Sonntag, 08. November 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Union prüft Ausweitung der Alkopop-Steuer für Haushalt 2027
Bericht: Führendes Hells-Angels-Mitglied in Hamburg festgenommen
SoVD rät zur Prüfung des Pflegegrads
Fünf Tote und mehrere Verletzte nach Schüssen in Krakau
Paraguay: Pena des Amtes enthoben - Alliana neuer Präsident
Pistorius will Kampfjet-Entscheidung bis Ende März 2027
Trump weist Justizministerium zu Untersuchungen gegen Demokraten an
Giffey warnt vor Finanzierungsproblemen für Berlin
Mau glaubt nicht an schnelles Verschwinden der AfD
Neubauer verteidigt Wut der Generation Z

Newsticker

05:00Litauen fürchtet imperialistische Bestrebungen Russlands
05:00Union und SPD streiten über Senkung der Grundsicherung
01:00Lauterbach verteidigt Vorgehen von Merz bei Steinmeier-Nachfolge
01:00Pistorius will Nationalsymbole nicht Rechtsextremen überlassen
01:00Richterbund fürchtet KI-erzeugte Klagewelle
01:00Pistorius nennt Koalition mit Linken in Berlin "nicht vorstellbar"
01:00Jeder Zehnte folgt Gesundheitsempfehlung von Krankenkassen
01:00Linke will Verbot von Energiesperren im Winter
00:00Sondervermögen: Gelder für Bildung bislang kaum abgerufen
22:442. Bundesliga: Hertha gewinnt gegen Wolfsburg
22:34Krakau: Polizei findet drei Leichen in Wohnung von Tatverdächtigem
22:18Israel: Herzog beauftragt Eizenkot mit Regierungsbildung
21:58Formel-1-Quali in Sao Paulo: Norris holt sich die Pole
21:48Schüsse in Krakau: Minister sieht Hinweise auf rechtsextremes Motiv
20:28Bundesliga: Stuttgart schlägt Bremen

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax kräftig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.820 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,9 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start baute der Dax am Vormittag seine Verluste aus und verharrte anschließend auf diesem Niveau. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Verkehrsminister nennt Bahnbilanz "nicht befriedigend"


ICE 1 (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Nach der Veröffentlichung der Halbjahresbilanz der Deutschen Bahn hat Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) die betriebliche und wirtschaftliche Leistung des Unternehmens als "nicht befriedigend" bezeichnet.

"Die Bilanzzahlen zeigen den dringenden Handlungsbedarf", sagte er am Donnerstag. Das Sanierungsprogramm bei der Schieneninfrastruktur sei "unumgänglich". Man müsse das Netz schnellstmöglich in einen Zustand versetzen, der der hohen Nachfrage sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr gerecht werde.

Der Bund habe die finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt, so Wissing.

Mit dem novellierten Bundesschienenwegeausbaugesetz habe man auch die notwendige gesetzliche Grundlage für die Generalsanierung des Bahnnetzes geschaffen. Wissing sieht sich selbst damit nicht mehr in der Verantwortung, er sagte, dass von politischer Seite die "Kehrtwende eingeleitet" worden sei. "Jetzt ist es an der DB Infrago AG, den Investitionshochlauf wirksam umzusetzen, damit die Schieneninfrastruktur wieder leistungsfähig wird", fügte er hinzu.

Noch deutlich negativer wurde die Bahnbilanz von der Union aufgenommen - sie forderte den Rauswurf des Managements. "Der Erfolg von Konzernchef Richard Lutz ist ausgeblieben", sagte Unionsfraktionsvize Ulrich Lange (CSU) der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe). "Das Management des DB-Konzerns muss ausgetauscht und die Bahn komplett neu aufgestellt werden."

Lange nannte das Halbjahresergebnis eine "Bilanz des Scheiterns". Der Verkehrsexperte ergänzte: "Verluste in Milliardenhöhe, explodierende Schulden und ein historischer Tiefpunkt bei der Pünktlichkeit belegen: Die DB ist strukturell überfordert und notorisch überlastet."

Notwendig sei eine massive Verschlankung des Konzerns. Dazu müssten der Infrastruktur- und der Transportbereich voneinander getrennt werden, so Lange. "Die Holding der DB und ihre unzähligen Beteiligungen und Tochtergesellschaften werden aufgelöst. Die DB soll sich um den Verkehr auf der Schiene in Deutschland kümmern." Zugverspätungen und Ausfälle müssten die Ausnahme werden "und nicht wie bisher die Regel", sagte der CSU-Politiker.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 25.07.2024 - 11:54 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung