Mittwoch, 17. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Selbständige setzen stärker auf KI
Bevölkerung Deutschlands 2025 leicht gesunken
Jako verteidigt hohe Trikotpreise gegen Kritik aus Politik
Lufthansa streicht weiter im Kurzstreckennetz
Fußball-WM: Saudi-Arabien rettet unentschieden gegegn Uruguay
SPD-Politiker fordern Prüfung von Wahlrechtsentzug für Höcke
Dax baut Gewinne aus - ZEW-Index legt kräftig zu
Ein Fünftel der Lebensmittelkosten fließt in Fleisch und Fisch
Mehrheit für strengere Alkoholgrenzen im Straßenverkehr
Dax schließt auf Vortagesniveau - Autowerte bremsen Euphorie

Newsticker

00:01Grünen-Chefin wirft Merz fehlenden Plan nach FCAS-Aus vor
00:00IMK-Vorsitzender will Hürden für Abschiebungen senken
00:00Grote fordert mehr Anstrengungen beim Zivilschutz
00:00Ministerium rechnet mit mehr Tierversuchen bei der Bundeswehr
00:00Grüne fordern Klarheit vor Bundeswehrmandat für Hormus-Straße
00:00Innenminister wollen öffentliches Kiffen wieder verbieten
00:00Sozialethiker warnt vor KI-generierten Politikerreden
00:00RIAS: Antisemitismus im Internet nimmt zu
00:00Innenminister wollen Sozialleistungen für EU-Ausländer kürzen
23:05Fußball-WM: Frankreich dreht gegen Senegal spät auf
22:14US-Börsen uneinheitlich - Ölpreis gibt deutlich nach
20:33Gewinnzahlen Eurojackpot vom Dienstag (16.06.2026)
18:46G7 wollen Entwicklungshilfe grundlegend reformieren
18:30Merz: Russland war nie erfolgreich bei Aggressionskriegen
17:51Russisches Kriegsschiff feuert Warnschüsse auf Yacht im Ärmelkanal

Börse

Am Dienstag hat der Dax seine zwischenzeitlichen Gewinne im Tagesverlauf größtenteils wieder abgegeben. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.910 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

RIAS: Antisemitismus im Internet nimmt zu


Benjamin Steinitz (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Antisemitismus breitet sich zunehmend im Internet aus. Das berichtet die "Rheinische Post" unter Berufung auf den Bundesverband der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus (RIAS).

Der Geschäftsführer des Bundesverbands, Benjamin Steinitz, sagte der Zeitung: "Durch diese Anfeindungen und Bedrohungen werden Jüdinnen und Juden in ihrer Teilhabe auf Online-Plattformen eingeschränkt." Er kritisierte, bestehende Regulierungen würden zuweilen nicht durchgesetzt oder reichten nicht aus. Die Content-Moderation verlaufe oft mangelhaft, der Schutz von Betroffenen werde nicht adäquat durchgesetzt.

Steinitz forderte von der Bundesregierung, sich auf EU-Ebene für eine konsequente Durchsetzung bestehender Regulierungen wie dem Digital Services Act einzusetzen. "Wir brauchen ein koordiniertes Vorgehen von Politik und Plattformen, um digitale Räume sicherer zu gestalten", sagte er. Ferner mahnte er, zivilgesellschaftliche Expertisen, um Antisemitismus im Netz zu erkennen und an die Plattformen zu melden, müssten gesondert finanziert werden.

Laut RIAS-Bundesverband wurden im vergangenen Jahr mehr als ein Viertel aller antisemitischen Vorfälle online registriert. 2025 waren es demnach 27 Prozent, ein Jahr zuvor noch 23 Prozent. Dabei fallen die Hemmungen im Internet offenbar eher: 43 Prozent aller Bedrohungen wurden 2025 online dokumentiert. Die Angreifer benutzen den Angaben nach verschlüsselte Botschaften - etwa Emojis oder bestimmte Symbole, die in einschlägigen Online-Communities als antisemitische Codes verstanden werden. Erfasst werden laut RIAS nur Vorfälle, bei denen Einzelpersonen oder Institutionen direkt per Mail, per Chat oder im eigenen Kommentarbereich beleidigt, bedroht oder angefeindet werden.

Der gesamte Jahresbericht "Antisemitische Vorfälle in Deutschland" soll am Mittwoch in Berlin vorgestellt werden. Der Bundesverband RIAS ist der Dachverband der gleichnamigen, bundesweit tätigen Melde- und Dokumentationsstellen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 17.06.2026 - 00:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung