Dienstag, 01. September 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Gesamtmetall fordert "massive Einsparungen" im Gesundheitswesen
Dax zum Wochenbeginn schwach - Konsolidierungskurs nach Rekordjagd
Festnahme nach Axtangriff in Hattingen
Merz: Gibt zu Wählern in Sachsen-Anhalt "keine Brandmauer"
Messi tritt aus argentinischer Nationalmannschaft zurück
Schwer verletzter Mann mit Axt im Kopf in Hattingen gefunden
Umfrage: Mehrheit für Einführung einer Zuckersteuer
Reiche fordert gebündelten Mittelstandsfonds
Barcola wechselt von PSG zu Liverpool
Ökonomen kritisieren Hüthers Eurobonds-Vorstoß

Newsticker

14:46Umfrage: Mehrheit sieht Merz als schlechteren Kanzler als Scholz
14:11Forsa: AfD bleibt deutlich vor Union
14:06NRW-Spitzenkandidat von SPD-Politik in Berlin genervt
14:03Prien warnt nach Merz-Kritik vor Verrohung der Debatte
13:58Waffenverkäufer nach tödlichen Schüssen in Stade festgenommen
13:52Grünen-Spitzenkandidat will weniger Autoverkehr in Berlin
13:47NRW-Landesregierung lehnt Mikrohandel in Suchthilfezentren ab
13:45Polizei entdeckt Sprengvorrichtungen an Umspannwerk in Brandenburg
13:37Keir Starmer hört auch als Abgeordneter auf
13:19Union fordert schnelles Gesetz zum Gebäudetyp E
12:58Studie: Personalmangel im öffentlichen Dienst durch Vollzeit lösbar
12:47Maier: AfD-Innenminister wäre Sicherheitsrisiko
12:33Dax kämpft am Mittag mit 26.000er-Marke
12:33IWH: AfD könnte Arbeitskräftemangel in Sachsen-Anhalt verschärfen
12:27Anklage gegen Unterstützer der "Letzten Verteidigungswelle" erhoben

Börse

Der Dax ist am Dienstag nach einem bereits schwachen Start in den Handelstag bis zum Mittag weiter in den roten Bereich abgerutscht. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 26.020 Punkten berechnet, 0,9 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Umfrage: Mehrheit sieht Merz als schlechteren Kanzler als Scholz


Friedrich Merz und Olaf Scholz (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Eine deutliche Mehrheit der Bundesbürger zieht nach mehr als 15 Monaten Amtszeit von Bundeskanzler Friedrich Merz eine negative Bilanz.

Laut einer Erhebung von Forsa für die Sender RTL und ntv Trendbarometer sind 78 Prozent der Auffassung, dass Merz seine Arbeit als Bundeskanzler schlechter macht, als sie es vor seinem Amtsantritt erwartet hatten. 20 Prozent finden, dass er so agiert, wie sie es erwartet hatten. Lediglich ein Prozent meint, Merz habe die Erwartungen übertroffen. Selbst unter den Anhängern von CDU und CSU sagen 59 Prozent, dass Merz schlechter arbeite als vor seinem Amtsantritt erwartet.

Auch im Vergleich mit seinen Amtsvorgängern fällt das Urteil deutlich aus. Nur 17 Prozent der Bundesbürger halten Merz bislang für einen besseren Kanzler als Olaf Scholz (SPD). 54 Prozent sehen ihn als schlechteren Kanzler, 28 Prozent erkennen keinen Unterschied. Im August 2025 hatten noch 31 Prozent Merz für besser und lediglich 19 Prozent für schlechter als Scholz gehalten.

Noch eindeutiger ist der Vergleich mit Angela Merkel: Nur sieben Prozent halten Merz für einen besseren Kanzler als seine Vorvorgängerin, 71 Prozent hingegen für einen schlechteren. Selbst unter den Anhängern von CDU und CSU teilen 57 Prozent diese Einschätzung.

Auch bei der Bewertung verschiedener persönlicher und politischer Eigenschaften fällt das Urteil überwiegend negativ aus. 27 Prozent der Bundesbürger halten Merz für kompetent. 16 Prozent sind der Ansicht, dass er seine Politik verständlich erklären kann, 15 Prozent halten ihn für vertrauenswürdig und zwölf Prozent glauben, dass er weiß, was die Menschen bewegt. Lediglich acht Prozent finden, dass Merz im Umgang mit den Bürgern den richtigen Ton trifft. Unter den Anhängern der Union halten 70 Prozent den Kanzler für kompetent und 52 Prozent für vertrauenswürdig.

Kritisch sehen die Bundesbürger auch die Sozialpolitik der Bundesregierung. Nur 14 Prozent haben den Eindruck, dass die bisherige Politik der Bundesregierung sozial ausgewogen ist und die Interessen von Beziehern niedriger und mittlerer Einkommen ausreichend berücksichtigt. 82 Prozent sind gegenteiliger Meinung. Besonders deutlich fällt das Urteil unter den Anhängern des Koalitionspartners SPD aus: 88 Prozent halten die bisherige Politik nicht für sozial ausgewogen. Bei den Anhängern von CDU und CSU sehen dagegen 56 Prozent die Politik der Bundesregierung als sozial ausgewogen an.

Trotz der kritischen Bewertungen rechnet eine Mehrheit nicht mit einem vorzeitigen Ende der Regierungskoalition. 57 Prozent glauben, dass die Koalition aus Union und SPD auch Ende des Jahres noch Bestand haben wird. 33 Prozent gehen davon aus, dass sie vorher auseinanderbrechen wird. Besonders zuversichtlich sind die Anhänger der SPD mit 77 Prozent und der CDU/CSU mit 71 Prozent. Unter den AfD-Anhängern rechnen hingegen 55 Prozent mit einem vorzeitigen Scheitern der Koalition.

Eine Mehrheit spricht sich zudem gegen eine Zusammenarbeit von Union und AfD aus. 60 Prozent finden es richtig, dass CDU und CSU jede Zusammenarbeit mit der AfD ausschließen. 35 Prozent sind der Auffassung, die Union sollte künftig auch mit der AfD zusammenarbeiten. Unter den Anhängern von CDU und CSU unterstützen 81 Prozent die Abgrenzung, bei der SPD sind es 82 Prozent, bei den Grünen 91 Prozent und bei der Linken 83 Prozent. Die AfD-Anhänger sprechen sich dagegen mit 92 Prozent für eine Zusammenarbeit mit der Union aus.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 01.09.2026 - 14:46 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung