Dienstag, 26. Mai 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

EU-Kommission genehmigt Einstieg des Bundes bei Tennet
Dax zu Pfingsten äußerst freundlich - Ölpreis unter 100 Dollar
Pflegeverband kritisiert Debatte über höhere Beiträge
Politiker warnen vor chinesischer Technik bei Drohnenabwehr
Umfrage: Nur jeder Vierte glaubt an FDP-Comeback unter Kubicki
Özdemir kündigt gemeinsames Vorgehen mit NRW zum Bürokratieabbau an
Relegation: Paderborn steigt auf und schießt Wolfsburg in 2. Liga
BER-Daten zeigen Bedarf für mehr Langstrecken-Direktflüge
Wegner warnt vor Scheitern der Steuerreform im Bundesrat
Künast findet Vater in NSDAP-Kartei

Newsticker

14:07Pflegeverband kritisiert Debatte über höhere Beiträge
14:00EU-Kommission genehmigt Einstieg des Bundes bei Tennet
13:53Bitkom fordert gemeinwohlorientierte KI-Entwicklung
13:49SPD-Experte offen für höheren Pflegebeitrag für Kinderlose
13:40Siemens will Führungskräften ihre Chef-Titel streichen
13:07"Kinderreport" zeigt Handlungsbedarf bei Bildungsgerechtigkeit
12:44Dax rutscht weiter ins Minus - Anleger wieder vorsichtiger
11:53CDU-Steuerexperte kündigt Gespräche mit Ländern an
11:47Wildberger fordert "ethische KI" aus Deutschland und Europa
11:44Urteil: Bank haftet bei auf Versandweg gestohlener Debitkarte
11:20Bericht: USA wollen Nato-Beiträge drastisch reduzieren
11:08Verdi kündigt weitere Streiks bei der Postbank an
11:03Mehrere Tote bei Zusammenstoß zwischen Zug und Schulbus in Belgien
11:00TUI Cruises verteidigt Orientreise
10:44Rauchen und Vapen bei Jugendlichen auf dem Vormarsch

Börse

Der Dax hat sich am Dienstag nach einem bereits schwachen Start bis zum Mittag weiter im roten Bereich bewegt. Gegen 12:40 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.290 Punkten berechnet, 0,4 Prozent unter dem Schlussniveau vom vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Eon, Zalando und BMW, am Ende Scout24, MTU und Merck. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

"Kinderreport" zeigt Handlungsbedarf bei Bildungsgerechtigkeit


Kinderreport 2026 am 26.05.2026 / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

In Deutschland besteht offenbar erheblicher Handlungsbedarf beim Thema Bildungsgerechtigkeit. Das geht aus dem "Kinderreport 2026" hervor, den das Deutsche Kinderhilfswerk am Dienstag gemeinsam mit Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) in Berlin vorgestellt hat.

Laut Kinderhilfswerk sind für eine Verbesserung der Bildungschancen insbesondere für Kinder aus sozial benachteiligten Familien mehr finanzielle Mittel und umfassende Reformen im Bildungssystem notwendig. Die Ergebnisse einer Forsa-Umfrage, die im Rahmen des Kinderreports durchgeführt wurde, zeigen, dass sowohl Erwachsene als auch Kinder und Jugendliche einheitliche Bildungsstandards und vergleichbare Bildungsbedingungen in ganz Deutschland fordern.

Ein weiterer zentraler Punkt des Berichts ist die Forderung nach kostenfreier Bildung von der Kita bis zur Schule sowie der Ausbau qualifizierten Personals, um pädagogische Fachkräfte zu entlasten. Zudem wird eine stärkere Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Bildungsinstitutionen als wichtig erachtet. Besonders hervorgehoben wird die Notwendigkeit eines schnellen und verpflichtenden Zugangs geflüchteter Kinder zur Schule.

Zentrale Forderungen des Kinderhilfswerks betreffen unter anderem ein bundesweites Ausbauprogramm zur Schaffung von mindestens 400.000 Kita-Plätzen sowie eine Fachkräfteoffensive für die frühkindliche Bildung. Nachgefragt nach den drängendsten Forderungen, die sich konkret an den Bund richten, sagte Bundesgeschäftsführer Holger Hofmann der dts Nachrichtenagentur, dass der Bund die Möglichkeit habe, den Ländern mit Programmen unter die Arme zu greifen - gerade bei dem Thema Chancengerechtigkeit.

Hofmann verwies als Beispiel auf das Startchancenprogramm, wobei die Frage im Raum stehe, inwieweit dieses in der Breite auch wirke. "Das wird sich noch zeigen müssen, wie auch weitere Investitionen notwendig sind", sagte er. Auch beim Ausbau des Ganztags sei der Bund beteiligt. Es gehe auch nicht immer nur ums Geld. Es gehe darum, dass was die Bildungslandschaft in Deutschland auszeichne, zu fördern. "Dazu zählt die Jugendarbeit, dazu zählen die außerschulischen Partner, die Stadtbibliotheken, das Ehrenamt in den Vereinen und hier müssen wir geschlossen agieren." Das werde eine große Aufgabe für alle Beteiligten - auch für die Zivilgesellschaft. "Und der Bund kann natürlich an solchen Stellen auch Signale setzen, kann Anregung auch geben, damit hier gute Praxis entsteht."

Prien stimmte im Kern zu. Es gebe eine "hohe Übereinstimmung", sagte sie der dts Nachrichtenagentur. Auch sie verwies auf das Startchancenprogramm. Dabei gehe es zum Beispiel nicht nur um die Schulen, die im System seien, sondern auch darum, was auf andere Schulen übertragen werden könne. Der Ganztagsausbau könne unterdessen auch dazu beitragen, die Lage vor allem von Kinder mit besonderen Förderbedarfen anzusprechen.

Darüber hinaus gehe es auch um ein länger dauerndes Programm zur Förderung der Sprachkenntnisse, so Prien. "Und dann bin ich ehrlicherweise sehr froh, dass relativ unbeobachtet von der Öffentlichkeit es gelingt jetzt in den letzten Monaten, dass wir zwischen Bund und Ländern gemeinsam eine Roadmap verabschiedet haben." Dabei gehe es um die Schwerpunkte, um die Trendwende im Bildungssystem zu erreichen. Es seien sieben Felder identifiziert worden, wobei es unter anderem um die datengestützte Schul- und Unterrichtsentwicklung gehe, aber auch um die Verbesserung des "Wohlbefindens" von Kindern und Jugendlichen an den Schulen. "Nur wer sich wohlfühlt in der Schule, kann auch gut lernen und wir wollen, dass alle Kinder besser lernen können", so die Ministerin.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 26.05.2026 - 13:07 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung