Dienstag, 29. September 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Biontech-Standorte offenbar vor dem Aus
Bilger kündigt weitere Ausnahmen vom Sonntagsfahrverbot für Lkw an
Viele Beschäftigte mit Einwanderungsgeschichte in Mangelberufen
Dax gibt leicht nach - Anleihen legen weiter zu
Dax bleibt am Mittag zurückhaltend - KI-Ernüchterung an den Börsen
Dax startet verhalten - Impulse zur Wochenmitte erwartet
Amthor lässt Strandkorb wieder abtransportieren
Weniger Drittmitteleinnahmen je Universitätsprofessur
SPD mahnt Union zu mehr Fingerspitzengefühl bei Personalien
Kreml stellt russisches Metro-Geschäft unter eigene Verwaltung

Newsticker

06:32Bilger kündigt weitere Ausnahmen vom Sonntagsfahrverbot für Lkw an
05:00Steinmeier kann militärische Ehren nicht am Amtssitz abhalten
01:00Papier beklagt Lücke im Grundgesetz bei Einbürgerungen
01:00Klöckner droht AfD und Linke mit Fraktions-Rauswurf
00:05Mehrheit der Deutschen lehnt Enteignungen gegen hohe Mieten ab
00:03VdK begrüßt Linnemanns Vorschläge zur Pflegereform
00:03SPD fordert fairen Finanzausgleich in der Pflegereform
00:00Wirtschaftsweise Grimm fordert Umbau der Pflegeversicherung
00:00Grüne: Pflege-Darlehen reicht nicht aus
00:00EU-Innenminister prüfen Ausnahmen beim Zugang zu Asylverfahren
22:31US-Börsen gehen vor Anleihe-Renditen in die Knie
22:25Mansour: Berliner Polizei braucht mehr Unterstützung statt Kritik
20:22Linke mahnt Schleswig-Holsteins Innenministerin Finke ab
19:14Bartsch wehrt sich gegen Brandmauer zu den Linken
17:54Grüne werfen Spahn mangelndes Anstandsgefühl vor

Börse

Zum Wochenstart hat der Dax leicht nachgegeben. Zum Xetra-Handelsschluss standen 25.374 Punkte auf der Anzeigetafel im Frankfurter Börsensaal, das waren 0,1 Prozent weniger als bei Freitagsschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Importpreise im September gesunken


Container (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Importpreise in Deutschland sind im September 2024 um 1,3 Prozent niedriger gewesen als im Vorjahresmonat. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mitteilte, sanken die Einfuhrpreise gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent. Im August hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei +0,2 Prozent gelegen, im Juli bei +0,9 Prozent.

Die Exportpreise lagen unterdessen im September 2024 um 0,4 Prozent über dem Stand von September 2023. Im August und Juli hatte die Jahresveränderungsrate jeweils bei +0,8 Prozent gelegen.

Gegenüber dem Vormonat August sanken die Exportpreise um 0,1 Prozent.

Den größten Einfluss auf die Gesamtentwicklung der Importpreise im September hatte der Rückgang der Energiepreise um 16,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Einfuhr von Erdöl war 19,9 Prozent günstiger als im Vorjahresmonat (-8,7 Prozent gegenüber August). Diesel war im Vorjahresvergleich 34,2 Prozent günstiger (-8,8 Prozent gegenüber August) und die Importpreise für Motorenbenzin sanken um 30,9 Prozent (-9,9 Prozent gegenüber August 2024). Die Einfuhrpreise von Erdgas sanken gegenüber September 2023 um 5,6 Prozent, gegenüber August stiegen sie allerdings um 2,4 Prozent. Elektrischer Strom war 22,2 Prozent günstiger als im Vorjahresmonat und 4,0 Prozent günstiger als im August.

Ohne Berücksichtigung der Energiepreise waren die Importpreise im September 2024 um 0,6 Prozent höher als im September 2023. Gegenüber August blieben sie unverändert. Lässt man nur Erdöl und Mineralölerzeugnisse außer Betracht, stieg der Importpreisindex um 0,2 Prozent gegenüber dem Stand des Vorjahres (unverändert gegenüber August).

Die Importpreise für Konsumgüter stiegen im September um 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat (+0,1 Prozent gegenüber August). Gebrauchsgüter verteuerten sich gegenüber September 2023 leicht um 0,4 Prozent (-0,3 Prozent gegenüber August), der Import von Verbrauchsgütern war 2,4 Prozent teurer als im September 2023 (+0,1 Prozent gegenüber August).

Bei den Verbrauchsgütern musste insbesondere für Nahrungsmittel mit +6,5 Prozent mehr bezahlt werden als im September 2023. Geflügelfleisch war im Import 8,4 Prozent teurer als im Vorjahresmonat, Rindfleisch verteuerte sich um 5,7 Prozent.

Die Preise für importierte landwirtschaftliche Güter verteuerten sich zum Vorjahr um 7,3 Prozent. Insbesondere Rohkakao (+107,8 Prozent) war deutlich teurer als vor einem Jahr, gegenüber dem Vormonat sanken die Preise für Rohkakao jedoch um 5,0 Prozent. Die Preise für Rohkaffee waren um 37,3 Prozent höher als im September 2023 und stiegen auch im Vormonatsvergleich (+2,2 Prozent). Avocados waren 35,9 Prozent teurer als im September 2023. Dagegen waren unter anderem Zwiebeln (-41,6 Prozent) und lebende Schweine (-13,7 Prozent) preiswerter als vor einem Jahr.

Die Preise für Vorleistungsgüter sanken im Vorjahresvergleich um 0,4 Prozent. Gegenüber dem Vormonat sanken die Preise um 0,3 Prozent. Die Preise für Investitionsgüter sanken gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent und gegenüber dem Vormonat August um 0,1 Prozent.

Bei den Vorleistungsgütern waren unter anderem Akkus und Batterien (-5,2 Prozent) sowie Eisen, Stahl und Ferrolegierungen (-3,6 Prozent) preiswerter als ein Jahr zuvor, während beispielsweise Nicht-Eisen-Metalle und deren Halbzeug (+6,5 Prozent) teurer waren.

Bei den Investitionsgütern waren insbesondere Kraftwagen und Kraftwagenmotoren um 2,5 Prozent teurer, während Elektronische Bauelemente im Vorjahresvergleich um 6,3 Prozent billiger importiert wurden.

Bei der Ausfuhr hatten im September die Preissteigerungen bei Investitionsgütern den größten Einfluss auf die Preisentwicklung, so die Statistiker weiter. Diese verteuerten sich gegenüber September 2023 um 1,5 Prozent (+0,1 Prozent gegenüber August). Einen wesentlichen Einfluss hatten hier die gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Preise für Kraftwagen und Kraftwagenteile (+2,0 Prozent) sowie für Maschinen (+1,8 Prozent).

Exportierte Konsumgüter wurden im Vergleich zu September 2023 um 2,5 Prozent teurer. Während Gebrauchsgüter im Vorjahresvergleich nur um 1,0 Prozent teurer waren, lagen die Preise für Verbrauchsgüter 2,8 Prozent über denen von September 2023.

Energieexporte waren 21,3 Prozent billiger als im Vorjahresmonat (-2,0 Prozent gegenüber August). Erheblich günstiger im Vorjahresvergleich waren Mineralölerzeugnisse (-23,7 Prozent) und Erdgas (-18,7 Prozent). Während gegenüber dem Vormonat August 2024 die Preise für Mineralölerzeugnisse sanken (-5,6 Prozent), wurde Erdgas teurer exportiert (+3,1 Prozent).

Auch der Export landwirtschaftlicher Güter war im Vergleich preiswerter (-2,2 Prozent gegenüber September 2023 und -2,9 Prozent gegenüber August). Die Preise für exportierte Vorleistungsgüter blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert. Gegenüber dem Vormonat sanken sie leicht um 0,2 Prozent.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 31.10.2024 - 08:07 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung