Sonntag, 03. Mai 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

1. Liga: Berlin und Köln mit Remis - Heidenheim verpasst Sieg in München
Rainer fordert komplette Steuerbefreiung für Biokraftstoffe
Ifo-Präsident warnt vor Rezession durch US-Strafzölle
Schwarz-Rot nach einem Jahr unbeliebter als Ampel
Wagenknecht fordert Verzicht auf US-Mittelstreckenraketen
Schalke steigt wieder in die Bundesliga auf
Kubicki will zweistellige Ergebnisse für die FDP
Söder mahnt mehr Tempo in schwarz-roter Koalition an
1. Bundesliga: Leverkusen triumphiert im Topspiel gegen Leipzig
Lottozahlen vom Samstag (02.05.2026)

Newsticker

15:59Wadephul telefoniert mit iranischem Außenminister
15:312. Bundesliga: Magdeburg siegt knapp gegen Hertha
15:13Gefährliche Produkte trotz EU-Warnung auf Online-Marktplätzen
14:05DIW fordert EU-Gegenzölle gegen Trump
14:04Kubicki: Wer gegen mich arbeitet, arbeitet gegen FDP-Erfolg
12:50EU-Staatsanwaltschaft drängt Ungarn zu rascher Korruptionsaufarbeitung
12:49Bas: Viele sind genervt vom Koalitionsstreit
10:02Kinderpsychologin fordert Regulierung von Social Media
08:30Union sorgt sich um Handlungsfähigkeit der Koalition
08:18Söder pocht auf Einhaltung der Schuldenbremse
01:00Rainer fordert komplette Steuerbefreiung für Biokraftstoffe
01:00Wagenknecht fordert Verzicht auf US-Mittelstreckenraketen
00:00Heusgen kritisiert Trump scharf wegen Truppenabzug
00:00Kubicki will zweistellige Ergebnisse für die FDP
00:00Söder mahnt mehr Tempo in schwarz-roter Koalition an

Börse

Am Donnerstag hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.292 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start drehte der Dax am Mittwoch ins Plus und baute im weiteren Verlauf seine Zugewinne aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Werteunion gründet sich als Partei auf Rheinschiff bei Bonn


Werte-Union (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Werteunion von Ex-Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen wandelt sich von einem eingetragenen Verein in eine Partei. Die Gründungsversammlung mit ungefähr vierzig Teilnehmern soll auf einem Ausflugsschiff bei Bonn stattfinden, meldeten am Samstag verschiedene Medien.

Vorsitzender der neuen Partei soll dem Vernehmen nach Maaßen werden. Mit dem Gründungsort Bonn wolle die Partei ausdrücklich an die Traditionen der Bonner Republik anknüpfen, hieß es im Vorfeld.

Das Portal "Nius", dem eine gewisse Nähe zur Werteunion nachgesagt wird, zitierte aus dem elfseitigen Gründungsprogramm der Partei: "Die Werteunion ist eine freiheitlich-konservative Partei. Sie setzt sich für ein rechtsstaatliches und demokratisches Deutschland ein, das von der Menschenwürde und der Freiheit seiner Bürger ausgeht."

Weiter heißt es: "Der Mensch wird als Wesen verstanden, das zu Einsicht, moralischer Verantwortung und sozialem Handeln in Gemeinschaft fähig ist. Der Staat hat nach innen die Aufgabe, die Freiheit seiner Bürger in der Gesellschaft zu ermöglichen und zu bewahren. Die Bürger sollen selbst entscheiden, wie sie leben wollen. Nach außen hat der Staat die Selbstbestimmung und Freiheitlichkeit der Gesellschaft zu schützen und ein friedvolles Miteinander in Staatengemeinschaft zu fördern."

Die Werteunion bezieht sich in ihrem Gründungsprogramm ausdrücklich auf die Unionsparteien CDU und CSU, in deren Nachfolge man sich sieht. Wörtlich heißt über das Selbstverständnis, man nehme in Anspruch, "die ideelle und programmatische Nachfolgerin der klassischen Unionsparteien zu sein und die Werte, die Deutschland stark gemacht haben, zu vertreten. Wir stehen zu unserer Heimat und ihren Traditionen. Dabei geht es nicht um ein reaktionäres Zurückfallen in eine verlorene Vergangenheit, sondern darum, dass wir mit christlichen und freiheitlichen Werten als unsere Werkzeuge die Probleme von heute und von morgen lösen."

Bei den konkreten Programmpunkten will sich die Werteunion für eine Amtszeitbegrenzung von Kanzlern und Ministerpräsidenten einsetzen: "Wir wollen, dass Menschen mit Berufserfahrung Verantwortung übernehmen und nicht reine Berufspolitiker. Qualität und nicht Quoten sollen über die Besetzung von Positionen entscheiden."

Weiter heißt es im Gründungstext: "Die Werteunion setzt sich für eine Stärkung der freiheitlichen Demokratie und für ein Zurückdrängen des `Wokismus` und anderer Ideologien ein, die die freiheitliche Gesellschaft und ihren Zusammenhalt beschädigen. Ein Zwang oder Druck zur Anwendung von Gendersprache und Genderideologie haben in staatlichen Einrichtungen, im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und in (Hoch-)Schulen nichts zu suchen."

Und zum öffentliche-rechtlichem Rundfunk selbst heißt es: "Die Werteunion bezweifelt, ob der öffentlich-rechtliche Rundfunk mit seinen verkrusteten Strukturen im angestrebten Sinne reformierbar ist. Er muss jedenfalls in der bestehenden Form abgeschafft und im Rahmen der Grundversorgung mit deutlich niedrigeren Gebühren neu aufgesetzt werden."

Zur Familienpolitik schreibt die neue Partei: "Die Familie ist die Keimzelle und der Kern unserer Gesellschaft. Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz des Staates, aber auch Alleinerziehende müssen angemessene Unterstützung erhalten. Wir brauchen eine erkennbare Willkommenskultur für Kinder. Kinder müssen vor allem in Kitas und Schulen vor Frühsexualisierung und Genderideologie geschützt werden."

Zur Migrationspolitik heißt es: "Das Asylrecht für politisch Verfolgte ist gerade für uns Deutsche eine wichtige gesellschaftliche und völkerrechtliche Errungenschaft. Es muss aber auch vor der unberechtigten massenhaften Inanspruchnahme und Gewährung geschützt werden, die zur Destabilisierung der Demokratie und zu enormen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Schäden führte und führt."

Und auch mit der Klimapolitik setzt sich die Werteunion auseinander: "Das Ziel der `Klimaneutralität` bis 2050, das sich die EU im Rahmen des `Green Deal` gesetzt hat, ist aus ökonomischer Sicht aufgrund der damit verbundenen gewaltigen Kosten völlig unverhältnismäßig und auch aus ökologischer Sicht zweifelhaft. Eine weitere Reduzierung des Kohlendioxidanteils durch Deutschland wird keine messbaren Auswirkungen auf den Klimawandel haben, aber zur Zerstörung oder Abwanderung unserer Industrien und zur Verarmung von Teilen der deutschen Bevölkerung führen." Grundsätzlich müsse der Grundsatz gelten, "dass der Staat für den Menschen da ist - und nicht der Mensch für den Staat."

Der bisherige Verein Werteunion hat nach eigenen Angaben derzeit rund 10.000 Mitglieder bzw. Antragsteller. Wie viele davon auch in die Partei eintreten, ist noch völlig offen. In Umfragen wird die Werteunion derzeit meistens noch nicht ausgewiesen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 17.02.2024 - 11:44 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung