Samstag, 14. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bad Bunny stürmt an Spitze der Album- und Single-Charts
Bericht: VW verfehlte 2025 Fabrikkostenziele
Betrieb am Flughafen Köln/Bonn vorübergehend unterbrochen
Dax schließt nach US-Inflationsdaten im Plus
Dax am Mittag im Minus - Anleger reagieren auf KI-Angst
Umfrage: Eigentümer sind kaum vor Extremwetter geschützt
Überraschende Allianz fordert mehr Geld für Entwicklungshilfe
Landwirtschaftliche Erzeugerpreise im Dezember deutlich gesunken
Rutte sieht sich öffnende Seewege im gesamten Hohen Norden
Deutsche Botschaft im Iran stoppt Visavergabe

Newsticker

02:00Grüne halten sich Klage gegen Bundeshaushalt offen
01:00Bundesrechnungshof kritisiert geplante Elektroauto-Förderung
01:00EU-Klimakommissar für Ausbau der Atomkraft
01:00Deutsche-Bank-Chef sieht Handlungsbedarf bei Lebensarbeitszeit
01:00Städtetag warnt vor Ausfall von Integrationskursen
01:00Bundesrechnungshof kritisiert Beschaffungsamt der Bundeswehr
01:00Deutsche Botschaft im Iran stoppt Visavergabe
01:00Intendantin sieht keine Zensurversuche auf der Berlinale
01:00Bundesregierung verhandelt über Zukunft der Raffinerie in Schwedt
00:01Umweltminister: Autobauer sollen mehr deutschen Stahl kaufen
00:00Datenschützer kritisieren Pläne zum Einsatz von Bodycams in Zügen
00:00Landkreistag will Arbeitspflicht für Bürgergeld-Empfänger
00:00BDI kritisiert Rohstoffpolitik der Bundesregierung
00:00Hubig sieht zunächst keine Zuständigkeit bei Epstein-Akten
00:00Justizministerin gegen Strafmündigkeit von Kindern unter 14 Jahren

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.915 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste rangierten die Deutsche Börse, MTU und Gea, am Ende die Commerzbank, RWE und die Deutsche Bank. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Merz verlangt bessere Ukraine-Koordinierung der Europäer


Friedrich Merz (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

CDU-Parteichef Friedrich Merz strebt eine bessere Koordinierung der europäischen Staaten bei der Unterstützung der Ukraine an. Dabei gehe es auch um die Frage, was passiere, wenn sich die Ukraine-Politik der USA unter Präsident Donald Trump verändern sollte, sagte Merz in den ARD-"Tagesthemen".

Im Rahmen einer Kontaktgruppe könne eine gemeinsame Strategie entwickelt werden, "wie wir mit diesem Krieg umgehen", so Merz. "Es geht darum, dass wir eine bessere Koordinierung auf der europäischen Seite haben", sagte der Kanzlerkandidat der Unionsparteien.

Sein Vorschlag ziele allerdings nicht darauf, US-Beiträge zu ersetzen, stellte Merz am Rande eines Treffens mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Kiew klar.

Selenskyj begrüße den Vorschlag einer europäischen Kontaktgruppe, insbesondere vor dem Hintergrund möglicher Sicherheitsgarantien für die Ukraine. Diese könnten nicht von einzelnen Mitgliedstaaten der EU oder aus der Nato heraus geleistet werden.

"Die Ukraine hat eine Perspektive, Mitglied der Europäischen Union zu werden", sagte der CDU-Chef und fügte hinzu: "Der Weg in die Nato ist unumkehrbar." Er halte jedoch nichts von der Diskussion, jetzt deutsche Soldaten für diesen Zweck in die Ukraine zu schicken, hob Merz hervor.

Zunächst gehe es um das Ende des Krieges und die künftigen Perspektiven für die Ukraine. "Wenn die Europäer eine gemeinsame Haltung haben zu dieser Frage, dann können sie auch mit der amerikanischen Regierung darüber sprechen, wie man möglicherweise gemeinsam vorgeht."

Der Kanzlerkandidat forderte außerdem, die Reichweitenbegrenzung der bislang aus Deutschland gelieferten Waffen aufheben. Man müsse der Ukraine die Möglichkeit geben, "kurz hinter der ukrainisch-russischen Grenze militärische Ziele zu bekämpfen, die die zivilen Ziele in der Ukraine angreifen".

Die Ukraine müsse in die Lage versetzt werden, Russland dazu zu bewegen den Krieg aufzugeben. Derzeit sei sie es aber nicht, so Merz: "Nur aus Stärke heraus wird ein Krieg beendet, aus Schwäche dauert er länger." Für die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern gebe es schon jetzt eine Mehrheit im Bundestag, sagte Merz.

Zum Sturz des Assad-Regimes sagte Merz in den "Tagesthemen", hier zeige sich die Schwäche Russlands. Das Wichtigste sei nun, "dass wir Kontakt aufnehmen mit der Türkei und die Lage dort gemeinsam analysieren und dann auch gemeinsame Schlussfolgerungen daraus ziehen, bis hin zu den Flüchtlingsfragen, von denen die Türkei mindestens genauso stark betroffen ist wie wir".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 09.12.2024 - 20:02 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung