmer fürchten "Ausbluten" der Wirtschaft
Dax legt kräftig zu - Hoffnung auf Entspannung zwischen USA und Iran
Sportökonom bemängelt Olympia-Kostenschätzung des Berliner Senats
Kerosinlieferungen: Berlin in "konstruktiven Gesprächen" mit Israel
SPD weist Kritik an Abschwächung des Heizungsgesetzes zurück
Abnehmmedikamente: Novo Nordisk plant Verträge mit US-Arbeitgebern
Bewerber um FDP-Vorsitz wirft Merz Wortbruch vor
Dynamo-Kapitän Kutschke beendet Karriere
Familienunternehmer fordern Merz zu Vertrauensfrage auf

Newsticker

12:44St. Pauli schließt ersten Tarifvertrag der Bundesliga-Geschichte ab
12:40Bauindustrie-Präsident Demuth kritisiert zu langsames Bauen
12:37Darmstadt 98 verlängert mit Trainer Kohfeldt
12:32Dax rutscht am Mittag ins Minus - Bilanzen drücken Siemens Health
12:21Israel und Deutschland erwägen gemeinsame Waffenproduktion
12:18Baupräsident: Sondervermögen kommt nicht an
12:02EU genehmigt Milliarden für Dekarbonisierung der Industrie
11:31Bericht: VW-Werke in Deutschland günstiger als Porsche-Standorte
11:20Ost-Länder fordern Tankrabatt bis Ende des Iran-Kriegs
10:23Grüne fordern stärkere Regulierung des Wohnungsmarktes
10:15Organspende: Abgeordnete starten neuen Anlauf für Widerspruchslösung
10:00Breiter Widerstand gegen Elterngeld-Reform
09:51Aida erwartet 2026 stärkeres Kreuzfahrtjahr
09:42EU einigt sich auf Konkretisierung von KI-Regeln
09:33Dax startet positiv - Nachfrage nach Euro-Staatsanleihen

Börse

Der Dax ist am Donnerstag nach einem positiven Start in den Handelstag bis zum Mittag ins Minus gerutscht. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.875 Punkten berechnet, 0,2 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Aiwanger will kein fixes Datum mehr für Klimaneutralität


Hubert Aiwanger (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) will künftig kein fixes Datum mehr angeben, zu dem der Freistaat die Klimaneutralität erreicht haben muss. "Wir brauchen eine realistische Wirtschafts- und Klimapolitik und müssen wegkommen von fixen Jahreszahlen, die wir am Ende doch nicht einhalten können", sagte der Freie-Wähler-Chef der Mediengruppe Bayern (Samstagausgaben). Sowohl das Verbrenner-Aus, das bis 2035 geplant ist, als auch die starren Daten für die Klimaneutralität - egal ob diese nun für 2040, 2045 oder 2050 angepeilt werde - seien nicht zielführend, sondern schädlich für die Wirtschaft und für das politische Klima, erklärte Aiwanger.

Der Vize-Ministerpräsident hatte am Donnerstag gesagt, dass das Klimaschutzgesetz bereits dahingehend "kassiert" worden sei, dass nicht mehr die Klimaneutralität bis 2040 das Ziel sei.

In Artikel 2, Absatz 2 des Gesetzes heißt es zwar weiter: "Spätestens bis zum Jahr 2040 soll Bayern klimaneutral sein." Der Bayerische Rundfunk berichtet jedoch, dass das Kabinett bereits im Herbst die Abkehr vom Klimaziel beschlossen haben soll.

Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist Deutschland zur Einhaltung des Pariser Klimaabkommens verpflichtet. Das Gericht setzt in seinem Urteil nicht auf Jahreszahlen für die Erreichung von CO2-Neutralität, sondern auf ein CO2-Budget, das nicht überschritten werden darf. Wird der Treibhausgasausstoß besonders schnell reduziert, reicht das Budget für längere Zeit. Nach den aktuellen wissenschaftlichen Berechnungen des Sachverständigenrats für Umweltfragen müsste Deutschland 2040 CO2-neutral sein, wenn der CO2-Ausstoß linear reduziert wird.

Aiwanger erklärte nun, natürlich strebe man an, fossile Energieträger möglichst schnell durch erneuerbare Energien zu ersetzen. "Aber eben nicht so schnell, dass die Wirtschaft kaputtgeht", sagte er. Die Wahrheit sei doch, dass die energieintensive Industrie, der Verkehr, das Gewerbe sowie Häuser und Wohnungen nicht in 15 bis 20 Jahren klimaneutral werden könnten, weil es so viel grünen Strom gar nicht geben werde. "Wenn unsere Vorgaben dann nur dazu führen, dass unsere Industrie nach Amerika abwandert, weil es dort keine Vorgabe gibt, 2045 kein Erdgas mehr verwenden zu dürfen oder nur noch mit vielen zusätzlichen und teuren Einschränkungen, dann ist das eine staatlich verordnete Deindustrialisierung", behauptete er. Aiwanger beklagte in diesem Zusammenhang zudem, dass andere Länder auch Atomkraft nutzen könnten, um die Klimaneutralität schneller zu erreichen, dies aber hierzulande nicht mehr möglich sei.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 11.01.2025 - 02:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung