Dienstag, 05. Mai 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

63-Jährige und 77-Jähriger sterben bei Amokfahrt in Leipzig
Wero-Initiative kritisiert EZB-Pläne für digitalen Euro
Polizei: 33-jähriger Deutscher fuhr in Leipzig in Menschenmenge
Schneider widerspricht Reiche in Energiepolitik
Umfrage: 76 Prozent für stärkere Besteuerung sehr hoher Einkommen
ADAC: April teuerster Tankmonat aller Zeiten
Kanzleramtschef pocht auf späteren Renteneintritt
Dax legt zu Handelsbeginn zu
CDU-Wirtschaftsrat drängt auf mehr Tempo bei Staatsmodernisierung
Monopolkommission kritisiert EU-Pläne für Unternehmensfusionen

Newsticker

14:13Wiese plädiert für Verzicht auf Diätenerhöhung
14:08Forsa: AfD weiter klar vor Union
13:43Großer Andrang bei Gedenkandacht in Leipzig nach Amokfahrt
13:31SPD will Koalition fortsetzen - "Freuen uns auf die drei Jahre"
12:40Dax legt weiter zu - Unicredit-Angebot für Commerzbank im Blick
12:12Wagenknecht fordert Rücktritt der Bundesregierung
11:57Merz verliert weiter an Zustimmung
11:56WHO: Hantavirus auf Schiff wurde von Mensch zu Mensch übertragen
11:32Ein Jahr nach Start nur noch 11 Prozent mit Regierung zufrieden
10:40Neuer Rekordwert bei Firmenpleiten
10:01Amthor: Bürokratieabbau hat oberste Priorität
09:58Dax legt zu Handelsbeginn zu
09:52Bahn fordert von Fahrgästen mehr Respekt
08:03Google will KI-Modell für Apple bauen
07:39Politico-Journalist von Fraktionsparty geworfen

Börse

Der Dax hat am Dienstagmittag seinen Erholungskurs fortgesetzt und die Vortagesverluste fast komplett ausgeglichen. Um 12:30 Uhr stand der Index bei 24.255 Punkten und damit 1,1 Prozent höher als am Montagnachmittag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

DGB fürchtet dauerhaften Fachkräfteverlust in Baubranche


Bauarbeiter / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fürchtet, dass die aktuell aufziehende Krise am Bau zu einem dauerhaften Verlust an Fachkräften und Kapazitäten führen könnte, und fordert die Bundesregierung zum Gegensteuern auf. "Weil sich die private Wohnungswirtschaft zunehmend aus dem Wohnungsbau zurückzieht, drohen Kurzarbeit und Entlassungen auf dem Bau - und das trotz des enormen Neubaubedarfs", sagte DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Es wäre ein "Desaster", wenn jetzt wichtige Baukapazitäten verloren gingen, die dringend für den Neubau preisgünstiger Wohnungen gebraucht würden.

"Um diese absurde Situation zu verhindern, muss die öffentliche Hand jetzt zügig gegensteuern und ihre Investitionen hochfahren", sagte er. In einem Positionspapier fordert der DGB, frei werdende Kapazitäten durch den Rückgang der privatwirtschaftlichen Baunachfrage zu nutzen, um den dringend nötigen Bau von preisgebundenen Wohnungen voranzubringen. "Dadurch werden die Baukapazitäten erhalten und langfristig weiter ausgebaut", heißt es in dem Papier, über das die RND-Zeitungen berichten. Der DGB schlägt einen Sechs-Punkte-Plan vor, um auf die aktuelle Situation zu reagieren. So solle die Bundesregierung einen Beteiligungsfonds auflegen, um die Eigenkapitalbasis kommunaler und landeseigener Wohnungsunternehmen zu stärken. "Eine höhere Eigenkapitalquote verbessert die Finanzierungsbedingungen an den Finanzmärkten und wird den Bau von mietpreisgebundenen und preisgünstigen öffentlichen Wohnungen ankurbeln", heißt es in dem DGB-Papier. Außerdem fordern die Gewerkschafter eine deutliche Aufstockung der Gelder für den sozialen Wohnungsbau sowie die schnelle Einführung der neuen Wohngemeinnützigkeit, die im Koalitionsvertrag angekündigt worden war. Darüber hinaus schlägt der Gewerkschaftsbund ein preislimitiertes Vorkaufsrecht für Kommunen, mehr Rechte für Städte und Gemeinden bei der Steuerung der Bautätigkeit sowie eine Beschleunigung der Planungs- und Genehmigungsprozesse vor. "Nachdem die Bundesregierung ihr Neubauziel verfehlt, sollten nun alle Anstrengungen dem Ziel dienen, 100.000 Sozialwohnungen jährlich zu bauen", forderte Körzell. "Mehr Fördergelder, ein geeigneter rechtlicher Rahmen und eine nachhaltige Bodenpolitik sind notwendig, um die Weichen für dieses Ziel zu stellen. Die Ampel muss es nur wollen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 08.02.2023 - 06:12 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung