Dienstag, 14. Juli 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Caritas fordert Neuaufstellung des Katastrophenschutzes
SPD-Politiker Willingmann will Minijobs für Studierende erhalten
Verbraucherschützerin kritisiert Rainers Bürokratieabbaugesetz
Yougov: AfD verliert - bleibt aber klar stärkste Kraft
Umfrage: Mehrheit für höhere Tabaksteuer
Ipsos-Umfrage: Bundesregierung bleibt hinter Erwartungen zurück
Reeder warnen vor weiteren Lieferketten-Problemen
Friedhofsgärtner fordern Ausnahmen von Gießverboten
DIHK-Präsident fordert Grundgesetzänderung für Sonntagsöffnungen
Studie: Europa droht Rohstoffziele zu verfehlen

Newsticker

17:36Wetterdienst warnt vor schweren Gewittern
17:18Trump rudert bei Abgabe in der Straße von Hormus zurück
17:05Miersch lehnt Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss ab
16:50Zahl der Grauen Wölfe in Deutschland erreicht Höchststand
16:22Deutsche Bahn: 2.200 Sabotagefälle im ersten Halbjahr 2026
16:08Analyse: Trump tätigte 21.000 Börsengeschäfte in einem Jahr
16:01Union stellt sich in Israel-Sanktionsdebatte gegen SPD
15:50BKA warnt vor "Generation-Z-Mafia"
15:30Zweifel an Regierungsbegründung für IFG-Reform
15:30Somuncu: Habe mich über WM-Aus von Deutschland und Türkei gefreut
15:18Mehrere Tote bei Brand in Brüsseler Gebäude
15:04Fehler gefunden: Software-Update legte Berliner Justiz lahm
14:51Umfrage: Große Mehrheit unzufrieden mit Bundesregierung
14:35US-Inflationsrate sinkt im Juni auf 3,5 Prozent
14:30++ EILMELDUNG ++ US-Inflationsrate im Juni bei 3,5 Prozent

Börse

Der Dax ist am Dienstag nach einem bereits schwachen Start bis zum Mittag weiter im roten Bereich geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.980 Punkten berechnet, 0,5 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Brenntag, BASF und Mercedes-Benz, am Ende Scout24, Qiagen und Continental. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Zahl der Grauen Wölfe in Deutschland erreicht Höchststand


Bundesinnenministerium (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Die Zahl der Anhänger der türkisch-rechtsextremen Bewegung der Grauen Wölfe in Deutschland hat einen neuen Höchststand erreicht. Das geht aus einer bislang unveröffentlichten Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervor, über die die "Welt" berichtet.

Für das Beobachtungsjahr 2025 rechnet die Bundesregierung demnach 13.500 Personen der organisierten Bewegung zu. Das sind 600 mehr als im Vorjahr. 10.500 davon sind in drei großen Dachverbänden organisiert, 3.000 gehören der "freien Szene" an. Im Internet stellte die Regierung demnach "Selbstinszenierungen mit Waffen oder anderen Drohgebärden" fest. "Anhänger des türkischen Rechtsextremismus sind grundsätzlich waffenaffin, da Wehrhaftigkeit als Tugend verstanden wird", heißt es zudem. Entsprechende Inszenierungen seien "häufig anzutreffen". Zudem gebe es "Einzelhinweise, dass sich die Anhänger des türkischen Rechtsextremismus in Deutschland zu paramilitärisch anmutenden Aktivitäten auf Paint-Ball-Anlagen auch im angrenzenden Ausland getroffen haben".

Irene Mihalic, parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen im Bundestag, forderte das Bundesinnenministerium auf, ein Vereinsverbot der Grauen Wölfe ernsthaft zu prüfen. Es dürfe nicht hingenommen werden, dass diese Gruppierung in Deutschland weiter agitiere, neue Anhänger gewinne und insbesondere für kurdische, jüdische und alevitische Menschen eine Bedrohung darstellen könne. In der Antwort der Bundesregierung heißt es, diese äußere sich "generell nicht zu Verbotsüberlegungen, unabhängig davon, ob zu solchen Überlegungen im Einzelfall Anlass besteht".

Die Grünen-Bundestagsabgeordnete Marlene Schönberger, innerhalb ihrer Fraktion für die Bekämpfung des Rechtsextremismus zuständig, kritisierte das Handeln der Bundesregierung als unverantwortlich. Diese betone zwar die Bedeutung von Prävention und Deradikalisierung, löse aber im Zuge der Umstrukturierung des Bundes-Förderprogramms "Demokratie leben" den Kooperationsverbund Rechtsextremismusprävention auf. "Das betrifft auch die Fachstelle Türkischer Rechtsextremismus. Wer die Gefahren durch die Grauen Wölfe für unsere Demokratie anerkennt, muss auch die bestehenden Präventions- und Deradikalisierungsangebote langfristig absichern."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 14.07.2026 - 16:50 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung