Montag, 17. August 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

SPD-Minister fordern Aktionsprogramm gegen Hitze
SPD drängt auf schnelle Reform der Nachrichtendienste
"Spiegel" verteidigt Titelgeschichte mit Ulrich Siegmund
Weitere Evakuierungen in der Eifel wegen Waldbrand in Belgien
Kubicki: Klimaanpassung muss nicht ins Grundgesetz
Niedrigwasser setzt Chemieindustrie unter Druck
SPD will Strafrahmen für Brandstiftung anheben
BSW Thüringen: Streit mit Wagenknecht eskaliert weiter
SPD-Fraktion unterstützt Grundgesetzänderung für "Klimaanpassung"
Relaxdays-Gründer sorgt sich um Fachkräfte in Sachsen-Anhalt

Newsticker

02:00Kallas kündigt weitreichendste Russland-Sanktionen an
01:00Bonhoeffer-Großneffe Korenke nimmt AfD-Gesprächsangebot an
01:00Kommunen fordern 40 Milliarden Euro gegen Klimafolgen
01:00Deutlich mehr freiwillige Ausreisen abgelehnter Asylsuchender
00:01Experten warnen Linnemann vor Zwangsfusionen kleiner Krankenkassen
00:00DWS und Union Investment erwarten 1,2 Prozent Wachstum für 2026
00:00Lechner sieht neues Machtzentrum in der Union
00:00Klingbeil verspricht Start-ups bessere Steuerbedingungen
00:00Bahn hielt 800.000 Wasserpackungen für Hitzenotfälle bereit
00:00Hubertz verteidigt Hitze-Aktionsplan der SPD
00:00CDU kritisiert Ausladung aus TV-Duell im NDR
00:00SPD warnt vor Verteilungskämpfen um Wasser
00:00Umweltverbände fordern Klima-Aktionsplan von der Regierung
00:00Ex-Botschafter Stein fordert härteren Kurs gegen Israel
00:00SPD lehnt Priens Plan zur Kürzung des Unterhaltsvorschusses ab

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax noch einmal zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss stand der Index bei 26.440 Punkten und damit 0,5 höher als bei Vortagesschluss. Auch auf Wochensicht beträgt das Plus 0,5 Prozent. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Investitionserwartungen sinken deutlich


Euroscheine (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Unternehmen haben ihre Investitionspläne deutlich gekürzt. Das geht aus den am Freitag veröffentlichten Ifo-Konjunkturumfragen hervor.

Die Ifo-Investitionserwartungen für das laufende Jahr sind demnach im November auf -9,0 Punkte gefallen, nach -0,1 Punkten im März. "Wegen der strukturellen Standortprobleme und der hohen Unsicherheit über die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen halten sich Unternehmen bei ihren Investitionen zurück", sagte Ifo-Konjunkturexpertin Lara Zarges.

Auch für das Jahr 2025 planen die Unternehmen weniger Investitionen. Der Saldo für 2025 deutet mit -6,6 Punkten jedoch an, dass der Rückgang geringer ausfällt als in diesem Jahr.

Im Verarbeitenden Gewerbe haben die Unternehmen ihre Investitionserwartungen für das laufende Jahr deutlich reduziert. Der Saldo sank von 1,4 Punkten im März auf -8,8 Punkte im November. Vor allem die nicht-energieintensiven Branchen investieren zurückhaltender. Der Saldo sank von 0,3 Punkten auf -11,6 Punkte. "Die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen sind besonders pessimistisch", sagte Zarges. Hier fielen die Erwartungen auf -21,0 Punkte, nach -8,4 Punkten im Frühjahr. Auch die Maschinenbauer fahren ihre Investitionen zurück, von 7,5 Punkten auf -6,2 Punkte.

Dies gilt auch für den Fahrzeugbau, der seine Erwartungen von 1,3 Punkten im März auf -10,5 Punkte im November korrigierte. Hingegen stiegen in den energieintensiven Branchen die Erwartungen für das laufende Jahr von -4,3 Punkten im März auf -2,6 Punkte im November. Vor allem die chemische Industrie investierte mehr als zuletzt geplant. Ihre Investitionserwartungen erhöhten sich von 3,1 Punkten auf 12,6 Punkte.

Für das kommende Jahr bleiben die Unternehmen der nicht-energieintensiven Branchen pessimistisch. Der Saldo stieg gegenüber dem laufenden Jahr jedoch leicht auf -8,4 Punkte. Insbesondere der Fahrzeugbau will seine Investitionen nicht weiter zurückfahren (-0,4 Punkte). In den energieintensiven Industriebranchen erwartet dagegen ein größerer Anteil der Unternehmen (-4,5 Punkte) für das kommende Jahr einen Rückgang der Investitionen als im laufenden Jahr. In der chemischen Industrie sind die Erwartungen für das Jahr 2025 wieder negativ (-2,6 Punkte).

Der Handel investiert besonders zurückhaltend. Für das laufende Jahr fiel der Saldo von -13,3 Punkten auf -15,0 Punkte. Im kommenden Jahr planen die Unternehmen noch weniger zu investieren (-18,0 Punkte). Die Dienstleister haben ihre Pläne für das laufende Jahr ebenso deutlich angepasst, von 2,5 Punkten auf -7,5 Punkte. Im kommenden Jahr wollen die Dienstleister ihre Investitionen etwas weniger kürzen (-3,0 Punkte).

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 13.12.2024 - 07:41 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung