Donnerstag, 02. Juli 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax startet leicht im Minus - niedrige Handelsumsätze erwartet
Koalition einigt sich auf festen Herstellerrabatt für Pharma
Dax legt zu - Ölpreis sinkt stark
Simson-Erbe wehrt sich gegen Vereinnahmung durch AfD
Wetterdienst weitet Warnung vor vereinzelt schweren Gewittern aus
Ukraine-Bericht kritisiert Skynex-System - Rheinmetall widerspricht
Microsoft plant zusätzliches Rechenzentrum in NRW
Grüne verlangen von Koalitionsausschuss Maßnahmen für Hitzeschutz
Koalition einigt sich offenbar auf großes Reformpaket
Bahn setzt auch im Fernverkehr auf Bodycams

Newsticker

09:08++ EILMELDUNG ++ Telefonische Krankschreibung wird abgeschafft
09:05++ EILMELDUNG ++ Koalition führt "Genehmigungsfiktion" ein
09:02++ EILMELDUNG ++ Koalition lockert Kündigungsschutz für Hochverdiender
08:32Grünen-Chef fordert spürbare Entlastung von Schwarz-Rot
08:30Historikerin sieht US-Demokratie wegen Trump in schwerer Krise
08:14Zahl neuer Pflegeazubis zum dritten Mal in Folge gestiegen
08:09Weit über 1.000 Klinikbehandlungen wegen Hitze jährlich
07:18Zwei Tote bei Feuer in Krankenhaus in Ludwigslust
06:06Pistorius verwendet Begriff Kriegstüchtigkeit seltener
05:00Grünen-Mitglieder kündigen Widerstand gegen Satzungsreform an
05:00Simson-Erbe wehrt sich gegen Vereinnahmung durch AfD
04:08Fußball-WM: Gastgeber USA gewinnt gegen Bosnien-Herzegowina
00:52Fußball-WM: Belgien gewinnt gegen Senegal in Verlängerung
00:05Koalition einigt sich offenbar auf großes Reformpaket
00:01Ukraine-Bericht kritisiert Skynex-System - Rheinmetall widerspricht

Börse

Am Mittwoch hat der Dax leicht zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.040 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem Start leicht im Minus drehte der Dax am Vormittag ins Plus, bevor er am Nachmittag wieder ins Minus rutschte und schließlich das Vortagesniveau leicht übertraf. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Historikerin sieht US-Demokratie wegen Trump in schwerer Krise


Weißes Haus (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Angesichts der tiefen politischen Verwerfungen in den USA zum bevorstehenden 250. Jahrestag der Unabhängigkeit hat die Historikerin und Autorin Christina Morina die Amtszeit von US-Präsident Donald Trump als historische Krise der US-Demokratie eingeordnet.

Die zweite Trump-Amtszeit sei mit all ihren Verwerfungen und Angriffen auf das, was die liberale Demokratie in den USA bedeutete, fraglos ein Tiefpunkt in der Demokratiegeschichte des Landes, sagte Morina der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstagausgabe). Nur der Bürgerkrieg im 19. Jahrhundert sei wohl noch schlimmer gewesen. Die Auswirkungen von Trumps Präsidentschaft liefen wie Schockwellen durch die Gesellschaft, wobei die Regierung immer wieder gegen rechtsstaatliche Prinzipien verstoße und die Verfassung missachte.

Trotz der massiven Angriffe auf die Institutionen durch Trump sieht die Professorin für Allgemeine Geschichte und Zeitgeschichte an der Universität Bielefeld jedoch Signale der Hoffnung. Dass die US-Demokratie noch lebe und nicht zerstört sei, liege daran, dass es sehr viele Menschen gebe, die sich an allen möglichen Stellen der Gesellschaft den Versuchen Trumps widersetzten, die Demokratie abzuschaffen - mit Hilfe von Klagen, Protesten, Spendensammlungen und Solidarität im Alltag, sagte Morina.

Bis weit in ländliche und konservative Regionen hinein gebe es inzwischen eine "tiefsitzende Empörung und eine Art zivilen Trotz gegenüber den skandalösen Übergriffigkeiten der Regierung". Zudem hätten der Jeffrey-Epstein-Skandal und der Iran-Krieg für tiefe Risse an der MAGA-Basis gesorgt.

Trotz der anhaltenden Unbeliebtheit von Trump in den Umfragen hält Morina eine Politikwende nach den Zwischenwahlen nicht für ausgemacht. Die Demokraten hätten gute Aussichten, viele Sitze zu gewinnen, aber sie sei vorsichtig mit Vorhersagen und mit der Einordnung von Gegenwartsereignissen als "Wende", sagte Morina.

Die US-Demokraten hätten ein echtes Glaubwürdigkeitsproblem, darüber könnten auch Erfolge auf regionaler Ebene nicht hinwegtäuschen. Viele Wähler sähen in den Demokraten nicht mehr die Partei der sozialen Gerechtigkeit. Die Partei müsse sich programmatisch erneuern, das werde nicht leicht, erklärte die Historikerin. Zudem gebe es keinen Zweifel daran, dass die Trump-Regierung alles versuchen werde, um die Wahlen zu beeinflussen, sie mit Einschüchterung durch Nationalgarde und Sicherheitskräfte zu flankieren, um Leute vom Wählen abzuhalten oder die Wahlen im Falle einer Niederlage infrage zu stellen, warnte die Professorin.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 02.07.2026 - 08:30 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung