Freitag, 09. Oktober 2026
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Der Dax ist am Freitag nach einem bereits freundlichen Start in den Handelstag bis zum Mittag weiter im grünen Bereich geblieben. Gegen 12:40 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.037 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Plus von 0,9 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
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Bundesregierung hebt Wirtschaftsprognose deutlich an
Die Bundesregierung hebt ihre Wirtschaftsprognose deutlich an. Für das laufende Jahr wird mit einem Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 1,3 Prozent gerechnet, wie Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) am Donnerstag bei der Vorstellung der "Herbstprojektion" mitteilte. Gegenüber der Frühjahrsprojektion wird die Wachstumserwartung damit um 0,8 Prozentpunkte angehoben. Für 2027 wird mit einem BIP-Anstieg um 1,1 Prozent gerechnet, für 2028 mit 0,6 Prozent. Nach Ansicht der Ministerin zeigen die Zahlen, dass sich die deutsche Wirtschaft "auf Wachstumskurs" als widerstandsfähiger erwiesen habe als erwartet. "Ungeachtet des Konflikts im Nahen Osten und der gestiegenen Energiepreise expandierte sie im ersten Halbjahr 2026 kräftig", hieß es. Getragen wurde die Erholung vor allem von den Exporten und vom öffentlichen Konsum. Wachstumsimpulse dürften nach Ansicht des Ministeriums in diesem Jahr vor allem vom Außenhandel ausgehen. Dieser konnte im zweiten Quartal von einer Sonderentwicklung profitieren. Angesichts globaler Engpässe fanden Lageraufstockungen mit energieintensiven Gütern statt, die in Deutschland produziert wurden. Zudem sollen über den gesamten Projektionszeitraum die fiskalischen Impulse aus den Sondervermögen und Verteidigungsausgaben bei öffentlichen Investitionen und dem Staatskonsum spürbar sein. Dagegen dürfte sich der private Konsum trotz anhaltender Reallohnzuwächse als Folge des energiepreisbedingten Verbraucherpreisanstiegs zunächst noch verhalten entwickeln, so das Ministerium. Auch die privaten Investitionen dürften sich angesichts der anhaltend hohen geopolitischen Unsicherheiten, geringer Kapazitätsauslastung, gestiegener Material- und Finanzierungskosten sowie struktureller Herausforderungen erst im Verlauf des kommenden Jahres schrittweise erholen. Die weitere wirtschaftliche Entwicklung hänge wesentlich vom Verlauf der geopolitischen Konflikte im Nahen Osten und der Ukraine ab. "Eine nachhaltige Lösung dieser Krisen, die auch zu sinkenden Energiepreisen führen dürfte, würde die Erholung beschleunigen", hieß es. Umgekehrt könnten anhaltend hohe Rohstoff- und Energiepreise die Unternehmen und die privaten Haushalte stärker belasten. Die Herbstprojektion der Bundesregierung dient auch als Grundlage für die Steuerschätzung sowie die Haushaltsplanungen der Gebietskörperschaften und der Sozialversicherungen. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 08.10.2026 - 12:27 Uhr
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