Donnerstag, 16. Juli 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Studie: Gesündere Ernährung ist Schlüssel zu weltweiter Agrarwende
FDP kritisiert Merz` Reformpläne als unzureichend
Deutsche Außenpolitiker verteidigen Rückbau des Orbán-Systems
Lottozahlen vom Mittwoch (15.07.2026)
Frankreichs Nationalversammlung billigt Sterbehilfegesetz
ProSiebenSat.1 plant neuen Free-TV-Sender
Argentinien zieht ins WM-Finale ein
Moderator Thadeusz verteidigt Kulturstaatsminister Weimer
Ukrainischer Verteidigungsminister verliert Posten
Streit um Zitatfreigabe - "Westfalenpost" widerspricht Merz

Newsticker

14:08Hitzewelle kostet deutsche Wirtschaft mindestens 6,3 Milliarden Euro
13:21Bundeswehr-Digitalfunk: Unter 1.000 von 16.000 Fahrzeugen umgerüstet
13:07SED-Opferbeauftragte kritisiert Singen der DDR-Hymne
12:57Familienministerium lehnt Änderung des Leihmutterschaftsrechts ab
12:48SPD und Grüne kritisieren Merz-Aussage zu Unterhaltsvorschuss
12:46Bundesregierung plant Maßnahmenpaket gegen Steuerbetrug
12:38Dax rutscht tiefer ins Minus - Siemens-Healthineers-Aktien gefragt
12:20Lufthansa baut Flugverbindungen in die Golfregion wieder aus
12:10Befragung: Jeder vierte Student lebt bei den Eltern
11:00Prien wirbt in Brüssel für gemeinsame Kinderschutzregeln im Netz
10:59Algerien: Eltern von inhaftiertem Journalisten bitten Merz um Hilfe
10:35Kipping will schärferes Vorgehen gegen säumige Unterhaltszahler
10:18Bericht: VW-Aufsichtsrat vertagt Entscheidung über Arbeitsdirektor
10:03Umweltschutzbranche verliert erstmals seit Jahren an Umsatz
09:36Dax startet leicht im Minus - Nahost-Spannungen drücken Stimmung

Börse

Der Dax hat am Donnerstag bis zum Mittag seine anfänglichen Verluste weiter ausgebaut. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.848 Punkten berechnet, 0,6 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Regierung will Wirtschaftsförderung auf grüne Technologien ausrichten


Olaf Scholz am 10.09.2023 / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Bundesregierung schafft neue Möglichkeiten, über Programme für die regionale Wirtschaft grüne Technologien zu fördern. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne), Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) und die Wirtschaftsminister der Länder beschlossen am Dienstag, dass mit dem wichtigsten Instrument regionaler Struktur- und Wirtschaftsförderung künftig vermehrt grüne Technologien wie Elektrolyseure, Solaranlagen und Windanlagen gefördert werden können, wie die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben) berichten. Dabei geht um die jeweils zur Hälfte vom Bund und von den Ländern finanzierten Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW), mit der strukturschwache Regionen unterstützt werden.

2022 flossen 92 Prozent der verfügbaren fast 700 Millionen Euro ab. "Unser Ziel war und ist es, die GRW zu einem modernen, das heißt zielgerichteten Instrument zur Förderung und Beschleunigung regionaler Transformationsprozesse zu machen", sagte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck den Funke-Zeitungen. Die GRW soll deshalb präziser auf die grüne Transformation hin ausgerichtet werden: Grundlage dafür ist ein neuer EU-Rahmen für die Förderung von Klima-Technologien (das "Temporary Crisis and Transition Framework"), den die Bundesregierung in deutsches Recht überführt hat als "BKR-Bundesregelung Transformationstechnologien". Die regionale Wirtschaftsförderung ist der erste große Fördertopf, bei der die neue Bundesregelung zur Anwendung kommt. Gefördert werden können laut Bundeswirtschaftsministerium damit jetzt auch Ausrüstung und Schlüsselkomponenten, die für den Übergang hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft von strategischer Bedeutung sind. Konkret bedeutet das etwa Solarpaneele, Batteriezellen, Windturbinen, Wärmepumpen oder Elektrolyseure. "Wir richten die GRW nochmal stärker auf Transformationstechnologien aus", sagte Habeck. "Vor allem soll so auch der Aufbau und Ausbau von Produktionskapazitäten für solche Technologien stärker gefördert werden können." Schon im vergangenen Jahr war die Gemeinschaftsaufgabe reformiert worden. Unter anderem wurde damals festgelegt, dass nicht mehr die Schaffung und der Erhalt von Arbeitsplätzen allein Ziel des Programms ist, sondern auch der Ausgleich von Standortnachteilen und die Beschleunigung des Wandels hin zur Klimaneutralität. Außerdem wurde eine bis dahin bestehende Regel gekippt, nach der nur Unternehmen gefördert werden konnten, die ihre Produkte überregional verkaufen. Bis dahin sei die GRW auf überregionale Unternehmen ausgerichtet gewesen, sagte Habeck. "Jetzt stärken wir auch regionale Wertschöpfungsketten." Habeck sieht in der regionalen Wirtschaftsförderung auch ein Instrument, um den gesellschaftlichen Frieden zu wahren. Die Regionen Deutschlands stünden vor enormen Veränderungen, sagte er. "Der Übergang zur Klimaneutralität, die große Frage der demografischen Entwicklungen verbunden mit dem Thema Fachkräfte und die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts vor Ort - all das sind große Aufgaben und die können wir nur gemeinsam bewältigen. Und das ist umso wichtiger, als der Populismus stärker wird."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 13.09.2023 - 01:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung