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Zum Wochenausklang hat der Dax kräftig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.635 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem sehr freundlichen Tagesstart hielt sich der Dax stabil im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Dax legt kräftig nach - Ölpreis sinkt deutlich


Frankfurter Börse / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Zum Wochenausklang hat der Dax kräftig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.635 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem sehr freundlichen Tagesstart hielt sich der Dax stabil im Plus.

"Heute muss an der Börse trotz der erneuten Wendungen in den vergangenen 24 Stunden der Iran-Konflikt mit all seinen Folgen für Wirtschaft und Inflation zur Abwechslung mal einem anderen Thema die Schlagzeilen überlassen", kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets angesichts des Börsengangs von SpaceX.

"Die Nachfrage nach den Aktien war im Vorfeld enorm, und so ist aus den Kreisen der Konsortialbanken eine zwei- bis vierfache Überzeichnung zu hören. Allein von privater Seite soll das Nachfragevolumen 100 Milliarden US-Dollar ausgemacht haben, was schon über dem Platzierungsvolumen von 75 Milliarden Dollar liegt", kommentierte Lipkow. "Auch auf der Seite der institutionellen Investoren ist das Interesse zwangsläufig groß, da die Aktien von SpaceX durch Schnellzulassungsverfahren sofort in die wichtigsten US-Aktienindizes aufgenommen werden. Dadurch müssen etliche ETFs und Fonds, die diese Indizes passiv nachbilden, die Aktien des Unternehmens kaufen."

Unterdessen sank der Gaspreis deutlich: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Juli kostete 47 Euro und damit sechs Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund neun bis elf Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis sank ebenfalls stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 86,97 US-Dollar, das waren 341 Cent oder 3,8 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1582 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8634 Euro zu haben.

Der Goldpreis stieg leicht an, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.220 US-Dollar gezahlt (+0,1 Prozent). Das entspricht einem Preis von 117,14 Euro pro Gramm.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 12.06.2026 - 17:44 Uhr

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