Mittwoch, 15. Juli 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Haus & Grund: Jeder zehnte Kleinvermieter von Mietausfall betroffen
IW-Studie: Behörden hinken bei KI-Kompetenz hinterher
SPD-Wirtschaftsforum will leistungsorientierte Bezahlung für Beamte
Dax startet schwach - Nahost-Konflikt und China-Sorgen belasten
Stärker gesunkene Inflation lässt US-Börsen aufatmen
Lebensmittelpreise seit 2020 um 36 Prozent gestiegen
Baywa: Genossenschaftspräsident für Fokus auf Agrar und Baustoffe
Spanien schlägt Frankreich und steht im WM-Finale
Bericht: Schufa speichert Daten länger als bekannt
Destatis: Überschuldung am häufigsten durch Erkrankung ausgelöst

Newsticker

20:12Frankreichs Nationalversammlung billigt Sterbehilfegesetz
19:53Schwesig bekräftigt Kritik an Einschnitten bei Unterhaltsvorschuss
19:21Studie: Gesündere Ernährung ist Schlüssel zu weltweiter Agrarwende
18:28Lottozahlen vom Mittwoch (15.07.2026)
18:00Berliner Senatorin gegen Kürzungspläne beim Unterhaltsvorschuss
17:40Grüne fordern von Pistorius Aufklärung nach Fregatten-Aus
17:38Dax kämpft weiter mit 25.000er-Marke
17:23ProSiebenSat.1 plant neuen Free-TV-Sender
16:51Ex-FDP-Chef Dürr wechselt zu E-Fuel-Start-up
16:40Saarstahl warnt vor Reform des EU-Emissionshandels
16:34Deutsche Außenpolitiker verteidigen Rückbau des Orbán-Systems
16:02FDP kritisiert Merz` Reformpläne als unzureichend
15:38Prien will Unterhaltsvorschuss-Reform noch im Juli vorlegen
15:19Merz gibt sich vor Hauptstadtpresse selbstzufrieden
15:13Moderator Thadeusz verteidigt Kulturstaatsminister Weimer

Börse

Am Mittwoch hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.000 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,6 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste rangierten Heidelberg Materials, Volkswagen und Mercedes-Benz, am Ende Infineon, BASF und Bayer. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Investitionserwartungen sinken deutlich


Euroscheine (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Unternehmen haben ihre Investitionspläne deutlich gekürzt. Das geht aus den am Freitag veröffentlichten Ifo-Konjunkturumfragen hervor.

Die Ifo-Investitionserwartungen für das laufende Jahr sind demnach im November auf -9,0 Punkte gefallen, nach -0,1 Punkten im März. "Wegen der strukturellen Standortprobleme und der hohen Unsicherheit über die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen halten sich Unternehmen bei ihren Investitionen zurück", sagte Ifo-Konjunkturexpertin Lara Zarges.

Auch für das Jahr 2025 planen die Unternehmen weniger Investitionen. Der Saldo für 2025 deutet mit -6,6 Punkten jedoch an, dass der Rückgang geringer ausfällt als in diesem Jahr.

Im Verarbeitenden Gewerbe haben die Unternehmen ihre Investitionserwartungen für das laufende Jahr deutlich reduziert. Der Saldo sank von 1,4 Punkten im März auf -8,8 Punkte im November. Vor allem die nicht-energieintensiven Branchen investieren zurückhaltender. Der Saldo sank von 0,3 Punkten auf -11,6 Punkte. "Die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen sind besonders pessimistisch", sagte Zarges. Hier fielen die Erwartungen auf -21,0 Punkte, nach -8,4 Punkten im Frühjahr. Auch die Maschinenbauer fahren ihre Investitionen zurück, von 7,5 Punkten auf -6,2 Punkte.

Dies gilt auch für den Fahrzeugbau, der seine Erwartungen von 1,3 Punkten im März auf -10,5 Punkte im November korrigierte. Hingegen stiegen in den energieintensiven Branchen die Erwartungen für das laufende Jahr von -4,3 Punkten im März auf -2,6 Punkte im November. Vor allem die chemische Industrie investierte mehr als zuletzt geplant. Ihre Investitionserwartungen erhöhten sich von 3,1 Punkten auf 12,6 Punkte.

Für das kommende Jahr bleiben die Unternehmen der nicht-energieintensiven Branchen pessimistisch. Der Saldo stieg gegenüber dem laufenden Jahr jedoch leicht auf -8,4 Punkte. Insbesondere der Fahrzeugbau will seine Investitionen nicht weiter zurückfahren (-0,4 Punkte). In den energieintensiven Industriebranchen erwartet dagegen ein größerer Anteil der Unternehmen (-4,5 Punkte) für das kommende Jahr einen Rückgang der Investitionen als im laufenden Jahr. In der chemischen Industrie sind die Erwartungen für das Jahr 2025 wieder negativ (-2,6 Punkte).

Der Handel investiert besonders zurückhaltend. Für das laufende Jahr fiel der Saldo von -13,3 Punkten auf -15,0 Punkte. Im kommenden Jahr planen die Unternehmen noch weniger zu investieren (-18,0 Punkte). Die Dienstleister haben ihre Pläne für das laufende Jahr ebenso deutlich angepasst, von 2,5 Punkten auf -7,5 Punkte. Im kommenden Jahr wollen die Dienstleister ihre Investitionen etwas weniger kürzen (-3,0 Punkte).

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 13.12.2024 - 07:41 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung