Donnerstag, 04. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Magyar kündigt Widerstand gegen EU-Asylregeln an
Preisrückgang an Tankstellen setzt sich fort
Dax am Mittag weiter schwach - neue Zollängste belasten
Volksbank warnt vor Vergesellschaftung von Wohnungen
Studie: Deutsche glauben nur eingeschränkt an WM-Titel
Uniper-Betriebsrat droht mit Widerstand gegen Verkauf
RKI: Jeder dritte Erwachsene leidet unter Schlafproblemen
Britische Verlage dürfen Googles KI-Übersichten künftig ablehnen
Bundesregierung steht weiter hinter Olympia in Deutschland
ICE-Fahrzeiten auf Strecke Hamburg-Berlin länger als geplant

Newsticker

07:24Unions-Politiker fordern Kippen der EU-Entgelttransparenzrichtlinie
07:19Hessen regt Kürzung des deutschen UN-Beitrags an
07:13Wirtschaftsweiser warnt vor hohen Pflegekosten für Kinder
07:07Sicherheitsallianz warnt vor chinesischer Spionage über Linkedin
06:53GKV-Spitzenverband warnt vor "Schonprogramm" für Pharmaindustrie
06:48Warken plant höhere Belastungen für Heimbewohner
06:44Österreich will Schutz für ukrainische Männer abschaffen
06:39Expertenkommission erwägt "atmende Schuldenbremse"
06:36FDP-Politikerin Seehofer stellt sich hinter Kubicki
06:32Ungarns Premier Magyar: "Die Marionetten müssen abtreten"
06:11Arbeitgeber fordern Abschaffung der abschlagsfreien Frührente
01:00IG Metall wirft Regierung Versagen bei Entgelttransparenz vor
00:00Hubertz verteidigt geplante Wohngeld-Kürzungen
00:00SPD will Zivilschutz als Unterrichtsfach verankern
00:00Reiche will CO2-Emissionshandel weiter abschwächen

Börse

Am Mittwoch hat der Dax deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.796 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Tagesstart baute der Dax seine Verluste weiter aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Ungarns Premier Magyar: "Die Marionetten müssen abtreten"


Péter Magyar am 02.06.2026 / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Ungarns neuer Ministerpräsident Péter Magyar will den autokratischen Machtapparat seines Vorgängers Viktor Orbán zurückbauen und Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in seinem Land wiederherstellen. "Die Marionetten müssen abtreten", sagte er dem "Spiegel".

Magyar hatte im April mit seiner Partei Tisza bei der Parlamentswahl eine verfassungsändernde Mehrheit erzielt und Orbán nach 16 Jahren abgelöst. Es sei ein Moment gekommen, in dem die Menschen die "Propagandalügen" nicht mehr geglaubt hätten, sagte Magyar. "Wir haben aufgezeigt, dass Orbáns Behauptungen keinen realen Hintergrund haben. Irgendwann hören die Menschen auf, Angst zu haben, und fangen an zu lachen. Dann ist der Moment gekommen, in dem die Stimmung kippt."

Nun will er mit alten Seilschaften aufräumen. Die Menschen hätten nicht für einen einfachen Regierungswechsel gestimmt, sondern für einen Systemwechsel. Er habe bereits etliche Orbán-Loyalisten aufgefordert, von ihren Ämtern zurückzutreten, darunter den Präsidenten. Magyar sagte allerdings, dass er sich an rechtsstaatliche Standards halten wolle. Er habe vorgeschlagen, dass die Amtszeit des Ministerpräsidenten auf acht Jahre beschränkt wird, das gelte natürlich auch für ihn. "Wir werden noch weitere solche Schritte ergreifen, um Machtmissbrauch wie in den vergangenen 16 Jahren zu verhindern."

In der Ukraine-Politik kündigte er einen Kurswechsel seines Landes an. "Wir sagen ganz klar, dass die Ukraine in diesem Krieg das Opfer und Russland der Aggressor ist."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 04.06.2026 - 06:32 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung