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Finanzmärkte aktuell:

Forsa: AfD bleibt deutlich vor Union


Alice Weidel und Tino Chrupalla (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Die AfD bleibt in der von Forsa gemessenen Wählergunst klar vorn. In der wöchentlichen Erhebung für die Sender RTL und ntv bleiben die Parteipräferenzen die fünfte Woche in Folge unverändert.

Die AfD kommt demnach unverändert auf 28 Prozent. Die Union folgt mit 21 Prozent auf Platz zwei, die Grünen kommen auf 16 Prozent, SPD und Linke auf jeweils zwölf Prozent. Die FDP würde mit vier Prozent den Einzug in den Bundestag verfehlen. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt bei 29 Prozent und damit weiterhin deutlich über dem Wert der Bundestagswahl 2025 von 17,9 Prozent.

Das Themeninteresse der Bundesbürger wird aktuell deutlich von innenpolitischen Themen bestimmt. Mit 35 Prozent steht die Arbeit der Bundesregierung an erster Stelle. Dahinter folgen die allgemeine wirtschaftliche Lage mit 25 Prozent und die Landtagswahlen im Osten mit 20 Prozent. Der Krieg in der Ukraine wird von 19 Prozent als eines der wichtigsten Themen genannt, Umwelt und Klima von 18 Prozent und der Konflikt im Nahen Osten von 13 Prozent.

Bei der Frage, welcher Partei die Bundesbürger am ehesten zutrauen, die Probleme in Deutschland zu lösen, liegt die AfD mit unverändert 13 Prozent weiterhin vorn. Die CDU/CSU gewinnt einen Prozentpunkt hinzu und kommt auf zwölf Prozent. Die Grünen verlieren einen Prozentpunkt und erreichen sieben Prozent, SPD und Linke jeweils fünf Prozent. Mit 55 Prozent glaubt weiterhin mehr als die Hälfte der Befragten, dass keine Partei in der Lage ist, die Probleme in Deutschland zu lösen.

Die Zufriedenheit mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bleibt auf niedrigem Niveau. Wie bereits in den drei Vorwochen sind lediglich 13 Prozent der Bundesbürger mit seiner Arbeit zufrieden, 85 Prozent hingegen nicht zufrieden. Unter den Anhängern von CDU und CSU äußern sich 43 Prozent zufrieden, bei der SPD sind es 18 Prozent, bei den Grünen acht Prozent, bei der Linken zwei Prozent und bei der AfD ein Prozent.

Die Erwartungen an die wirtschaftliche Entwicklung bleiben mehrheitlich pessimistisch, verbessern sich gegenüber der Vorwoche jedoch leicht. 15 Prozent der Bundesbürger rechnen mit einer Verbesserung der wirtschaftlichen Verhältnisse in Deutschland, zwei Prozentpunkte mehr als in der Vorwoche. 65 Prozent erwarten eine Verschlechterung, nach 67 Prozent in der Vorwoche. 19 Prozent gehen davon aus, dass die wirtschaftliche Lage unverändert bleibt.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 01.09.2026 - 14:11 Uhr

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