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Der Dax ist am Dienstag nach einem bereits schwachen Start bis zum Mittag weiter im roten Bereich geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 25.140 Punkten berechnet, ein Minus von 0,7 Prozent im Vergleich zum Schlussniveau des vorherigen Handelstags. An der Spitze der Kursliste rangierten FMC, Qiagen und Eon, am Ende Siemens, Vonovia und Hochtief. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Forsa: AfD legt zu - Union wieder bei 20 Prozent


Tino Chrupalla und Alice Weidel (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

AfD und Union haben in der vom Meinungsforschungsinstitut Forsa gemessenen Parteipräferenz zugelegt. Mit 27 Prozent (+1 Prozentpunkt) bleibt die AfD weiterhin stärkste Kraft, wie aus dem "Trendbarometer" der Sender RTL und ntv hervorgeht, für das vom 13. bis 19. Oktober insgesamt 2.502 Personen befragt wurden.

Auch die CDU/CSU gewinnt demnach einen Punkt hinzu und erreicht wieder 20 Prozent. Die Grünen bleiben unverändert bei 17 Prozent. SPD und Linke verlieren jeweils einen Prozentpunkt und kommen auf 13 beziehungsweise 11 Prozent.

Die FDP erreicht unverändert vier Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt bei 25 Prozent und damit weiterhin über dem Anteil der Nichtwähler bei der Bundestagswahl 2025 von 17,9 Prozent.

Die Arbeit der Bundesregierung und der Regierungskoalition beschäftigt die Bundesbürger weiterhin am stärksten. 37 Prozent der Befragten nennen sie als eines der wichtigsten Themen. Dahinter folgen mit steigender Tendenz der Krieg in der Ukraine mit 24 Prozent, die wirtschaftliche Lage in Deutschland mit 20 Prozent sowie die Regierungsbildung in den ostdeutschen Bundesländern im Zuge der Landtagswahlen mit 18 Prozent. Rechtsradikalismus wird von zehn Prozent genannt, die Benzinpreise von neun Prozent.

Bei der Frage, welcher Partei die Bundesbürger am ehesten zutrauen, mit den Problemen in Deutschland fertig zu werden, erreicht die AfD in der Umfrage 14 Prozent und liegt damit erneut bei ihrem bisherigen Bestwert. Die CDU/CSU kommt auf neun Prozent. SPD und Grüne erreichen jeweils sechs Prozent, der Linken trauen fünf Prozent politische Kompetenz zu. 57 Prozent der Befragten glauben, dass keine Partei in der Lage ist, die Probleme in Deutschland am besten zu lösen - der höchste Wert seit der Bundestagswahl 2025.

Mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sind unverändert nur elf Prozent der befragten Bundesbürger zufrieden, 87 Prozent hingegen unzufrieden. Damit bleibt die Unzufriedenheit auf dem höchsten für Merz gemessenen Niveau und über dem früheren Tiefstwert seines Vorgängers Olaf Scholz. Auch unter den Anhängern von CDU und CSU überwiegt inzwischen deutlich die Unzufriedenheit: 36 Prozent sind mit der Arbeit des Bundeskanzlers zufrieden, 62 Prozent nicht zufrieden - der bislang schlechteste Wert seiner Kanzlerschaft in der eigenen Anhängerschaft. Bei den SPD-Anhängern sind 86 Prozent unzufrieden, bei den Anhängern der Grünen 92 Prozent und bei Anhängern von Linken und AfD jeweils 98 Prozent.

Eine Mehrheit von 56 Prozent der Bundesbürger geht davon aus, dass die derzeitige Koalition aus CDU/CSU und SPD vor dem Ende der Legislaturperiode Anfang 2029 auseinanderbrechen wird. 40 Prozent der 1.009 am 16. und 19. Oktober von Forsa Befragten rechnen damit, dass die Koalition bis zum regulären Ende hält. Damit hat sich die bereits im Mai vorherrschende Einschätzung weiter verfestigt. Auch unter den Anhängern der Regierungsparteien rechnet ein beträchtlicher Teil mit einem vorzeitigen Ende der Koalition: 39 Prozent der CDU/CSU-Anhänger und 40 Prozent der SPD-Anhänger erwarten einen Bruch vor 2029. Bei den Anhängern der Grünen sind es 47 Prozent, bei der Linken 53 Prozent und bei der AfD 77 Prozent.

Bei der Bewertung der deutschen Unterstützung für die Ukraine zeigt sich ein verändertes Stimmungsbild: 43 Prozent der Bundesbürger sind inzwischen der Meinung, Deutschland unternehme zu viel zur Unterstützung der Ukraine. 41 Prozent halten den Umfang des deutschen Engagements für gerade richtig, zwölf Prozent für zu gering. Zum Vergleich: Im April 2022 waren lediglich 16 Prozent der Ansicht, die Bundesregierung unternehme zu viel zur Unterstützung der Ukraine.

Besonders deutlich sind die Unterschiede zwischen den Parteianhängern. Während jeweils klare Mehrheiten der Anhänger von CDU/CSU (62 Prozent), SPD (63 Prozent) und Grünen (64 Prozent) den Umfang der deutschen Unterstützung für gerade richtig halten, sagen 90 Prozent der AfD-Anhänger, Deutschland tue zu viel für die Ukraine. Auch zwischen Ost und West gibt es deutliche Unterschiede: Im Osten halten 65 Prozent die Unterstützung für zu umfangreich, im Westen 40 Prozent.

Die Erwartungen an die wirtschaftliche Entwicklung bleiben mehrheitlich pessimistisch. 18 Prozent der befragten Bundesbürger rechnen mit einer Verbesserung der wirtschaftlichen Verhältnisse in Deutschland, 63 Prozent erwarten eine Verschlechterung. Weitere 18 Prozent gehen davon aus, dass die wirtschaftliche Lage unverändert bleibt. Der daraus errechnete Index liegt bei minus 45 Punkten und damit einen Punkt unter dem Wert der Vorwoche.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 20.10.2026 - 14:32 Uhr

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