Freitag, 12. Juni 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Zum Wochenausklang hat der Dax kräftig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.635 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem sehr freundlichen Tagesstart hielt sich der Dax stabil im Plus. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
Warken weist Kritik der Pharmabranche bei GKV-Reform zurück
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat Forderungen der Pharmabranche nach Änderungen am Beitragsstabilisierungsgesetz zurückgewiesen. "Jeder Bereich muss seinen Beitrag leisten bei dieser Reform", sagte Warken den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben). Die Pharmaindustrie von den geplanten Einsparungen auszunehmen, komme für sie nicht infrage. Damit reagierte die Ministerin auf scharfe Kritik aus der Branche. Der US-Konzern Eli Lilly und das deutsche Unternehmen Boehringer Ingelheim haben bereits angekündigt, geplante Investitionen zu überprüfen oder zurückzufahren. Warken zeigte sich davon jedoch unbeeindruckt. Sie sagte, sie glaube, dass man einen Vorschlag gemacht habe, der ausgewogen sei. Zugleich räumte die Ministerin ein, dass viele Pharmaunternehmen wirtschaftlich unter Druck stünden. Das Gesetz werde der Branche keine zusätzlichen Einnahmen bringen. Deutschland bleibe jedoch ein attraktiver Standort - unter anderem wegen der Erstattung von Arzneimitteln durch die gesetzliche Krankenversicherung, der Forschungsbedingungen und der Möglichkeiten für klinische Studien. Die Bundesregierung wolle die Rahmenbedingungen im Rahmen ihrer Pharmastrategie weiter verbessern und Vorschläge der Branche etwa zur besseren Planbarkeit von Investitionen prüfen. Auch Warnungen vor Nachteilen für Patienten durch die Reform wies Warken zurück. Die gesetzliche Krankenversicherung biete der Industrie einen verlässlichen und großen Absatzmarkt, habe aber zugleich nur begrenzte finanzielle Spielräume. Deutschland bleibe für neue Medikamente attraktiv, weil Hersteller den Einführungspreis neuer Arzneimittel in den ersten sechs Monaten nach Markteintritt weiterhin frei festlegen könnten. "Wir haben in Deutschland im europäischen Vergleich den schnellsten Zugang zu innovativen Arzneimitteln", sagte Warken. Das zeige, dass Deutschland für die internationale Pharmaindustrie weiterhin ein wichtiges Schlüsselland sei. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 12.06.2026 - 17:03 Uhr
Andere News
AfD-Entsandte im Parlament: Nach dem Auftritt im Bundestag kam es zum Polizeieinsatz im Hotel
Interactive Research Tool: What Your Family Did Under Hitler – Find Out Here
WM 2026: Die Stadien in Kanada, den USA und Mexiko im Überblick
Fußball-WM heute: Das sollten Sie vor den Spielen am Abend und in der Nacht wissen
| ||