Mittwoch, 14. Oktober 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Gutachten: Geplante Bundeswohnungsbaugesellschaft droht zu scheitern
Dax lässt geringfügig nach - Symrise-Aktien gefragt
Ärzte: Papst Leo XIV. hat Lungenkrebs
Altersprüfung: Prien legt Eckpunkte für Kinderschutz im Netz vor
Sachsen-Anhalt: CDU-Fraktion will bei MP-Wahl Plenum verlassen
Grüne und SPD in Berlin unterbrechen Sondierungen mit Linken
CL: Leipzig schlägt Eindhoven - Remis zwischen Viking und Bayern
Ukraine-Botschafter kritisiert Antrag von AfD und BSW scharf
Großhandelspreise steigen so schnell wie seit 2023 nicht
Bundeskabinett bringt Zuckergetränkesteuer auf den Weg

Newsticker

14:34Bericht: Panzerbauer KNDS vor Wandel zum Staatskonzern
14:33US-Inflationsrate klettert im September auf 3,7 Prozent
14:32++ EILMELDUNG ++ US-Inflationsrate im September bei 3,7 Prozent
14:29Lufthansa setzt sich im Bieterrennen um Fluggesellschaft Tap durch
14:22Bundeswehr-Skandal in Weißenfels weitet sich aus
14:15Schweitzer als Arbeitsminister vereidigt
13:46Wagenknecht sieht Ende der "Brandmauer" in Sachsen-Anhalt
13:30Festnahme nach Brand in Bochum mit drei Toten
13:19Landtag Sachsen-Anhalt stimmt für AfD-BSW-Antrag zu Ukraine-Krieg
12:59Grüne Mitte fordern neue Koalitionsoptionen in Berlin
12:35Reichinnek kritisiert geplante Zuckersteuer als Belastung
12:31Dax am Mittag weiter freundlich - US-Inflationsdaten erwartet
12:14DAK bezweifelt Zeitplan der Pflegekommission
12:12GKV-Chef drängt bei Pflegekommission auf schnelle Gesetzgebung
11:09Bundeskabinett bringt Zuckergetränkesteuer auf den Weg

Börse

Der Dax hat sich am Mittwoch nach einem bereits freundlichen Start bis zum Mittag weiterhin im grünen Bereich gehalten. Gegen 12:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 25.400 Punkten berechnet, ein Plus von 0,6 Prozent im Vergleich zum Schlussniveau des vorherigen Handelstags. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Verkehrsminister nennt Bahnbilanz "nicht befriedigend"


ICE 1 (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Nach der Veröffentlichung der Halbjahresbilanz der Deutschen Bahn hat Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) die betriebliche und wirtschaftliche Leistung des Unternehmens als "nicht befriedigend" bezeichnet.

"Die Bilanzzahlen zeigen den dringenden Handlungsbedarf", sagte er am Donnerstag. Das Sanierungsprogramm bei der Schieneninfrastruktur sei "unumgänglich". Man müsse das Netz schnellstmöglich in einen Zustand versetzen, der der hohen Nachfrage sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr gerecht werde.

Der Bund habe die finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt, so Wissing.

Mit dem novellierten Bundesschienenwegeausbaugesetz habe man auch die notwendige gesetzliche Grundlage für die Generalsanierung des Bahnnetzes geschaffen. Wissing sieht sich selbst damit nicht mehr in der Verantwortung, er sagte, dass von politischer Seite die "Kehrtwende eingeleitet" worden sei. "Jetzt ist es an der DB Infrago AG, den Investitionshochlauf wirksam umzusetzen, damit die Schieneninfrastruktur wieder leistungsfähig wird", fügte er hinzu.

Noch deutlich negativer wurde die Bahnbilanz von der Union aufgenommen - sie forderte den Rauswurf des Managements. "Der Erfolg von Konzernchef Richard Lutz ist ausgeblieben", sagte Unionsfraktionsvize Ulrich Lange (CSU) der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe). "Das Management des DB-Konzerns muss ausgetauscht und die Bahn komplett neu aufgestellt werden."

Lange nannte das Halbjahresergebnis eine "Bilanz des Scheiterns". Der Verkehrsexperte ergänzte: "Verluste in Milliardenhöhe, explodierende Schulden und ein historischer Tiefpunkt bei der Pünktlichkeit belegen: Die DB ist strukturell überfordert und notorisch überlastet."

Notwendig sei eine massive Verschlankung des Konzerns. Dazu müssten der Infrastruktur- und der Transportbereich voneinander getrennt werden, so Lange. "Die Holding der DB und ihre unzähligen Beteiligungen und Tochtergesellschaften werden aufgelöst. Die DB soll sich um den Verkehr auf der Schiene in Deutschland kümmern." Zugverspätungen und Ausfälle müssten die Ausnahme werden "und nicht wie bisher die Regel", sagte der CSU-Politiker.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 25.07.2024 - 11:54 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung