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Der Dax hat sich am Montag nach einem eher schwachen Start in den Handelstag bis zum Mittag wieder auf das Niveau vom Freitag zurückgekämpft. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 23.975 Punkten berechnet, 0,1 Prozent über dem Schlussniveau vom vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten die Deutsche Börse, RWE und Infineon, am Ende Scout24, Heidelberg Materials und Volkswagen. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Ardian investiert in Windparkprojekt in Sachsen


Windräder (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Der französische Großinvestor Ardian festigt seine Präsenz in Deutschland. So investiert er über seinen Infrastruktur-Fonds ACEEF in ein Windparkprojekt in Sachsen, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Dienstagsausgabe) berichtet.

Der Fonds kooperiert mit 3Energy, einem sächsischen Projektentwickler für Windparks, und hat eine 100-prozentige Beteiligung an den Projekten erworben, einschließlich Grundstücken, Genehmigungen und weiteren wesentlichen Verträgen. Eine entsprechende Vereinbarung gibt der Investor laut FAZ in Kürze bekannt. Die Windparks werden in den Landkreisen Zwickau, Mittelsachsen und Nordsachsen errichtet. Der Baubeginn des ersten der vier Projekte ist noch für dieses Jahr vorgesehen. Am Ende sollen 132 Megawatt Gesamtkapazität installiert sein.

Außerdem hat Ardians neuer europäischer Private-Equity-Fonds Deutschland als einen der Schwerpunkte im Blick. Für diesen Buyout-Fonds VIII sammeln die Franzosen schon Geld ein. Angepeilt ist dem Vernehmen nach ein Volumen in derselben Größenordnung wie der Vorgängerfonds VII mit seinen 6,5 Milliarden Euro. Er soll wieder einen höheren Anteil in Deutschland investieren, mehr als der VII-er-Fonds: "Das ist unser Ziel, absolut", sagte Vorstandsmitglied und Deutschlandchef Jan Philipp Schmitz der FAZ. "Zehn bis 20 Prozent" seien angepeilt. Für Frankreich als Heimatmarkt ist etwa ein Drittel vorgesehen. Im Durchschnitt soll der Fonds nach Schmitz` Worten 400 bis 500 Millionen Euro Eigenkapital je Transaktion bereitstellen, der jeweilige Unternehmenswert im Schnitt doppelt so hoch ausfallen.

In den vergangenen zwei bis drei Jahren hatte sich der Investor mit Direktbeteiligungen in Deutschland zurückgehalten, wie Schmitz sagte. Das habe aber nur für dieses klassische Private-Equity-Geschäft gegolten. "Als Ardian-Gruppe waren wir in Deutschland in den letzten Jahren sehr aktiv", sagte der Manager und verwies unter anderem auf das Privatkreditgeschäft. "Im Private-Credit-Bereich war der deutsche Markt einer der aktivsten für uns." Ardian ist aus der Private-Equity-Sparte der Versicherungsgesellschaft Axa hervorgegangen, hat historisch den Kern also in Unternehmensbeteiligungen. Doch die Gesellschaft hat früh andere Geschäftsfelder erschlossen, namentlich Infrastruktur, Immobilieninvestments, Privatkredite und Beteiligungen an bestehenden Private-Equity-Fonds.

Die größte Volkswirtschaft der EU bleibt nach Ardians Darstellung von höchster Bedeutung. "Wir sind hier 80 Leute, der deutsche Markt ist für Ardian superwichtig und ist es seit 25 Jahren", sagte Schmitz. Ardian habe sich dem deutschen Markt verpflichtet. "Wir wollen ihn weiter eher aufbauen und weiter vergrößern."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 18.05.2026 - 15:51 Uhr

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