Dienstag, 02. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

FDP-Präsidiumsmitglied Teutrine ruft Strack-Zimmermann zur Ordnung
Telekom plant doppelte Leistung für KI-Rechenzentrum in München
Wohnungswirtschaft warnt vor Minusrekord am Bau
IAB-Direktor warnt vor Ende des Acht-Stunden-Tags
Bosch schließt Forschungsstandorte in Israel
GIZ untersucht mögliche Betrugsfälle bei Projekten im Jemen
Australien will stärker gegen Chinas Einfluss im Pazifik vorgehen
Wildberger fordert europäisches KI-Spitzenmodell
ABB-Präsident warnt vor Zuwanderungsdeckel in der Schweiz
Verhandlungsstopp des Iran zieht Dax zum Wochenstart ins Minus

Newsticker

09:57Zahl der Erwerbstätigen sinkt - Arbeitszeit steigt
09:39SPD droht mit Blockade bei GKV-Reform
09:33Dax startet freundlich 25.000er-Marke bleibt umkämpft
08:56SPD gegen Verlängerung des Tankrabatts
08:10Durchschnittsgröße der Deutschen stagniert - Gewicht steigt leicht
07:37Materialknappheit in der Industrie verschärft sich
07:12Bundesarbeitsministerin fordert Digitalsteuer
06:45Neue russische Angriffswelle auf ukrainische Städte
06:15FDP-Präsidiumsmitglied widerspricht Kubicki in Brandmauer-Frage
05:00IG Metall fordert Verhandlungen über Thyssenkrupp-Stahlausgliederung
04:00Verfassungsschützer kritisiert AfD-Reise nach Russland
00:00AfD schließt Bündnisse mit BSW im Osten nicht aus
00:00Röwekamp kritisiert Pistorius wegen Wehrdienst-Regelung
00:00Warken will Pflegeausgaben stärker auf Prävention ausrichten
00:00Zahl der Asylanträge im Mai auf 13-Jahrestief gesunken

Börse

Der Dax ist am Dienstag mit Kursgewinnen in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.220 Punkten berechnet und damit 0,9 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Infineon, die Deutsche Post und Siemens, am Ende Bayer, Rheinmetall und die Hannover Rück. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

DGB fürchtet dauerhaften Fachkräfteverlust in Baubranche


Bauarbeiter / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fürchtet, dass die aktuell aufziehende Krise am Bau zu einem dauerhaften Verlust an Fachkräften und Kapazitäten führen könnte, und fordert die Bundesregierung zum Gegensteuern auf. "Weil sich die private Wohnungswirtschaft zunehmend aus dem Wohnungsbau zurückzieht, drohen Kurzarbeit und Entlassungen auf dem Bau - und das trotz des enormen Neubaubedarfs", sagte DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Es wäre ein "Desaster", wenn jetzt wichtige Baukapazitäten verloren gingen, die dringend für den Neubau preisgünstiger Wohnungen gebraucht würden.

"Um diese absurde Situation zu verhindern, muss die öffentliche Hand jetzt zügig gegensteuern und ihre Investitionen hochfahren", sagte er. In einem Positionspapier fordert der DGB, frei werdende Kapazitäten durch den Rückgang der privatwirtschaftlichen Baunachfrage zu nutzen, um den dringend nötigen Bau von preisgebundenen Wohnungen voranzubringen. "Dadurch werden die Baukapazitäten erhalten und langfristig weiter ausgebaut", heißt es in dem Papier, über das die RND-Zeitungen berichten. Der DGB schlägt einen Sechs-Punkte-Plan vor, um auf die aktuelle Situation zu reagieren. So solle die Bundesregierung einen Beteiligungsfonds auflegen, um die Eigenkapitalbasis kommunaler und landeseigener Wohnungsunternehmen zu stärken. "Eine höhere Eigenkapitalquote verbessert die Finanzierungsbedingungen an den Finanzmärkten und wird den Bau von mietpreisgebundenen und preisgünstigen öffentlichen Wohnungen ankurbeln", heißt es in dem DGB-Papier. Außerdem fordern die Gewerkschafter eine deutliche Aufstockung der Gelder für den sozialen Wohnungsbau sowie die schnelle Einführung der neuen Wohngemeinnützigkeit, die im Koalitionsvertrag angekündigt worden war. Darüber hinaus schlägt der Gewerkschaftsbund ein preislimitiertes Vorkaufsrecht für Kommunen, mehr Rechte für Städte und Gemeinden bei der Steuerung der Bautätigkeit sowie eine Beschleunigung der Planungs- und Genehmigungsprozesse vor. "Nachdem die Bundesregierung ihr Neubauziel verfehlt, sollten nun alle Anstrengungen dem Ziel dienen, 100.000 Sozialwohnungen jährlich zu bauen", forderte Körzell. "Mehr Fördergelder, ein geeigneter rechtlicher Rahmen und eine nachhaltige Bodenpolitik sind notwendig, um die Weichen für dieses Ziel zu stellen. Die Ampel muss es nur wollen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 08.02.2023 - 06:12 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung