Samstag, 15. August 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Wagenknecht erhöht Druck auf Thüringer BSW
DIVI-Geschäftsführer: RKI unterschätzt Zahl der Hitzetoten
Umfrage: Extreme Hitze in Pflegeheimen
Owen Ansah sprintet zu EM-Gold über 200 Meter
Bundeswehr plant rund 100 weitere große Rüstungsprojekte
Reisewirtschaft trotz Iran-Krieg im Aufwind
Trump will Straße von Hormus zu US-Territorium erklären
Siemens-Betriebsrat kritisiert Kaeser-Umbau
Umfrage: CDU in Berlin wieder knapp vor Linken
US-Anleger stoßen vor dem Wochenende Aktien ab

Newsticker

20:01Johannes Liebmann schwimmt über 1.500 Meter zu Weltrekord
19:31Lottozahlen vom Samstag (15.08.2026)
19:00BKA ermittelt nach Drohnenvorfall im Saalekreis
18:46Wüst zurückhaltend bei nationaler Feuermanagementstrategie
18:00Zehntausende bei Techno-Parade "Rave the Planet" in Berlin
16:52Linke fordert gesetzliche Höchsttemperatur in Wohnungen
16:35Insa: Union fällt auf niedrigsten Wert seit fünf Jahren
15:41Eintracht Frankfurt verleiht Noel Futkeu an die SV Elversberg
14:592. Bundesliga: Nürnberg siegt im Derby - Hertha dominiert Heidenheim
14:45Philip-Morris-Chefin will Menschen das Rauchen abgewöhnen
13:27Augenärzte melden Netzhautschäden nach Sonnenfinsternis
13:00Prien zeigt sich bei Kita-Gesetz kompromissbereit
12:11"Kassandrarufe": Grimm kritisiert Warnungen vor AfD-Wahlsiegen
10:26Schweres Erdbeben erschüttert Indonesien: Mindestens 14 Tote
08:32Trump will Straße von Hormus zu US-Territorium erklären

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax noch einmal zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss stand der Index bei 26.440 Punkten und damit 0,5 höher als bei Vortagesschluss. Auch auf Wochensicht beträgt das Plus 0,5 Prozent. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

BKA warnt vor "Generation-Z-Mafia"


Holger Münch (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

BKA-Präsident Holger Münch warnt vor einem grundlegenden Wandel der organisierten Kriminalität in Deutschland. Vor allem in Berlin seien die Täter jünger, aggressiver und träten offensiver auf als frühere Generationen, sagte Münch der "Welt am Sonntag".

"Wir sprechen in diesem Zusammenhang von einer `Generation-Z-Mafia`", sagte Münch mit Blick auf türkisch dominierte Gruppierungen der organisierten Kriminalität in Berlin. Die Täter seien jünger, aggressiver und träten offensiver auf als frühere Generationen. Hinzu komme, dass sie sich zunehmend über soziale Medien inszenierten. Das diene dazu, Rivalen einzuschüchtern und den eigenen Ruf innerhalb der Szene zu stärken. Während für die organisierte Kriminalität früher Diskretion prägend gewesen sei, erlebe man bei jüngeren Tätern teilweise das Gegenteil.

Münch sieht darin einen Teil eines grundlegenden Wandels der organisierten Kriminalität. "Wir sprechen von `Crime as a Service`: Straftaten werden ausgelagert", sagte er. Kriminelle spezialisierten sich auf einzelne Aufgaben und agierten arbeitsteilig. Einzelne kümmerten sich um Logistik, andere um Geldwäsche, wieder andere um Gewalt. Digitale Kommunikation mache das "heute sehr einfach".

Besonders besorgniserregend sei, dass junge Menschen für schwere Straftaten angeworben würden. Die Täter seien oft junge Menschen, die häufig gar nicht überblickten, welche Folgen ihr Handeln habe. Sie ließen sich für vergleichsweise wenig Geld für schwerste Straftaten instrumentalisieren. Das Phänomen sei inzwischen auch in Deutschland angekommen. "Wir hatten bereits Fälle in Deutschland, in denen dieses Phänomen eine Rolle spielte", sagte der BKA-Präsident. Die Täter seien aus den Niederlanden gekommen und angeworben worden, um in Deutschland schwere Straftaten zu begehen. Deshalb nehme man diese Entwicklung "sehr ernst".

Zur wachsenden Zahl von Schusswaffen erklärte Münch: "Wir beobachten seit einigen Jahren, dass scharfe Schusswaffen vor allem als umgebaute ehemalige Schreckschusswaffen sowie täuschend echt nachgebaute Waffen aus der Türkei nach Europa gelangen. Dieses Phänomen beschäftigt uns derzeit sehr intensiv." Nach den Erkenntnissen des BKA würden sie überwiegend auf dem Landweg nach Deutschland geschmuggelt.

Sorgen macht dem Präsidenten des Bundeskriminalamtes auch das Agieren ausländischer Akteure. Die Bedrohungslage habe sich "sehr deutlich" verändert. Seit Beginn des russischen Angriffskrieges beobachte man einen erheblichen Anstieg von Spionageverdachtsfällen. 2022 registrierte das BKA 20 Spionageverdachtsfälle, 2025 waren es bereits 474. Daran lasse sich erkennen, wie stark sich das Lagebild seit Beginn des Ukraine-Krieges verändert habe. Dies liege auch daran, dass man genauer hinschaue und Anhaltspunkte für eine fremdstaatliche Steuerung prüfe.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 14.07.2026 - 15:50 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung